Masterstudiengang Construction Management

Die Universität Duisburg-Essen (UDE) startet zum kommenden Wintersemester den Online-Masterstudiengang Construction Management. Angehende Führungskräfte bekommen darin berufsbegleitend baurelevantes Wissen zu BWL, Vertragsrecht und Projektmanagement vermittelt. Bei dem Angebot ist der Abschluss nicht das vorrangige Ziel: Wer keinen Master anstrebt, kann auch nur einzelne Zertifikatskurse belegen.

Das kostenpflichtige Angebot, das im November startet, dauert insgesamt fünf Semester. Anwesenheit wird dabei von den Studierenden nur an insgesamt zwei Tagen pro Semester verlangt; ansonsten wird virtuell gelehrt und gelernt. So bleibt die Flexibilität gewahrt, die Studierenden können sich ihre Lernzeit frei einteilen.

Das praxisnahe Studium richtet sich nicht nur an Absolventen, die einen Uni- beziehungsweise FH-Abschluss in einem bauwissenschaftlichen Fach haben. Auch Architekten oder Interessierte mit einer einschlägigen Ausbildung und Berufserfahrung können sich einschreiben.

Corpus Sireos Traineeprogramm ausgezeichnet

Corpus Sireo, ein Immobilien Asset Management Dienstleister, wurde für sein Traineeprogramm „Next Generation 2.0“ mit dem Absolventa-Zertifikat für karrierefördernde und faire Traineeprogramme ausgezeichnet.

Das Kölner Unternehmen fördert seine jährlich 10 bis 15 Trainees nach dem Motto: Trainees sind die Top-Fachleute von morgen. So die Eigenaussage. Und so jetzt auch die Meinung von Absolventa. Denn nun wurde  das bereits 2012 eingeführte Programm „Next Generation“ gemeinsam mit den Trainees überarbeitet und erfolgreich bei der Jobbörse Absolventa zur Zertifizierung eingereicht.

Bild von der Verleihung von links nach rechts: Lisa Jahn (Trainee CORPUS SIREO); Holger Wehring (Senior Account Manager Absolventa); Iris Schönbeck (Director Human Resources, CORPUS SIREO); Viktoria Röschlau (Trainee, CORPUS SIREO); Svenja Dankerl (Senior Associate Mgr. HR, CORPUS SIREO); Tobias Werner (Trainee, CORPUS SIREO) und James M. Barker (Senior Account Manager Absolventa). / Foto: Corpus Sireo

Bild von der Verleihung
von links nach rechts: Lisa Jahn (Trainee CORPUS SIREO); Holger Wehring (Senior Account Manager Absolventa); Iris Schönbeck (Director Human Resources, CORPUS SIREO); Viktoria Röschlau (Trainee, CORPUS SIREO); Svenja Dankerl (Senior Associate Mgr. HR, CORPUS SIREO); Tobias Werner (Trainee, CORPUS SIREO) und James M. Barker (Senior Account Manager Absolventa) / Foto: Corpus Sireo

„Trainees sind unser Erfolgsfaktor für die Zukunft. So handeln wir auch. Wer das Programm ‚Next Generation 2.0‘ erfolgreich durchläuft, für den stehen die Karrierechancen bei Corpus Sireo bereit“, sagt Corpus Sireo-CEO Ralph Günther.

Jedem Trainee, der während des 15-monatigen Programms fünf innerbetriebliche Stationen deutschlandweit und in Luxemburg durchläuft, stehen ein Mentor und ein Buddy zur Seite. Regelmäßige Feedbackgespräche, Workshops in der betriebseigenen Academy und eine Sharepoint-basierte Plattform zum Transfer von Wissen und Erfahrungen sowie zum Austausch untereinander ergänzen das Programm.

Um die Absolventa-Auszeichnung zu erhalten, müssen sich die bewerbenden Unternehmen einer Charta sowie einem wissenschaftlichen Prüfverfahren für Trainee-Programme unterziehen.

Pan-Europäisches Zertifikat für Objektmanager im FM-Bereich

Die an der Technischen Universität Wien, Immobilien- und Facility Management (IFM), angesiedelte, REUG (Real Estate User Group) bietet in Zusammenarbeit mit dem European Facility Management Network – EuroFM das Pan-Europäische Zertifikat für Objektmanager im Bereich Facility Management an.

Objektmanager werden dabei auf ihre Bindefunktion zwischen Mietern, Immobilien und Facility Services vorbereitet, um Dienstleistungen orientieren, unterstützen und abwickeln zu können.

Die Weiterbildung richtet sich an „interne“ Objektmanager beim Eigentümer beziehungsweise Nutzer, als auch an „externe“ Objektmanager beim Dienstleister. Dabei orientiert sie sich sowohl an dem internationalen Standard EN15221 Teil 4 als auch die jeweiligen nationalen Gegebenheiten.

Absolventen haben mit Abschluss technisches, infrastrukturelles, juristisches, soziales kaufmännisches und betriebswirtschaftliches Wissen sowie in Arbeitsplatz-Strategien und Umbau/Sanierung erworben.

Voraussetzungen sind die Reifeprüfung AHS/HAK/HTL, ein Universitäts- oder Fachhochschulabschluss im FM-Bereich sowie Lehrberufe mit Meisterbrief oder Lehrberufe mit einschlägiger Erfahrung.

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten erhalten Sie hier.

 

25 bis 30 Prozent der verkauften Bürogebäude in Deutschland sind „grün“

Von den verkauften Bürogebäuden in Deutschland sind jährlich 20 bis 30 Prozent Green Buildings. Dieser Wert hält sich konstant seit 2010 und bezieht sich auf Einzeltransaktionen. Dies geht aus einer im Dezember 2013 veröffentlichten Auswertung von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE) hervor.

„Absolut betrachtet entspricht dies seit vier Jahren durchschnittlich 1,9 Milliarden Euro pro Jahr – ein sehr hoher Wert. Interessant ist, dass er trotz der Schwankungen des gesamten Investitionsvolumens relativ gleich bleibt“, sagt Hermann Horster, Head of Sustainability bei BNPPRE. Bezogen auf alle Green Buildings liegt der Durchschnittswert zwischen 2010 und 2013 bei 2,9 Milliarden Euro.

Obwohl es eine hohe Nachfrage nach zertifizierten Gebäuden gibt, ist das Angebot noch begrenzt. Analog zum gesamten Investitionsvolumen ist auch bei den Green Buildings der Umsatzanteil der Bürogebäude am höchsten (50 %), mit weitem Abstand gefolgt von Einzelhandels- (17 %) und Logistikobjekten (15 %). 2012 wurden bundesweit insgesamt 3,21 Milliarden Euro in Green Buildings investiert. Bis Ende September dieses Jahres waren es rund 2,45 Milliarden Euro.

In Deutschland sind rund 550 Gebäude nach DGNB, LEED oder BREEAM (vor-)zertifiziert. Der Grund für den hohen Anteil an „grünen“ Bürogebäuden in den vergangenen Jahren: Der Markt fordert Core-Objekte, zu deren Kriterien auch die Qualität der Mieter gehört. Die meisten internationalen Nutzer sollen aufgrund ihrer CSR-Richtlinien nur in Gebäuden mit Zertifikaten mieten. Also erwarten inzwischen auch die Investoren, dass Core-Objekte zertifiziert sind. So können die Green Building Labels durch die schnellere Vermietung an bonitätsstarke Mieter ein Risikomanagementinstrument darstellen.