Master-Studiengang Verkehrsinfrastrukturmanagement

Die ganzheitliche Betrachtungsweise der Verkehrsinfrastruktur steht im Fokus des neuen Master-Studiengangs Verkehrsinfrastrukturmanagement an der Hochschule für Technik Stuttgart.

Interessant ist das Angebot für Studieninteressierte, die bereits einen Bachelor-Abschluss in Infrastrukturmanagement oder Bauingenieur- und Verkehrswesen erfolgreich absolviert haben. Studienbeginn ist im Wintersemester 2014/15, Bewerbungen sind bis zum 15. August 2014 möglich.

Unter dem Einfluss von Klimawandel, Ressourcenverknappung und demographischen Verschiebungen kommt dem Thema Mobilität eine Schlüsselfunktion zur zukunftsfähigen Gestaltung der Lebensverhältnisse zu. Diese Herausforderungen erfordern von den Kommunen und Regionen zunehmend komplexere integrierte Siedlungs- und Verkehrsentwicklungsplanungen sowie eine effiziente Infrastrukturplanung.

Hier setzt der Master-Studiengang Verkehrsinfrastrukturmanagement an. Er nimmt in einer ganzheitlichen Betrachtungsweise die Verkehrsinfrastruktur in den Blick.

In interdisziplinärer Ausrichtung werden die wirtschaftlichen, technischen und juristischen Komponenten von Planung, Entwurf, Betrieb und Erhaltung von Verkehrsinfrastrukturanlagen beleuchtet. Dabei werden alle Verkehrsträger sowie alle Mobilitätsformen vom Individualverkehr bis zum Öffentlichen Personennahverkehr einbezogen.

Die Fakultät Bauingenieurwesen, Bauphysik und Wirtschaft bereitet die Studierenden in einem dreisemestrigen Vollzeitstudium auf einen Abschluss als Master of Engineering (M.Eng.) vor.

„Bislang wurde in bestehenden Studiengängen häufig nur der Neu- und Ausbau von Verkehrsanlagen thematisiert. Auf die aktuellen Anforderungen und Problemlagen sind Berufseinsteiger klassischer Studiengänge daher meist unzureichend vorbereitet“, erklärt Prof. Dr. Lutz Gaspers. Daher würden in der Praxis dessen Absolventinnen und Absolventen stark nachgefragt, sei es von Betreibern von Verkehrsanlagen, Verkehrsbetrieben, Ingenieurbüros und von auf Verkehr spezialisierten Beratungsgesellschaften.

Vortragsreihe zur Stadtentwicklung im internationalen Kontext

Die Fachrichtung Stadt- und Raumplanung und das ISP – Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation der Fachhochschule Erfurt führen im Sommersemester 2014 insgesamt fünf öffentliche Gastvorträge zum Thema „Stadtentwicklung im internationalen Kontext mit dem Schwerpunkt urbane Transformationen“ durch. Dabei berichten Gastreferenten über ausgewählte Stadtentwicklungsthemen in Europa, Südamerika und den USA.

Starten wird heute um 16 Uhr Dr. Carola Neugebauer mit dem Vortrag „Großstadtentwicklungen und Transformationsprozesse im mittleren und östlichen Europa“ (Raum 9.3.02). Dr. Carola Neugebauer ist Forscherin und Osteuropa-Expertin am Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig sowie Lehrbeauftragte an der FH Erfurt.

Am 6. Mai 2014 wird Prof. Dr. Jörg Knieling aus der Fachrichtung Stadt- und Regionalentwicklung der HafenCity Universität über das Thema „Anpassung an den Klimawandel in Städten und Stadtregionen anhand von ausgewählten Beispielen aus den Niederlanden und dem Ostseeraum“ sprechen.

Es folgt am 27. Mai ein Vortrag von Prof. Dr. Heidi Sinning (FH Erfurt, ISP) über „Genossenschaftliche Wohnmodelle in der Schweiz. Innovative Praxisbeispiele aus Zürich als Impuls für Deutschland?“.

Der Vortrag von Prof. Dr. Sabine Baumgart (TU Dortmund, Fachgebiet Stadt- und Regionalplanung) befasst sich am 3. Juni mit „Megacities im globalen Süden: Konkurrenzen und Konflikte um Räume und Ressourcen – Herausforderungen und planerische Handlungsansätze“.

Am 17. Juni gibt es die letzte Veranstaltung des Sommersemesters: Dann spricht Prof. Dr. Stefen Siedentop (Ltr. ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung GmbH, Dortmund) über „Reurbanisierung als transatlantisches Phänomen? Zwischenergebnisse einer vergleichenden Analyse demografischer Entwicklungen in deutschen und US-amerikanischen Stadtregionen seit 1980“.

Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei.