Master „Energie-Betriebsmanagement“

Die Fachhochschule Bingen bietet den dreisemestrigen Weiterbildungsstudiengang „Energie-Betriebsmanagement“ an, der mit Abschluss zum Master of Engineering führt. Der Studiengang ist akkreditiert und kostenpflichtig.

Er richtet sich an erfahrene Ingenieure und Fachkräfte mit einschlägiger Berufserfahrung in der Energiewirtschaft, der Pharmazeutischen und Chemischen Industrie, der Lebensmittelindustrie, dem Gebäudemanagement oder der Automobilproduktion und deren Zulieferern.

Übernahme von Führungsverantwortung

Nach Abschluss sollen Absolventen die Fähigkeit haben, Führungs- und Leitfunktionen übernehmen zu können. Hierbei sind die Herausforderungen zum Betrieb von Energieanlagen unter den Aspekten Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit zu bewältigen.

Pflichtfächer sind:

  • Methoden der Energieberatung
  • Energie- und Umweltrecht
  • Stoffstrommanagement
  • Regeneratives und rationelles Energie- und Anlagenmanagement
  • Energiewirtschaft und Portfoliomanagement
  • Vergabe-/Vertragswesen
  • Technische Betriebsführung in der Praxis
  • Energiemanagement

Zu den Wahlpflichtfächern gehören:

  • Finanzmanagement
  • Versorgungskonzepte
  • Umweltökonomie
  • Anlagen-, Gebäude- und Prozessleittechnik
  • Regenerative Versorgungstechnik

Master „Green Building Engineering“ in Köln

Zum Wintersemester 2015/16 bietet das Institut für Technische Gebäudeausrüstung der Fachhochschule Köln erstmals den dreisemestrigen Masterstudiengang „Green Building Engineering“ an.

Studierende lernen in diesem Angebot mit dem Schwerpunkt „Nachhaltiges Bauen“, wie sie ein Gebäude sowohl nachhaltig planen und errichten, als auch anschließend ressourcenschonend betreiben.

„Green Building‘ bezieht sich auf nachhaltige Gebäude, die sowohl ökologische als auch ökonomische Aspekte berücksichtigen und dabei den Nutzeranforderungen, wie etwa an Komfort und Gesundheit, gerecht werden“, erklärt Studiengangsleiterin Prof. Dr. Michaela Lambertz. Engineering bedeute, dass der Fokus des Studiengangs auf den gebäudetechnischen Aufgabenstellungen und Lösungen liege. Dieses Thema sei ein sehr aussichtsreiches Betätigungsfeld für angehende Ingenieurinnen und Ingenieure.

Das Institut setzt bei dem neuen Masterstudiengang auf projektbezogenes, interdisziplinäres und ganzheitliches Lernen. Schwerpunkte des Studiengangs sind unter anderem Bauen und Optimieren im Bestand, Energiedesign und Systemengineering, integrales Planen und Bauprojektmanagement, Zertifizierungen, Gebäudebetriebsmanagement, Monitoring oder Smart Building.

Die Studierenden erlernen etwa, wie sich integrierte Gebäudesysteme während des Betriebs verhalten und welche Bedarfe bei den Nutzern bestehen. Zu den Studieninhalten gehören auch verschiedene Simulationsmethoden und deren Ergebnisinterpretation sowie die Optimierung bestehender technischer Anlagen.

Zugangsvoraussetzung für den Studiengang ist ein anerkannter erster Hochschulabschluss in einem Studiengang in Energie- und Gebäudetechnik oder in einem vergleichbaren Studiengang wie Architektur oder Bauingenieurwesen mit einer Gesamtnote 2,3 oder besser. Ist diese Voraussetzung nicht vollständig erfüllt, so werden Studierende nur unter der Auflage zugelassen, dass sie fehlende Vorkenntnisse durch die erfolgreiche Teilnahme an bestimmten Lehrveranstaltungen aus den Bachelorstudiengängen nachholen.

Insgesamt stehen für den Studiengang 15 Studienplätze zur Verfügung.

Master „Planung nachhaltiger Gebäude“

Bereits zu dem derzeit laufenden Sommersemester startete an der Beuth Hochschule für Technik Berlin der interdisziplinäre Master-Studiengang „Planung nachhaltiger Gebäude„.

In ihm können Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen der Fachrichtungen Architektur, Bauingenieurwesen, Facility Management, Gebäude- und Energietechnik sowie Landschaftsarchitektur sowohl ihr gebäudebezogenes Fachwissen vertiefen als auch das gemeinsame Planen nachhaltiger Gebäude erlernen.

Nicht nur beim Bauen von Neubauten, sondern auch bei zu sanierenden Bestandsgebäuden sind heute im Sinne des Klimaschutzes besondere ganzheitliche Herausforderungen zu beachten. Das klassische Planen reicht dabei oft nicht mehr aus. Moderne, umweltverträgliche Gebäude weisen einen hohen Komplexitätsgrad auf. Die Planung solcher Gebäude erfordert laut der Hochschule fachübergreifendes Wissen und die frühzeitige Zusammenarbeit von Architekten und Ingenieuren.

Die Beuth Hochschule setzt daher auf ein folgendes Lernkonzept: Praktiziert wird ein Projektstudium mit interdisziplinärer Teamarbeit als Lehr- und Lernmethode. Kooperationen mit Unternehmen der Baubranche sichern darüber hinaus den aktuellen Kontakt zur Praxis.

So sollen Absolventinnen und Absolventen zu Experten für nachhaltiges Bauen werden, die qualifiziert sind, zukunftsfähige Gebäude zu planen und zu betreiben. Die ebenfalls praxisnahen Lehrinhalte wurden gemeinsam mit Experten aus der Wirtschaft entwickelt und gezielt durch ökologische Themen und Fragestellungen erweitert.

Das Studium dauert vier Semester und führt zum Master of Science. Studiengebühren werden keine erhoben.

Masterstudiengang „Baurecht im Lebensszyklus von Bauwerken“

Gemeinsam mit der BWI Bau GmbH – Institut für Bauwirtschaft hat die FH Münster den berufsbegleitenden Masterstudiengang „Baurecht im Lebenszyklus von Bauwerken“ entwickelt. Die wissenschaftliche Leitung übernimmt die Hochschule, die Lehre erfolgt durch beide Partner.

Schon zum kommenden Sommersemester geht der Studiengang an den Start. Er richtet sich an Bauingenieure, Architekten, Fachingenieure, Wirtschaftswissenschaftler sowie Juristen. Nach bestandener Masterprüfung verleiht die Hochschule den „Master of Laws“.

„Normen, Ordnungen, Verträge – rechtliche Fragen rund ums Bauen werden immer komplizierter“, sagt Prof. Dr. Richard Dellen von der Fachhochschule Münster. Es gebe zwar genug gesetzliche Vorgaben und Richtlinien, aber jedes Bauobjekt sei ein Unikat, jede Abweichung von der Regel habe Konsequenzen.

Daher sollen in dem Studiengang die spezifischen rechtliche Besonderheiten wie das Planungsrecht, die Projektentwicklung, die Problematik des Nachtragsmanagements und die Nachhaltigkeit hinsichtlich dem Planen, Bauen und Betreiben von Bauwerken vermittelt werden.

Die Studienzeit ist auf vier Semester ausgerichtet, die Studienkosten belaufen sich für jedes Semester auf 3.000 Euro.

 

Masterstudiengang Construction Management

Die Universität Duisburg-Essen (UDE) startet zum kommenden Wintersemester den Online-Masterstudiengang Construction Management. Angehende Führungskräfte bekommen darin berufsbegleitend baurelevantes Wissen zu BWL, Vertragsrecht und Projektmanagement vermittelt. Bei dem Angebot ist der Abschluss nicht das vorrangige Ziel: Wer keinen Master anstrebt, kann auch nur einzelne Zertifikatskurse belegen.

Das kostenpflichtige Angebot, das im November startet, dauert insgesamt fünf Semester. Anwesenheit wird dabei von den Studierenden nur an insgesamt zwei Tagen pro Semester verlangt; ansonsten wird virtuell gelehrt und gelernt. So bleibt die Flexibilität gewahrt, die Studierenden können sich ihre Lernzeit frei einteilen.

Das praxisnahe Studium richtet sich nicht nur an Absolventen, die einen Uni- beziehungsweise FH-Abschluss in einem bauwissenschaftlichen Fach haben. Auch Architekten oder Interessierte mit einer einschlägigen Ausbildung und Berufserfahrung können sich einschreiben.

Master-Studiengang Verkehrsinfrastrukturmanagement

Die ganzheitliche Betrachtungsweise der Verkehrsinfrastruktur steht im Fokus des neuen Master-Studiengangs Verkehrsinfrastrukturmanagement an der Hochschule für Technik Stuttgart.

Interessant ist das Angebot für Studieninteressierte, die bereits einen Bachelor-Abschluss in Infrastrukturmanagement oder Bauingenieur- und Verkehrswesen erfolgreich absolviert haben. Studienbeginn ist im Wintersemester 2014/15, Bewerbungen sind bis zum 15. August 2014 möglich.

Unter dem Einfluss von Klimawandel, Ressourcenverknappung und demographischen Verschiebungen kommt dem Thema Mobilität eine Schlüsselfunktion zur zukunftsfähigen Gestaltung der Lebensverhältnisse zu. Diese Herausforderungen erfordern von den Kommunen und Regionen zunehmend komplexere integrierte Siedlungs- und Verkehrsentwicklungsplanungen sowie eine effiziente Infrastrukturplanung.

Hier setzt der Master-Studiengang Verkehrsinfrastrukturmanagement an. Er nimmt in einer ganzheitlichen Betrachtungsweise die Verkehrsinfrastruktur in den Blick.

In interdisziplinärer Ausrichtung werden die wirtschaftlichen, technischen und juristischen Komponenten von Planung, Entwurf, Betrieb und Erhaltung von Verkehrsinfrastrukturanlagen beleuchtet. Dabei werden alle Verkehrsträger sowie alle Mobilitätsformen vom Individualverkehr bis zum Öffentlichen Personennahverkehr einbezogen.

Die Fakultät Bauingenieurwesen, Bauphysik und Wirtschaft bereitet die Studierenden in einem dreisemestrigen Vollzeitstudium auf einen Abschluss als Master of Engineering (M.Eng.) vor.

„Bislang wurde in bestehenden Studiengängen häufig nur der Neu- und Ausbau von Verkehrsanlagen thematisiert. Auf die aktuellen Anforderungen und Problemlagen sind Berufseinsteiger klassischer Studiengänge daher meist unzureichend vorbereitet“, erklärt Prof. Dr. Lutz Gaspers. Daher würden in der Praxis dessen Absolventinnen und Absolventen stark nachgefragt, sei es von Betreibern von Verkehrsanlagen, Verkehrsbetrieben, Ingenieurbüros und von auf Verkehr spezialisierten Beratungsgesellschaften.

3 Masterstudiengänge für Architekten an der HS Bochum

Die Hochschule Bochum bietet Architekten drei Masterprogramme mit unterschiedlichen Schwerpunkten an.

Der einjährige Masterstudiengang AMM Architektur Media Management bietet angehenden Architekten unter der Leitung von Prof. Jan R. Krause professionelle Methoden zur Profilbildung und Positionierung des eigenen Architekturbüros. Darüber hinaus ermöglicht er eine Spezialisierung auf Kommunikationsstrategien, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Visualisierung. Die AMM Absolventen sind später als Pressesprecher oder Redakteure, in Marketing oder Werbung, als selbstständige Mediendienstleister oder Freie Architekten tätig.

Der Masterstudiengang MAE Architektur Projektentwicklung ist ein einjähriger Studiengang, der das Initiieren architektonischer Projekte ermöglicht. Der Schwerpunkt des von Prof. Xaver Egger geleiteten Studiums liegt in der Erarbeitung baukulturell, inhaltlich, ästhetisch und ökonomisch nachhaltiger Lösungen durch Architekten als Gegenpol zum rein wirtschaftlich ausgerichteten Berufsfeld des Projektentwicklers.

Der Masterstudiengang Städtebau NRW wird gemeinsam von den Fachhochschulen Bochum, Dortmund, Köln und der Universität Siegen durchgeführt. Er dauert zwei Jahre und ermöglicht den Zugang zum Berufsfeld „Städtebau und Stadtplanung“. Der Schwerpunkt des Masterprogramms von Prof. Andreas Fritzen liegt in der Erarbeitung zukunftsfähiger Lösungen für die Weiterentwicklung der Städte und Gemeinden in unserem hochindustrialisierten und dicht besiedelten Land.

Die Masterstudiengänge der Hochschule Bochum sind akkreditiert. Sie befähigen zur Promotion und zu einer Laufbahn im höheren öffentlichen Dienst. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2014.

Am 5. Mai 2014, ab 14 Uhr, stellt die Hochschule Bochum die drei Masterstudiengänge übrigens auf einem Master-Info-Tag vor. Weitere Informationen dazu gibt es auf der Internetseite des Fachbereichs Architektur der Hochschule Bochum.

Neuer Bachelor-Studiengang Gebäudesystemtechnik in Darmstadt

Am Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der Hochschule Darmstadt (h_da) startet im Wintersemester 2014/15 der Bachelorstudiengang Gebäudesystemtechnik. Studierende lernen dabei, Gebäude systematisch in Bezug auf Energie- und Informationsflüsse zu planen, zu analysieren, zu optimieren und ökologisch zu bewerten.

Für Interessierte, die sich darüber hinaus weiterqualifizieren möchten, startet ebenfalls im Wintersemester der neue duale Masterstudiengang „Energieeffiziente Systeme in Kälte-, Klima- und Elektrotechnik“. Dieses Angebot wurde von der h_da in Kooperation mit der Europäischen Studienakademie Kälte-Klima-Lüftung (ESaK) entwickelt. Dadurch konnte ein auf Energieeffizienz ausgerichtetes Curriculum konzipiert werden, das den Studierenden Kompetenzen vermittelt, die sie zur Lösung der Herausforderungen in den Branchen Kälte-, Klima- und Elektrotechnik befähigen.

Summer School zu Landmanagement und Geodatenverarbeitung in Frankfurt am Main

Die „International Summer School GeKo 2014“ findet vom 26. Mai bis 6. Juni 2014 an der Fachhochschule Frankfurt am Main statt. Im Fokus der Summer School stehen Landmanagement und Geodatenverarbeitung im städtischen Raum. Das zweiwöchige Intensivprogramm richtet sich an Master-Studierende aus den Bereichen Vermessung, GIS, Landmanagement und/oder Facility Management. Veranstalter ist der Master-Studiengang Geoinformation und Kommunaltechnik der FH Frankfurt.

Ziel ist es, das Wissen der Teilnehmenden im Interessengebiet zu vertiefen und bisherige Erfahrungen in einem internationalen und transdisziplinären Umfeld zu diskutieren. „Die Summer School dient als Plattform zum Austausch zwischen Praktikern und künftigen Fachleuten, Forscherinnen und Forschern“, erklärt Prof. Dr. Ansgar Greiwe vom Fachbereich 1: Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik der FH FFM, der die Summer School wissenschaftlich leitet. „Der Kurs bietet Master-Studierenden die Möglichkeit, die Hintergründe der aktuellen Entwicklungen im Bereich Geoinformation und Kommunaltechnik kennenzulernen und zu verstehen. Wir wollen sie darauf vorbereiten, in der Praxis vorausblickend zu handeln und strategisch günstige Entscheidungen zu fällen.“

Die Summer School bietet neben Vorträgen auch Tutorien in den modern ausgestatteten Laboren der Hochschule an. Exkursionen geben zusätzlich Einblick in praktische Anwendungsbereiche des Landmanagements und Facility Managements. Die erste Woche startet mit einer Einführung in das Landmanagement und gibt einen Überblick auf die Fernerkundung sowie Vermessung. In der zweiten Woche werden die Module Facility Management und Geoinformationssysteme (GIS) behandelt.

Termin: Montag, 26. Mai 2014, 12 Uhr bis Freitag, 6. Juni 2014, 13.30 Uhr
Ort: FH FFM, Campus Nibelungenplatz/Kleiststr.
Teilnahmekosten (inklusive Exkursionen, Unterkunft und Transport in Frankfurt): 1 200 Euro
Anmeldungen werden bis 31. März 2014 unter www.fh-frankfurt.de/geko_summer_school entgegengenommen; Kurssprache ist Englisch.

Master „Energieeffizienz Technischer Systeme“ startet jetzt auch im Sommersemster

Der Masterstudiengang „Energieeffizienz Technischer Systeme“ an der Fachhochschule Brandenburg startet jetzt auch im Sommersemester.

Der auf drei Semester ausgerichtete konsekutive Studiengang richtet sich an junge Ingenieure und Naturwissenschaftler. Während dieser Zeit werden die Studierenden qualifiziert, insbesondere Projekt- und Managementfunktionen im Bereich Forschung und Entwicklung von Unternehmen zu übernehmen.

Kern des Studiums sei es darüber hinaus, alle notwendigen Kenntnisse über das umfangreiche Gebiet der Energieeffizienz ganzheitlich zu erfassen, sagt Prof. Dr.-Ing. Katharina Löwe. Sie hat den Studiengang vor gut einem Jahr ins Leben gerufen.

Prof. Dr.-Ing. Katharina Löwe vor einem Sonnensimulator / Quelle: FH Brandenburg

Prof. Dr.-Ing. Katharina Löwe vor einem Sonnensimulator / Quelle: FH Brandenburg

Im Studienangebot sind zudem verschiedene Vertiefungen möglich, wie beispielsweise Sicherheit und Zuverlässigkeit, Energieeffizienz in der Prozesstechnik, Energieeffizienz in der Elektronik oder Energieeffizienz im System Bahn.

Interessierte können sich ab dem 1. Februar online einschreiben.