WOLFF & MÜLLER ist „Bauunternehmen des Jahres 2014“ im Hochbau

Die TU München und das Fachmagazin tHIS zeichneten WOLFF & MÜLLER als „Bauunternehmen des Jahres 2014″ in der Kategorie Hochbau aus. Der Preis beruht auf einem ausführlichen Bewertungsverfahren des Lehrstuhls für Bauprozessmanagement und Immobilienentwicklung der TU München von Prof. Dr. Josef Zimmermann.

Jeder Bewerber musste belegen, wie er seine Planungs- und Ausführungsprozesse verbessert, die Qualität seiner Arbeit sichert sowie seine Mitarbeiter schult und in die Abläufe integriert. Anhand dieser Faktoren wurden dann die erfolgreichsten und innovativsten deutschen Bauunternehmen in fünf Kategorien ermittelt: Gesamtsieger, Hochbau, Tief-, Straßen- und Ingenieurbau, Spezialist (Industrie- und Bahnbau) und Sonderpreis „Mitarbeiterorientiertes Unternehmen“.

In der Sparte Hochbau hat die Jury vor allem die Unternehmensstrategie des Stuttgarter Unternehmens hervorgehoben, die sich konsequent an effektivem, partnerschaftlichem und innovativem Bauen ausrichtet. Darüber hinaus lobte die Fachjury das Engagement im Bereich Social Responsibility. WOLFF & MÜLLER habe ein umfangreiches System zur Prävention von Schwarzarbeit und Umweltverstößen auf der Baustelle entwickelt.

Die Auszeichnungen wurden in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben. Offiziell wurden die Preise am 1. Juli 2014 bei einer Tagung im Oskar von Miller Forum in München verliehen.

Bauunternehmen des Jahres wurde übrigens die Johann Bunte Bauunternehmung GmbH & Co. KG aus Papenburg. Hervorgetan und abgesetzt hat sich das Unternehmen vor allem durch sein innovatives Prozess- und Qualitätsmanagement.

In der Kategorie Tief-, Straßen- und Ingenieurbau siegte die Strabag, in der Kategorie Spezialist das Unternehmen Franz Kassecker und der Sonderpreis ging an Heitkamp & Hülscher.

Bauhauptgewerbe im Februar 2014

Der gute Jahresstart in der deutschen Bauwirtschaft setzte sich auch im Februar fort: Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in der neuesten Aus­gabe seines Aktuellen Zahlenbildes mitteilt, lag der baugewerbliche Umsatz im Bauhauptgewerbe im Februar bei 5,5 Milliarden Euro und damit um nominal 26,9 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert – für die ersten zwei Monate ergibt sich ein Plus von 24,5 Prozent.

Die Auslastung der Bauunternehmen war für die Jahreszeit ausgesprochen gut: Aufgrund der milden Witterung und der nach wie vor hohen Auftragsbestände lag die Geräteauslastung – laut einer Umfrage des ifo Instituts – im Bauhauptgewerbe bei 60 Prozent und damit um acht Prozentpunkte über dem langjährigen Durchschnitt – das war der höchste gesamtdeutsche Februarwert.

Im Vergleich zum Umsatz verliert der Auftragseingang leicht an Dynamik: Die Bauunternehmen meldeten – nach Plus 12,3 Prozent im Januar – im Februar nur noch ein Wachstum von nominal 5,0 Prozent (real: + 3,2 %) (Jan.-Feb.: + 8,4 %, real: + 6,6 %).

Diese Entwicklung ist allerdings ausschließlich auf die Zurückhaltung der Öffentlichen Hand zurückzuführen: Der Auftragseingang im Öffentlichen Bau ging – den zweiten Monat in Folge – im Februar um 2,3 Prozent zurück (Jan.-Feb.: – 3,3 %). Besonders stark betroffen war der Sonstige Tiefbau mit einem Auf­tragseinbruch von 29,3 Prozent. Demgegenüber profitierte die Produktion im Öffent­lichen Bau noch von der guten Auftragslage des vergangenen Jahres: Der Umsatz legte im Februar um 32,6 Prozent zu (Jan.-Feb.: + 32,1 %).

Die gestiegene Investitionsneigung des Verarbeitenden Gewerbes wirkt sich positiv auf den Wirtschaftsbau aus: Die Baubetriebe wiesen für diese Bausparte sowohl beim Auftragseingang als auch beim Umsatz ein Plus aus (Feb.: 3,1 % bzw. 15,7 %, Jan.-Feb.: 13,9 % bzw. 15,7 %).

Am stärksten legte aber der Wohnungsbau zu: Der Auftragseingang stieg um 24,5 Prozent und der Umsatz sogar um 36,2 Prozent (Jan.-Feb.: + 17,4 % bzw. + 29,7 %).

Der Hauptverband warnt allerdings davor, die aktuell gute Umsatzentwicklung überzubewerten. Diese ist auch auf die im Vergleich zum Vorjahr sehr milde Witterung zurückzuführen. Der Winter ist in diesem Jahr komplett ausgefallen, die meisten Bauunternehmen konnten ohne Unterbrechung durcharbeiten: Während in den ersten zwei Monaten des vergangenen Jahres im Durchschnitt noch 65 Prozent der im Rahmen des ifo Konjunkturtests befragten Baufirmen anga­ben, dass die Witterung ihre Bautätigkeit behindere, waren es in diesem Jahr nur knapp 30 Prozent.

BIM im Tief- und Hochbau

Am 15. Mai 2014 veranstaltet die IBS Consult am Standort der Deutsche Post DHL in Darmstadt die eintägige Fachveranstaltung „BIM im Tief- und Hochbau“.

Für den Bereich Tiefbau wird es Vorträge zu den Themen

  • Mengen- und Kostenermittlung und Vorbereitung der Ausschreibung aus CAD-, CAD- und Isybau-Daten,
  • Kostenermittlung und LV-Erstellung mit California.pro,
  • Ausschreibung und Auftragsvergabe mit California.pro,
  • Mobiles Aufmaß vor Ort und
  • Kostenverfolgung und Dokumentation der Baukosten mit California.pro

geben. Nachmittags ist dann der Hochbau dran. Da werden die Themen

  • Mengen- und Kostenermittlung und Vorbereitung der Ausschreibung mit DBD-KostenKalkül,
  • Ausschreibung und LV-Erstellung mit California.pro,
  • Mobiles Aufmaß vor Ort und
  • Kostenverfolgung und Dokumentation der Baukosten mit California.pro

besprochen.

Für die Veranstaltung werden 8 AKH-Punkte vergeben, die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind bis zum 9. Mai 2014 hier möglich.