Veranstaltung Immobilienmanagement im Wandel

Am 3. Juni 2014 organisiert die Nemetschek Crem Solutions GmbH & Co. KG aus Ratingen im Sheraton Düsseldorf Airport Hotel die Veranstaltung „Immobilienmanagement im Wandel. E-Rechnung, Daten- und Dokumentenmanagementsysteme: ein Wirtschaftszweig digitalisiert sich“.

Themen an dem Tag werden unter anderem „Trends, Stimmungsbild und Erfolgsfaktoren – relevante Trends und IT-Lösungen im Real Estate Management“, „Dokumentenmanagement: Ein Überblick über Funktionen, Anforderungen und aktuelle Entwicklungen“, „Rechnung im digitalen Zeitalter“, „Datenschutz und Datensicherheit – Rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten beim digitalen Informationsmanagement“, „Einführung eines digitalen Dokumentenmanagementsystems in einem Wohnungsunternehmen“, „Einführung eines digitalen Dokumentenmanagementsystems in der Immobilienabteilung der Kirchlichen Versorgungskassen“ und „Vision eines Immobilienverwalters zur nachhaltigen Gestaltung digitaler Prozesse“ sein.

Die Veranstaltung ist kostenpflichtig, Weitere Informationen finden Sie hier, Anmeldungen sind hier möglich.

Neues Masterprogramm „Projektentwicklung und Immobilienmanagement“ an der HCU

Die HafenCity Universität Hamburg (HCU) plant zum Wintersemester 2015/2016 einen Masterstudiengang „Projektentwicklung und Immobilienmanagement“. Dies gab die HCU heute bekannt.

Für die Federführung beim Aufbau des neuen Studiengangs wurde Professorin Dr. Annette Kämpf-Dern gewonnen. Kämpf-Dern hatte bereits mehrere Führungspositionen in der Projektentwicklung, im Immobilienmanagement und der strategischen Unternehmensberatung inne. Zuletzt war sie im Fachgebiet Immobilienwirtschaft & Bau-Betriebswirtschaftslehre der TU Darmstadt als Bereichsleiterin Immobilienmanagement & Projektentwicklung tätig.

Jetzt ist geplant, dass sie in den nächsten zwölf Monaten gemeinsam mit ihren Kollegen und unter Berücksichtigung der Interessen und Bedürfnisse der Immobilienwirtschaft das Curriculum und die Rahmenordnungen des Studienprogramms entwickelt.

Professorin Dr. Annette Kämpf-Dern / Bild: HCU

Professorin Dr. Annette Kämpf-Dern / Bild: HCU

Walter Pelka, Präsident der HCU sagte, die Entwicklung des Masterstudiengangs schließe eine schmerzhafte Lücke des Studien- und Forschungsportfolios der HCU mit ihrem Fokus auf Baukunst und Metropolenentwicklung. Allerdings sei eine Finanzierung aus den Wirtschaftsplanmitteln der HCU derzeit nicht darstellbar, daher müsse der Studiengang nach Ablauf der Anschubfinanzierung privat finanziert werden. Pelka erwartet aber aufgrund des großen Interesses eine enge Kooperation mit der Immobilienwirtschaft der Region und darüber hinaus.

Neues Immobilienmanagement der Stadt Wien

Die Entwicklung, Nutzung, Verwaltung und Verwertung von Wiens ausgedehnten Grundbesitz soll in Zukunft optimiert werden. Dies sagte Bürgermeister der österreichischen Hautstadt, Dr. Michael Häupl, letzte Woche auf einer Pressekonferenz. Bisher werden die Flächen noch von verschiedenen Magistratsabteilungen verwaltet, von den Unternehmungen Wiener Wohnen, KAV und Wien Kanal, aber auch von anderen Institutionen der Stadt Wien wie der Wirtschaftsagentur Wien, dem Wohnfonds Wien, den Wiener Stadtwerken und der Wien Holding beziehungsweise von deren Töchtern.

Die Wiener Stadtregierung hatte Magistratsdirektor Dr. Erich Hechtner mit der Erarbeitung eines entsprechenden Konzeptes beauftragt, das jetzt umgesetzt wird. Hechtner sagte: „Die strategische Bewirtschaftung von Liegenschaften hat eine Schlüsselfunktion für die Entwicklung, die Wirtschaft und den Wohnbau einer wachsenden Stadt. Ziel ist eine optimale Koordination sämtlicher Aktivitäten der Stadt im Immobilienbereich. Die Eigentümerinteressen sollen aus einer gesamtheitlichen strategischen Sicht wahrgenommen werden. Neben der Immobilienbedarfsplanung geht es dabei auch um eine optimierte Nutzung und verbesserte Verwertung des Immobilienvermögens der Stadt.“

Präsentierten das neue Immobilienmanagement: l. MD Hechtner, r. BGM Häupl / Bild: Harald Krischanz / PID

Präsentierten das neue Immobilienmanagement: l. MD Hechtner, r. BGM Häupl / Bild: Harald Krischanz / PID

Die MA 69 (Liegenschaftsmanagement) wird ab 1. April 2014 die zentrale Abstimmungsstelle in Immobilienangelegenheiten sein. Für die Magistratsabteilungen und -unternehmungen gibt es Abstimmungs-, Vorlage- und Meldepflichten, die je nach Vorhaben und Dienststelle variieren, jedenfalls aber eine zentrale Koordination immobilienrelevanter Prozesse unterstützen. Bei den ausgelagerten Unternehmungen und sonstigen Einrichtungen im Einflussbereich der Stadt Wien geht es um die Sicherstellung einer probaten Kommunikation, um den Gesamtüberblick in Immobilienfragen zu behalten und die übergeordneten Gesamtinteressen der Stadt Wien zu wahren.

Als Basis für die Bedarfsplanung und -überprüfung wird eine zentrale Liegenschafts- und Nutzungsevidenz eingerichtet. Als oberstes Konsensfindungsgremium in einzelfallbezogenen Fragestellungen wird auf Regierungsebene eine Immobilienkommission gegründet. Als deren Geschäftsstelle fungiert eine in der Magistratsdirektion angesiedelte Bereichsleitung.

Diese Gesamtstruktur zur Operationalisierung der Immobilienstrategie soll unter Bedachtnahme auf die unterschiedlichen Organisationstypen (von der Magistratsabteilung über die Unternehmung bis zur ausgegliederten Einheit) eine optimale Übersicht und eine zentrale Abstimmung immobilienrelevanter Fragen sicherstellen.

Die Immobilienstrategie gilt somit für alle städtischen Dienststellen, ausgelagerten Unternehmen und sonstigen Einrichtungen im Einflussbereich der Stadt Wien unter Beachtung der jeweiligen Satzung und der gesetzlichen Rahmenbedingungen. In sämtlichen immobilienrelevanten Themen ist eine Abstimmung mit der Magistratsabteilung 69 vorzunehmen.

Wiens Immobilienstrategie
Das neue Immobilienmanagement basiert auf einer grundlegenden Immobilienstrategie, die der Erreichung der gesamtstrategischen Ziele der Stadt Wien dient. Dazu zählen neben der Konsolidierung des Wiener Haushaltes unter anderem die Sicherstellung einer geordneten räumlichen Entwicklung, die Sicherstellung und der Ausbau kommunaler Dienstleistungen und des geförderten Wohnbaus, die Stärkung des Wirtschafts- und Forschungsstandortes, die Erreichung der Klimaschutzziele sowie die Sicherstellung und der Ausbau kultureller Einrichtungen und der Naturschutz.

Immobilieneigentum im Einflussbereich der Stadt Wien ist für die Erfüllung kommunaler Aufgaben und die Sicherstellung künftiger Entwicklungsoptionen notwendig. Der Immobilienbestand der Stadt Wien ist zumindest auf jenem Niveau zu erhalten, das den gegenwärtigen Einfluss der Stadt Wien auf dem Immobilienmarkt insbesondere betreffend den Markt für Immobilien des Sozialen Wohnbaus sichert.

Aus strategischen Gründen sind Verlagerungen innerhalb des Einflussbereiches der Stadt Wien, im Einzelfall auch Veräußerungen, zulässig. Immobilien, die für langfristig ausgelegte Kernaufgaben benötigt werden, sind grundsätzlich im Eigentum der Stadt Wien zu halten. Alternativ können kommunale Aufgaben auch in Immobilien, welche nicht im städtischen Eigentum stehen, verwirklicht werden: etwa Pacht, Miete, Leasingmodelle oder neue Finanzierungs- und Betreibermodelle.

Wertsteigernde Investitionen erfolgen in Immobilien, die für die Erfüllung der Kernaufgaben benötigt werden, sowie in Projektentwicklungen für kommunale Zwecke unter Einhaltung immobilienwirtschaftlicher Grundsätze und einer entsprechenden Kosten-Nutzen-Betrachtung. In absehbar nicht mehr benötigte Immobilien werden hingegen lediglich betriebsnotwendige Investitionen getätigt.

Über strategisch relevante Entwicklungsflächen ist entsprechende Verfügungsgewalt mit dem Ziel anzustreben, sie zu Standorten für bauliche Nutzung zu entwickeln. Die Verwertung einer nicht mehr notwendigen Immobilie ist innerhalb der Stadt Wien so abzustimmen, dass unter Beachtung der gesamtstrategischen Ziele ein unter den jeweiligen Rahmenbedingungen des Marktes bestmögliches Ergebnis erzielt wird.

Planon bietet Webinar zum Thema Big Data

Das auf CAFM-Software spezialisierte Unternehmen Planon aus Frankfurt am Main organisiert am 27. März ein Webinar über die Auswirkungen und Möglichkeiten von Big Data im Hinblick auf das Immobilien- und Facility-Management.

Big Data – neben Mobility und Cloud Computing – ist ein wichtiger technologischer Treiber, der das Potenzial besitzt, die Real Estate- und Facility-Welt fundamental zu beeinflussen. So können gesammelte Daten einen Beitrag zu Business Analytics (Datenauswertung zur strategischen Unternehmenssteuerung) und zur strategischen Entscheidungsfindung bei Themen wie der Planung des Immobilienportfolios, der Entwicklung von Arbeitsplatzstrategien, Nachhaltigkeit usw. liefern.

Das Webinar möchte vor diesem Hintergrund auf folgende Punkte und Fragestellungen eingehen:

  • Was sind Big Data?
  • Die Bedeutung von Big Data für das Immobilien- und Facility Management
  • Quellen von Big Data und die Kopplung mit CAFM
  • Der potenzielle Wert von Big Data und Richtlinien für die Entwicklung einer Big-Data-Strategie
  • Beispiele für Big Data und Business Analytics

Das Webinar findet am 27. März von 15:00 bis 16.00 Uhr statt. Anmeldungen sind hier möglich.

Personalie: pom+ erweitert Geschäftsleitung

Per 1. Januar 2014 verstärkte die pom+Consulting AG aus Zürich ihre bisher vierköpfige Geschäftsleitung um Simon Casper. Der 35-jährige diplomierte Betriebsökonom FH in Facility Management/EMBE HSG soll neben Giuseppe Bilotta, Martin Cremosnik und Dr. Peter Staub die Zukunft des Unternehmens entscheidend mitgestalten.

Casper ist für den Bereich „Markt und Daten“ verantwortlich. Seine Aufgaben werden es sein, die Kompetenzen von pom+ in der Immobilien- und Organisationsberatung zu stärken, die Innovationen im Immobilienmanagement auszubauen und die pom+dataworld als eine zentrale Marktgrundlage zu positionieren.

Remo Poretti (32), dipl. El.-Ing.ETH, und seit über fünf Jahren bei pom+, leitet seit
1. Januar 2014 neu als Partner den Bereich Property Management. Er ist zertifizierter HERMES Swiss Project Manager HSPM und Sicherheitsbeauftragter bei pom+. Mit seinem Know-how in der SAP-Welt sowie im Dokumentenmanagement/Enterprise Content Management soll er die Kompetenzen der Schweizer in der Immobilieninformatik sowie in der Prozess- und Strukturgestaltung weiter ausbauen.

Die 37-jährige Tanja Pohle, Dr. sc. ETH, unterstützt darüber hinaus zukünftig als Senior Consultant das Team von pom+ im Bereich Property Management. Sie schloss im Dezember 2010 ihr Doktoratsstudium am Institut für Bauplanung und Baubetriebe in der Fachrichtung Bauprozess- und Bauunternehmensmanagement an der ETH Zürich ab.

Neuer Masterstudiengang Immobilienmangement in Aschaffenburg

Noch unter Vorbehalt, da die Zustimmung des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultur, Wissenschaft und Kunst noch aussteht: Die Hochschule Aschaffenburg plant zum kommenden Sommersemester 2014 den Start des Masterstudiengangs Immobilienmanagement. Bewerbungen für das Angebot sind jedoch derzeit schon möglich – bis zum 28. Februar können sich Interessierte bei der Hochschule bewerben.

Bei dem Angebot wird es sich um ein Vollzeitstudium handeln, das an der Fakultät Wirtschaft und Recht angesiedelt sein wird. Angeboten wird dort bereits der Bachelor „Internationales Immobilienmanagement“.