M.Sc. Real Estate Management an der ISM

Ab dem Wintersemester 2016/2017 bietet die International School of Management (ISM) in München den Studiengang M.Sc. Real Estate Management an. Das im Bereich Immobilienwirtschaft angesiedelte Studienangebot wurde in Kooperation mit Ernst & Young Real Estate erarbeitet. Es soll internationales Managementwissen mit Kenntnissen aus der Immobilienbranche verknüpfen.

Das Angebot ist eine Reaktion auf den Umstand, dass die gesamtwirtschaftliche Bedeutung des Immobiliensektors den Bedarf an einer interdisziplinären und akademischen Ausbildung verstärkt hat. So wird Fachwissen in den Disziplinen Immobilienentwicklung und -bewertung, Immobilienrecht, immobilienspezifische Investments & Finanzierungen, Merger & Acquisition, Vermarktung sowie Property-, Facility- und Asset-Management vermittelt. Bestandteile des Studiums sind außerdem Grundlagenwissen der Bauwirtschaft und der Architektur. In der Lehre kommen Experten aus Wissenschaft und Praxis zum Einsatz.

Praxisbezug wird unter anderem durch die integrierten Fallstudien anhand realer Immobilienprojekte hergestellt – wobei die wissenschaftlichen Aspekte in der Immobilienwirtschaft nicht vernachlässigt werden sollen. Mit der Konzeption als Master of Science und der Anbindung an die neu geschaffene Forschungseinrichtung „Institute for Real Estate & Location Research“ in München kommt dieser Aspekt zum Ausdruck. Neben Praxisprojekten sind außerdem auch eine zwölfwöchige Praxisphase und ein Auslandssemester in das Studium integriert

Absolventen des Studiengangs steht ein vielfältiges Spektrum an Berufsmöglichkeiten offen: zum Beispiel als Asset oder Property Manager Real Estate, Immobilien-Projektentwickler, Consultant Real Estate, M&A Real Estate Expert oder im Bereich Transaction Advisory Services.

Master „Energie-Betriebsmanagement“

Die Fachhochschule Bingen bietet den dreisemestrigen Weiterbildungsstudiengang „Energie-Betriebsmanagement“ an, der mit Abschluss zum Master of Engineering führt. Der Studiengang ist akkreditiert und kostenpflichtig.

Er richtet sich an erfahrene Ingenieure und Fachkräfte mit einschlägiger Berufserfahrung in der Energiewirtschaft, der Pharmazeutischen und Chemischen Industrie, der Lebensmittelindustrie, dem Gebäudemanagement oder der Automobilproduktion und deren Zulieferern.

Übernahme von Führungsverantwortung

Nach Abschluss sollen Absolventen die Fähigkeit haben, Führungs- und Leitfunktionen übernehmen zu können. Hierbei sind die Herausforderungen zum Betrieb von Energieanlagen unter den Aspekten Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit zu bewältigen.

Pflichtfächer sind:

  • Methoden der Energieberatung
  • Energie- und Umweltrecht
  • Stoffstrommanagement
  • Regeneratives und rationelles Energie- und Anlagenmanagement
  • Energiewirtschaft und Portfoliomanagement
  • Vergabe-/Vertragswesen
  • Technische Betriebsführung in der Praxis
  • Energiemanagement

Zu den Wahlpflichtfächern gehören:

  • Finanzmanagement
  • Versorgungskonzepte
  • Umweltökonomie
  • Anlagen-, Gebäude- und Prozessleittechnik
  • Regenerative Versorgungstechnik

Master „Green Building Engineering“ in Köln

Zum Wintersemester 2015/16 bietet das Institut für Technische Gebäudeausrüstung der Fachhochschule Köln erstmals den dreisemestrigen Masterstudiengang „Green Building Engineering“ an.

Studierende lernen in diesem Angebot mit dem Schwerpunkt „Nachhaltiges Bauen“, wie sie ein Gebäude sowohl nachhaltig planen und errichten, als auch anschließend ressourcenschonend betreiben.

„Green Building‘ bezieht sich auf nachhaltige Gebäude, die sowohl ökologische als auch ökonomische Aspekte berücksichtigen und dabei den Nutzeranforderungen, wie etwa an Komfort und Gesundheit, gerecht werden“, erklärt Studiengangsleiterin Prof. Dr. Michaela Lambertz. Engineering bedeute, dass der Fokus des Studiengangs auf den gebäudetechnischen Aufgabenstellungen und Lösungen liege. Dieses Thema sei ein sehr aussichtsreiches Betätigungsfeld für angehende Ingenieurinnen und Ingenieure.

Das Institut setzt bei dem neuen Masterstudiengang auf projektbezogenes, interdisziplinäres und ganzheitliches Lernen. Schwerpunkte des Studiengangs sind unter anderem Bauen und Optimieren im Bestand, Energiedesign und Systemengineering, integrales Planen und Bauprojektmanagement, Zertifizierungen, Gebäudebetriebsmanagement, Monitoring oder Smart Building.

Die Studierenden erlernen etwa, wie sich integrierte Gebäudesysteme während des Betriebs verhalten und welche Bedarfe bei den Nutzern bestehen. Zu den Studieninhalten gehören auch verschiedene Simulationsmethoden und deren Ergebnisinterpretation sowie die Optimierung bestehender technischer Anlagen.

Zugangsvoraussetzung für den Studiengang ist ein anerkannter erster Hochschulabschluss in einem Studiengang in Energie- und Gebäudetechnik oder in einem vergleichbaren Studiengang wie Architektur oder Bauingenieurwesen mit einer Gesamtnote 2,3 oder besser. Ist diese Voraussetzung nicht vollständig erfüllt, so werden Studierende nur unter der Auflage zugelassen, dass sie fehlende Vorkenntnisse durch die erfolgreiche Teilnahme an bestimmten Lehrveranstaltungen aus den Bachelorstudiengängen nachholen.

Insgesamt stehen für den Studiengang 15 Studienplätze zur Verfügung.

Masterstudiengang „Baurecht im Lebensszyklus von Bauwerken“

Gemeinsam mit der BWI Bau GmbH – Institut für Bauwirtschaft hat die FH Münster den berufsbegleitenden Masterstudiengang „Baurecht im Lebenszyklus von Bauwerken“ entwickelt. Die wissenschaftliche Leitung übernimmt die Hochschule, die Lehre erfolgt durch beide Partner.

Schon zum kommenden Sommersemester geht der Studiengang an den Start. Er richtet sich an Bauingenieure, Architekten, Fachingenieure, Wirtschaftswissenschaftler sowie Juristen. Nach bestandener Masterprüfung verleiht die Hochschule den „Master of Laws“.

„Normen, Ordnungen, Verträge – rechtliche Fragen rund ums Bauen werden immer komplizierter“, sagt Prof. Dr. Richard Dellen von der Fachhochschule Münster. Es gebe zwar genug gesetzliche Vorgaben und Richtlinien, aber jedes Bauobjekt sei ein Unikat, jede Abweichung von der Regel habe Konsequenzen.

Daher sollen in dem Studiengang die spezifischen rechtliche Besonderheiten wie das Planungsrecht, die Projektentwicklung, die Problematik des Nachtragsmanagements und die Nachhaltigkeit hinsichtlich dem Planen, Bauen und Betreiben von Bauwerken vermittelt werden.

Die Studienzeit ist auf vier Semester ausgerichtet, die Studienkosten belaufen sich für jedes Semester auf 3.000 Euro.

 

Master-Studiengang Verkehrsinfrastrukturmanagement

Die ganzheitliche Betrachtungsweise der Verkehrsinfrastruktur steht im Fokus des neuen Master-Studiengangs Verkehrsinfrastrukturmanagement an der Hochschule für Technik Stuttgart.

Interessant ist das Angebot für Studieninteressierte, die bereits einen Bachelor-Abschluss in Infrastrukturmanagement oder Bauingenieur- und Verkehrswesen erfolgreich absolviert haben. Studienbeginn ist im Wintersemester 2014/15, Bewerbungen sind bis zum 15. August 2014 möglich.

Unter dem Einfluss von Klimawandel, Ressourcenverknappung und demographischen Verschiebungen kommt dem Thema Mobilität eine Schlüsselfunktion zur zukunftsfähigen Gestaltung der Lebensverhältnisse zu. Diese Herausforderungen erfordern von den Kommunen und Regionen zunehmend komplexere integrierte Siedlungs- und Verkehrsentwicklungsplanungen sowie eine effiziente Infrastrukturplanung.

Hier setzt der Master-Studiengang Verkehrsinfrastrukturmanagement an. Er nimmt in einer ganzheitlichen Betrachtungsweise die Verkehrsinfrastruktur in den Blick.

In interdisziplinärer Ausrichtung werden die wirtschaftlichen, technischen und juristischen Komponenten von Planung, Entwurf, Betrieb und Erhaltung von Verkehrsinfrastrukturanlagen beleuchtet. Dabei werden alle Verkehrsträger sowie alle Mobilitätsformen vom Individualverkehr bis zum Öffentlichen Personennahverkehr einbezogen.

Die Fakultät Bauingenieurwesen, Bauphysik und Wirtschaft bereitet die Studierenden in einem dreisemestrigen Vollzeitstudium auf einen Abschluss als Master of Engineering (M.Eng.) vor.

„Bislang wurde in bestehenden Studiengängen häufig nur der Neu- und Ausbau von Verkehrsanlagen thematisiert. Auf die aktuellen Anforderungen und Problemlagen sind Berufseinsteiger klassischer Studiengänge daher meist unzureichend vorbereitet“, erklärt Prof. Dr. Lutz Gaspers. Daher würden in der Praxis dessen Absolventinnen und Absolventen stark nachgefragt, sei es von Betreibern von Verkehrsanlagen, Verkehrsbetrieben, Ingenieurbüros und von auf Verkehr spezialisierten Beratungsgesellschaften.

Masterstudiengang für Führungskräfte des Baubetriebs

Gemeinsam mit Vertretern der Bauwirtschaft ist an der Bergischen Universität Wuppertal der praxisorientierte Masterstudiengang Baubetrieb (Führung, Prozesse, Technik) entwickelt worden. Er richtet sich an Bauingenieure und Architekten, aber auch Wirtschaftsingenieure, die in der Bauwirtschaft als Projektleiter tätig sind.

Das berufsbegleitende Studium dauert drei Jahre, orientiert sich konsequent am Bauprozess und vermittelt technische Lösungen ebenso wie Führungskompetenz. Das Studium findet in drei Blöcken – jeweils im Februar und März eines Jahres – statt. Den Rest des Jahres arbeiten die Studierenden im Unternehmen und können das theoretisch Erlernte direkt in der Praxis anwenden.

Das Studium soll die künftigen Baustellenführungskräfte gezielt auf ihren Berufsalltag vorbereiten. Daher gehören Bauverfahrenstechniken ebenso zum Studium wie die Vermittlung von fundiertem Wissen über die Prozesse vor, während und nach der Bauausführung. Darüber hinaus stehen neue Technologien wie BIM-basiertes Bauen (Building Information Modeling) und der Umgang mit Projektkommunikationssystemen auf dem Lehrplan.

„Die Teilnehmer sollen nach ihrem Studium in der Lage sein, die hohen Ansprüche an die Qualität von Bauwerken zu erfüllen und dabei sowohl die Kosten und Termine, als auch die Sicherheit für Mensch und Material im Blick haben,“ sagt Initiator und Studiengangleiter Dr.-Ing. Manfred Helmus, Professor für Baubetrieb und Bauwirtschaft an der Bergischen Universität Wuppertal.

Neben technischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Inhalten wird den Master-Studierenden auch das Thema Arbeitsschutz vermittelt. Dieser wichtige Bereich wurde zusammen mit der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft entwickelt, die sowohl die Entwicklung als auch die Umsetzung des Studiengangs maßgeblich fördert.

Bewerbungen sind ab sofort möglich unter www.baubetrieb.de.

3 Masterstudiengänge für Architekten an der HS Bochum

Die Hochschule Bochum bietet Architekten drei Masterprogramme mit unterschiedlichen Schwerpunkten an.

Der einjährige Masterstudiengang AMM Architektur Media Management bietet angehenden Architekten unter der Leitung von Prof. Jan R. Krause professionelle Methoden zur Profilbildung und Positionierung des eigenen Architekturbüros. Darüber hinaus ermöglicht er eine Spezialisierung auf Kommunikationsstrategien, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Visualisierung. Die AMM Absolventen sind später als Pressesprecher oder Redakteure, in Marketing oder Werbung, als selbstständige Mediendienstleister oder Freie Architekten tätig.

Der Masterstudiengang MAE Architektur Projektentwicklung ist ein einjähriger Studiengang, der das Initiieren architektonischer Projekte ermöglicht. Der Schwerpunkt des von Prof. Xaver Egger geleiteten Studiums liegt in der Erarbeitung baukulturell, inhaltlich, ästhetisch und ökonomisch nachhaltiger Lösungen durch Architekten als Gegenpol zum rein wirtschaftlich ausgerichteten Berufsfeld des Projektentwicklers.

Der Masterstudiengang Städtebau NRW wird gemeinsam von den Fachhochschulen Bochum, Dortmund, Köln und der Universität Siegen durchgeführt. Er dauert zwei Jahre und ermöglicht den Zugang zum Berufsfeld „Städtebau und Stadtplanung“. Der Schwerpunkt des Masterprogramms von Prof. Andreas Fritzen liegt in der Erarbeitung zukunftsfähiger Lösungen für die Weiterentwicklung der Städte und Gemeinden in unserem hochindustrialisierten und dicht besiedelten Land.

Die Masterstudiengänge der Hochschule Bochum sind akkreditiert. Sie befähigen zur Promotion und zu einer Laufbahn im höheren öffentlichen Dienst. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2014.

Am 5. Mai 2014, ab 14 Uhr, stellt die Hochschule Bochum die drei Masterstudiengänge übrigens auf einem Master-Info-Tag vor. Weitere Informationen dazu gibt es auf der Internetseite des Fachbereichs Architektur der Hochschule Bochum.

Neues Masterprogramm „Projektentwicklung und Immobilienmanagement“ an der HCU

Die HafenCity Universität Hamburg (HCU) plant zum Wintersemester 2015/2016 einen Masterstudiengang „Projektentwicklung und Immobilienmanagement“. Dies gab die HCU heute bekannt.

Für die Federführung beim Aufbau des neuen Studiengangs wurde Professorin Dr. Annette Kämpf-Dern gewonnen. Kämpf-Dern hatte bereits mehrere Führungspositionen in der Projektentwicklung, im Immobilienmanagement und der strategischen Unternehmensberatung inne. Zuletzt war sie im Fachgebiet Immobilienwirtschaft & Bau-Betriebswirtschaftslehre der TU Darmstadt als Bereichsleiterin Immobilienmanagement & Projektentwicklung tätig.

Jetzt ist geplant, dass sie in den nächsten zwölf Monaten gemeinsam mit ihren Kollegen und unter Berücksichtigung der Interessen und Bedürfnisse der Immobilienwirtschaft das Curriculum und die Rahmenordnungen des Studienprogramms entwickelt.

Professorin Dr. Annette Kämpf-Dern / Bild: HCU

Professorin Dr. Annette Kämpf-Dern / Bild: HCU

Walter Pelka, Präsident der HCU sagte, die Entwicklung des Masterstudiengangs schließe eine schmerzhafte Lücke des Studien- und Forschungsportfolios der HCU mit ihrem Fokus auf Baukunst und Metropolenentwicklung. Allerdings sei eine Finanzierung aus den Wirtschaftsplanmitteln der HCU derzeit nicht darstellbar, daher müsse der Studiengang nach Ablauf der Anschubfinanzierung privat finanziert werden. Pelka erwartet aber aufgrund des großen Interesses eine enge Kooperation mit der Immobilienwirtschaft der Region und darüber hinaus.

Neuer Bachelor-Studiengang Gebäudesystemtechnik in Darmstadt

Am Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der Hochschule Darmstadt (h_da) startet im Wintersemester 2014/15 der Bachelorstudiengang Gebäudesystemtechnik. Studierende lernen dabei, Gebäude systematisch in Bezug auf Energie- und Informationsflüsse zu planen, zu analysieren, zu optimieren und ökologisch zu bewerten.

Für Interessierte, die sich darüber hinaus weiterqualifizieren möchten, startet ebenfalls im Wintersemester der neue duale Masterstudiengang „Energieeffiziente Systeme in Kälte-, Klima- und Elektrotechnik“. Dieses Angebot wurde von der h_da in Kooperation mit der Europäischen Studienakademie Kälte-Klima-Lüftung (ESaK) entwickelt. Dadurch konnte ein auf Energieeffizienz ausgerichtetes Curriculum konzipiert werden, das den Studierenden Kompetenzen vermittelt, die sie zur Lösung der Herausforderungen in den Branchen Kälte-, Klima- und Elektrotechnik befähigen.