Conject launcht Software-Lösung für das Mängelmanagement

Um Mängel im Bau und Bestand erheben und systematisch verfolgen zu können, hat die auf Software rund um das Immobilien-Lebenszyklus-Management spezialisierte Conject AG aus München „conjectMI“ entwickelt.

Dabei handelt es sich mobil einsetzbare Software-Lösung, in die über mobile Endgeräte Mängel erfasst werden können. Die zentrale Datenverarbeitung, Mängellokalisierung,-qualifizierung und-quantifizierung sowie die automatische Erstellung integrierter Reports erfolgt durch eine cloud-basierte und plattformübergreifende Software.

So wird der gesamte Prozess von der Mängelerfassung über die Behebung, die Abnahme durch den Bauherren bis hin zum Betrieb abgebildet. Allen relevanten Projektbeteiligten kann ein regulierbarer Zugang zu einer ständig aktualisierten Statusübersicht eingerichtet werden.

Die Fotos und textlichen Beschreibungen der Mängel sowie das Behebungsprozedere werden einem digitalen Bauplan zugeordnet, sodass die Lokalisierung auch Jahre später noch problemlos möglich ist. Zudem kann die Software so konfiguriert werden, dass die Workflows bequem an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden können. Nicht zuletzt sind die erfassten Daten synchronisierbar.

Studie: Nur wenige Unternehmen sind auf die technologische Entwicklung vorbereitet

Laut vorläufigen Ergebnissen einer IBM-Technologiestudie sind bisher weniger als zehn Prozent der Unternehmen auf die Ausbreitung von Cloud Computing, Analytics, mobile Endgeräte und Social Media wirklich vorbereitet. Für die Untersuchung wurden 750 globale Organisationen befragt.

Heraus kam dabei auch, dass 70 Prozent der Organisationen der Meinung sind, die IT-Infrastruktur spiele eine wichtige Rolle dabei, sich Wettbewerbsvorteile zu verschaffen und Umsatz zu generieren.

RE Talk: „Die Datenqualität ist ein großer Wettbewerbsfaktor“

Ganz frisch aus der Druckerei kommt der neue „PMRE Monitor Spezial: IT-Excellence in der Immobilienwirtschaft“. Professorin Dr.-Ing. Regina Zeitner von der HTW Berlin und Dr. Marion Peyinghaus, Geschäftsführerin der pom+International GmbH – die beiden sind die Herausgeberinnen – untersuchen darin den Einsatz von IT-Systemen in der Immobilienwirtschaft.

Kernelement des 152-seitigen Berichts sind die Best-Practice-Beispiele. Unternehmen geben Einblick in ihre Arbeit mit der IT und beschreiben dabei auch, welche Hürden sie bei der Einführung zu meistern hatten, welche Extraschleifen gegangen werden mussten, um schließlich zum Ziel mit den gewünschten Resultaten zu kommen.

Die Untersuchung geht des Weiteren auf Marktanforderungen ein, sie beleuchtet die Chancen, nennt die Impulsgeber, beschreibt die Notwendigkeiten für IT und gibt schließlich auch Tipps, die Unternehmen der Immobilienwirtschaft bei der Einführung von IT-Systemen beachten können. So kann mancher Fehler schon im Vorfeld umgangen und vermieden werden.

Wir konnten bereits kurz vor Veröffentlichung mit Regina Zeitner und Marion Peyinghaus sprechen. Sie können sich die Antworten auf die Fragen unten anhören, wir stellen sie als Audio-Dateien zur Verfügung. Am Ende können Sie sich zudem die gesamte Studie kostenlos downloaden, sie wurde uns dafür extra zur Verfügung gestellt.

 

CHRISTOPH BERGER Frau Peyinghaus, Frau Zeitner, wie bewerten Sie die Situation in den Unternehmen bezüglich der IT-Systeme: Haben die Unternehmen schon ihre IT-Systeme oder arbeiten noch viele mit Excel-Tabellen?
MARION PEYINGHAUS & REGINA ZEITNER

BERGER Von welchen Daten sprechen wir genau?
PEYINGHAUS & ZEITNER

BERGER Kann man das schon zu Big oder Smart Data zählen?
PEYINGHAUS & ZEITNER

BERGER Was sollten IT-Systeme für die Immobilienbranche können?
PEYINGHAUS & ZEITNER

BERGER Sie schreiben: Manche Unternehmen sind schon weit in der Umsetzung, andere stehen gerade am Start. Können Sie die unterschiedlich vorangeschrittenen Entwicklungen noch etwas detaillierter erklären?
PEYINGHAUS & ZEITNER

BERGER Sollte Firmen mit einer kleineren IT-Lösung starten oder direkt ein allumfassenden System implementieren?
PEYINGHAUS & ZEITNER

BERGER Gibt es überhaupt das eine System?
PEYINGHAUS & ZEITNER

BERGER Um Transparenz zu erreichen fordern Sie in Ihrer Untersuchung Teamarbeit zwischen den Akteuren. An wen genau richtet sich dabei Ihr Appell?
PEYINGHAUS & ZEITNER

BERGER Kern Ihrer Studie sind die Erfahrungsberichte aus den Unternehmen. Sind das alles positive Beispiele und konnten Sie gravierende Unterschiede bei den Fällen feststellen?
PEYINGHAUS & ZEITNER

BERGER Gab es Fälle, die Sie besonders herausragend fanden?
PEYINGHAUS & ZEITNER

BERGER Sie haben einen 10-Punkte-Plan zur Einführung von IT-Systemen in dem Buch veröffentlicht. Wer diese Punkte beachtet, macht alles richtig und kann nicht scheitern?
PEYINGHAUS & ZEITNER

BERGER Welchen Tipp haben Sie noch für Unternehmen, die gerade am Start der Einführung eines IT-Systems stehen?
PEYINGHAUS & ZEITNER

BERGER Frau Peyinghaus, Frau Zeitner, vielen Dank für das Gespräch!

Die gesamte Studie können Sie hier kostenlos als PDF-Datei herunterladen.

Personalie: Ralf Händl neuer CEO der Conject-Gruppe

Der Beirat der Conject Holding hat Dr. Ralf Händl mit Wirkung zum 1. Januar 2014 zum neuen CEO der Conject-Gruppe ernannt. Damit wird der 53-jährige Manager die Verantwortung für das Münchener Unternehmen mit weltweit elf Büros übernehmen und für dessen weitere strategische Geschäftsentwicklung zuständig sein.

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Ralf Händl neuer CEO der Conject-Gruppe

Der promovierte Betriebswirt verfügt über umfangreiche Kenntnisse in der globalen Bau- und Immobilienwirtschaft. Händl war vor seiner Berufung bereits für Drees & Sommer, Bauer, Walter Bau und Bilfinger tätig – meist verantwortete er dabei die internationalen Geschäftsaktivitäten in Europa, Nordamerika und dem asiatisch-pazifischen Raum. Zuletzt unterstütze er Conject bereits bei der Auslandsexpansion nach Asien, in den Mittleren Osten und nach Nordafrika.

Händl erklärte, seine vorrangigen Ziele seien es in seiner neuen Funktion, sowohl Conjects globale Expansion als auch die Produktentwicklung im Bereich SaaS-Lösungen weiter voranzutreiben. Ein wichtiges Thema werde dabei auch BIM werden.

Bild: Dr. Ralf Händl / Conject AG

Online-Software analysiert Nachhaltigkeit von Städten

Forscher aus zwölf Fraunhofer-Instituten haben ein online-basiertes Nachhaltigkeitsmodell entwickelt, mit dessen Hilfe Städte und Gemeinden selbst analysieren können, wie es um ihre Nachhaltigkeit bestellt ist. Gemeinsam mit den Forschern können sie dann konkrete Lösungen für ihren Bedarf entwickeln. Sie erhalten beispielsweise Informationen darüber, wie ihre Stadt im Sinne der Nachhaltigkeit agiert, welche Maßnahmen gut funktionieren, welche nicht und warum das so ist.

Zur Erstellung des Analyseinstruments identifizierten die Wissenschaftler sechs Städte, die das besonders gut machen: Freiburg, Singapur, Kopenhagen, Tokyo, New York und Berlin. Die Teams ermittelten konkrete Projekte, reisten in die jeweiligen Städte, analysierten, was besonders gut klappt und leiteten über 80 Handlungsfelder ab. Diese beinhalten beispielsweise Fragen nach der Organisation und Struktur der Stadt, oder danach, wie die Politik aufgestellt ist.

Für die Projektmitglieder steht eine verschlankte Version des Programms bereit: Dafür haben die Forscher – unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in Stuttgart – die Handlungsfelder kategorisiert, priorisiert und die wichtigsten zusammengefasst. Das vollständige Software-Instrument bieten die Wissenschaftler interessierten Städten im Rahmen eines gemeinsamen Projekts an.