Dynamische Architektur

Auch wenn ich bei Facebook schon einmal auf den Artikel des Bytes & Building Blogs verwiesen habe, ich muss das Video zu David Fishers Dynamischer Architektur und seinem DaVINCI TOWER in Dubai jetzt auch noch einmal direkt hier einbetten.

Die Fakten zum Konzept sind, dass die 80 Etagen des geplanten Hochhauses in Fabriken produziert werden und modulartig an einem Gebäudekern installiert werden. Jede einzelne Etage kann sich selbst um 360 Grad horizontal drehen und sich so, je nach Wunsch, an der Umgebung des Umfelds und der Natur ausrichten.

Rotoren zwischen den einzelnen Etagen produzieren so viel Strom, dass die so gewonnene Energie den Eigenbedarf des Gebäudes übertrifft und auch Gebäude der Umgebung mit Energie versorgen kann. Es handelt sich daher um ein digitales Gebäude, um ein Smart Building.

Aber sehen Sie selbst:

Ausstellung: London’s Growing Up!

Bis zum 12. Juni 2014 können sich Interessierte im NLA – the Centre for London’s Built Environment noch die Ausstellung „London’s Growing Up!“ ansehen. Gezeigt wird, wie sich die Skyline der englischen Hauptstadt in den kommenden Jahren entwickeln wird – nicht weniger als 230 Hochhäuser mit über 20 Stockwerken sind dort gerade in Planung. Die werden das Stadtbild stark prägen und verändern.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Frankfurt am Main: Planungsrecht für „Marieninsel“ wird erarbeitet

Der Magistrat der Stadt Frankfurt hat Ende letzter Woche den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nummer 913 „Taunusanlage 9 bis 11“ gefasst. Damit sollen die planungsrechtlichen Grundlagen für ein Bürohochhaus auf dem Areal der sogenannten „Marieninsel“ erarbeitet werden.

Bürgermeister Olaf Cunitz sagte, mit dem Bebauungsplan wolle die Stadt außerdem die Innenentwicklung zwischen Bankenviertel, Mainzer Landstraße und Taunusanlage verbessern und planungsrechtlich sichern. Zudem solle der öffentliche Straßenraum der Marienstraße erweitert und attraktiver gestaltet sowie der Grünanteil erhöht werden.

Geplanter Hochhausbau Taunusanlage 9/10, Perspektive aus der Mainzer Landstraße, Visualisierung, Entwurf: Thomas Müller Ivan Reimann Architekten, © Bloomimages/Hochtief Projekt GmbH

Geplanter Hochhausbau Taunusanlage 9/10, Perspektive aus der Mainzer Landstraße, Visualisierung, Entwurf: Thomas Müller Ivan Reimann Architekten, © Bloomimages/Hochtief Projekt GmbH

Das Plangebiet liegt am nordöstlichen Rand des Bahnhofsviertels und wird durch die Taunusanlage von den Grünflächen der Wallanlage getrennt. Der Bereich südlich wird von dem Hochhaus Taunusanlage 8 und dem überbauten Umspannwerk der Mainova an der Marienstraße eingenommen. Westlich angrenzend stehen moderne Bürogebäude und eine Gründerzeitvilla. Das Gebiet ist heute nahezu vollständig bebaut.

Die bestehende Bebauung auf den Grundstücken Taunusanlage 9 und 10 soll abgerissen und neu bebaut werden. Das ertüchtigte Hochhaus Taunusanlage 11 soll in seinem Bestand mit einer maximalen Höhe von 75 Metern planungsrechtlich gesichert werden und an der Mainzer Landstraße Erweiterungsmöglichkeiten erhalten.

Zur Findung einer qualitativ hochwertigen Bebauung wurde bereits im September 2013 von dem Unternehmen Hochtief Projektentwicklung GmbH ein konkurrierendes Architektenauswahl-Verfahren durchgeführt und abgeschlossen. Als erster Preisträger ging der Entwurf der Architekten Thomas Müller, Ivan Reimann aus Berlin hervor.

In der Fortschreibung 2008 des Hochhausentwicklungsplans war an dem Standort noch eine maximale Höhe von 210 Metern für das Hochhaus vorgesehen, die der Projektentwickler allerdings nicht realisieren will. Das städtebauliche Konzept beinhaltet nun ein rund 150 Meter hohes Hochhaus, das sich mit der breiten Gebäudeseite zur Taunusanlage hin orientiert und die Bauflucht vom Nachbargebäude Taunusanlage 11 aufnimmt.

Ein Sockelgebäude von sechs bis acht Vollgeschossen entlang der Marienstraße wird in der Weiterführung zur Mainzer Landstraße durch ein 10-geschossiges Gebäude akzentuiert und schließt damit den Blockrand – mit Ausnahme an der westlichen Marienstraße. Hier ist ein öffentlich zugänglicher, baumbestandener Platz vorgesehen, der durch im Erdgeschoss angesiedelte öffentliche Nutzungen wie ein Café oder Gastronomie belebt werden soll. Die Erschließung der zukünftigen Bebauung soll sich an der südlichen Marienstraße konzentrieren, um den neuen Platz weitgehend vom Verkehrslärm zu entlasten.

Das Gebiet soll planungsrechtlich als sogenanntes Kerngebiet (MK) festgesetzt werden, in dem vorwiegend Handelsbetriebe, Gastronomie und zentrale Einrichtungen der Wirtschaft und der Verwaltung sowie Wohnungen angesiedelt sein können. Die zulässigen Gebäudehöhen variieren zwischen circa 155 Metern an der Taunusanlage und circa 41 Metern an der Mainzer Landstraße.

Der nachzuweisende Wohnanteil ist im weiteren Verfahren zu quantifizieren und in geeigneter Weise zu sichern. Das Areal ist sehr gut durch öffentliche Verkehrsmittel angebunden: Die S-Bahnstation Taunusanlage liegt in unmittelbarer Nähe. Eine Verbesserung der Grünstruktur soll durch Neuanpflanzungen von Bäumen in der Marienstraße und der Taunusanlage sowie durch Dachbegrünungen erfolgen.

Hervorragender Blick auf Big Apple

Das auf Panoramabilder im Gigapixel-Bereich spezialisierte Start-up GigaPan – ein gemeinsam von Google, der Carnegie Mellon University und der Roboter-Gruppe der NASA finanziertes Projekt – hat für das Time-Magazine eine interaktives 360-Grad-Panormabild von der Spitze des One World Trade Centers entwickelt. Nun hat man einen hervorragenden Blick auf die Stadt, kann direkt am Turm hinunterschauen oder aber in die Ferne. Die Schärfe nimmt zwar verständlicherweise mit der Entfernung ab, trotzdem bekommt man einen sehr guten Überblick – natürlich bei Sonnenschein.

New York ist aber nicht die einzige Stadt, an der GigaPan seine Technik zum Einsatz brachte. Bilder gibt es auch von Shanghais Skyline, von Rio de Janeiro, dem Zentrum Beiruts, Dubai oder Paris vom Eifelturm aus – um nur einige zu nennen.

DC-Tower: Österreichs höchstes Gebäude eröffnet

250 Meter hoch, 60 Stockwerke und ein „Knick“ in der Fassade – am Mittwoch wurde Österreichs höchstes Gebäude eröffnet. Entworfen wurde die Immobilie mit dem markanten Namen „DC Tower 1“ vom französischen Architekten Dominique Perrault.

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Der DC-Tower ist das höchste Gebäude Österreichs / Bild: Jobst / PID

Thomas Jakoubek, Vorstand des Bauträgers WED, wies darauf hin, dass Effizienz, Funktionalität und Architektur bei diesem Projekt im Vordergrund standen.

Auch auf Nachhaltigkeit wurde Wert gelegt: Das Gebäude erfüllt mit ausgeklügelter Haustechnik, geringen Betriebs- und Energiekosten sowie innovativer Gebäudetechnologie die „Green Building“-Standards der EU-Kommission.

Eingehüllt in eine schwarze Glasfassade beherbergt der Tower unter anderem Büros internationaler Unternehmen, ein Hotel, ein Restaurant und in den obersten Stockwerken eine Bar.

Der DC Tower 1 übertrifft nunmehr das ehemals höchste Gebäude Österreichs – den Millennium-Tower – mit einer Gesamthöhe von 202 Metern. Das höchste Bauwerk Österreichs bleibt aber weiterhin der Donauturm mit 252 Metern.