EnBW zertifiziert ihre internen Objektmanager

Die EnBW AG hat als erstes Corporate Unternehmen ihre internen Objektmanager durch RealFM e.V. zertifizieren lassen. 23 Objektmanager haben das Zertifizierungsverfahren zum „Certified Object Manager“ (certOM) erfolgreich bestanden.

Im Rahmen einer kleinen Feier im Verwaltungsgebäude EnBW-City in Stuttgart wurden die Zertifikate durch Prof. Dipl.-Ing. Géza-Richard Horn, dem ehrenamtlichen Geschäftsführer der RealFM, offiziell übergeben.

Im Vorfeld hat die EnBW mit Unterstützung der BAUAKADEMIE Gesellschaft für Forschung, Entwicklung und Bildung mbH Berlin ein  internes, speziell entwickeltes  Ausbildungsprogramm für Objektmanager aufgelegt. Hierbei konnten die Objektmanagerkandidaten einerseits anhand der Aufgaben im Infrastrukturumfeld des Konzerns ihre Kompetenz vertiefen und andererseits gleichzeitig optimal auf die Zertifizierung vorbereitet werden.

Die Teilnehmer haben sich berufsbegleitend zum täglichen Geschäft, in Schulungsveranstaltungen und Lernzirkeln aber auch in der Freizeit das notwendige Wissen angeeignet.

Infolge der Reduzierung von Kerneigenleistungen im Bereich Immobilienservice der EnBW hat sich das Tätigkeitsfeld der Mitarbeiter in den letzten Jahren verstärkt auf das Management der eingesetzten infrastrukturellen und technischen Dienstleistungen verlagert.

Die neu zertifizierten Objektmanager bilden in ihrer Rolle eine wichtige Schnittstelle zwischen Immobilieneigentümer, Dienstleister und Nutzer.

Neue Arbeitswelten als Herausforderung für das Facility Management

Die Leitveranstaltung des RealFM e.V., das FM Kolloquium in Berlin, widmet sich in diesem Jahr dem Rahmenthema „Arbeitswelten werden mobiler – Herausforderung für das Facility Management“. Am 12. und 13. März will man sich damit den Veränderungen stellen, die die mobiler werdenden Arbeitswelten mit sich bringen – ein Thema, das hinsichtlich der Konsequenzen für die Unternehmenskultur und die Mitarbeiterführung bereits sehr stark diskutiert wird. Allerdings noch nicht mit seinen Auswirkungen auf das Facility Management.

In Vorträgen und Diskussion sollen daher laut der Agenda folgende Fragen bearbeitet werden:

  • Welche Rolle spielt heute noch das Immobilieneigentum für die Gestaltung der Geschäftsprozesse?
  • Steht bereits die anforderungsgerechte Nutzung der Fläche im Vordergrund?
  • Wie erreicht man Flexibilität zur Gewährleistung von Standort und Ressourcenanpassungen in immer kürzeren Zeitabständen?
  • Wie beeinflussen demografischer Wandel und Generationswechsel die Anforderungen an die Sekundärprozesse?
  • Wie verändern sich die Faktoren eines attraktiven Standortes im Wandel der mobilen Arbeitswelten?
  • Hat Qualität heute noch immer ihren Preis?
  • Wie viel Mobilität ist einer nachhaltigen Entwicklung zuträglich?

Anmeldungen sind noch bis zum 15. Februar möglich. Weitere gibt es unter: www.fm-kolloquium.de