Fachsymposium „IT-Einsatz“

Am 22. Mai veranstaltet die Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ gemeinsam mit der Conject AG im Mövenpick Hotel Frankfurt City das „Fachsymposium IT-Einsatz in Gebäudeplanung und -betrieb“.

Auf dem Programm stehen drei Vorträge:

  • Die Beratersicht: „Planen, Bauen und Bewirtschaften – Anforderungen und Lösungsansätze durch IT-Systeme“
    Wolfgang Moderegger, Geschäftsführer AIS Management GmbH
  • Die Anbietersicht: „Wissensverluste vermeiden – Phasenübergreifendes Prozessmanagement im Immobilienlebenszyklus“
    Frank Bögel, Regional Director Conject Duisburg
  • Die Nutzersicht: „Prozessoptimierung durch gelebtes ILM-Konzept bei der Universität Oldenburg“
    Gerd Bahlo, Abteilungsleitung Technisches Gebäudemanagement und Bauplanung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Anmeldungen sind hier möglich.

M-Days 2014

Am 13. und 14. Mai 2014 finden an der Messe Frankfurt die M-Days statt, eine Fachmesse für das Mobile Business. Die M-Days gliedert sich in fünf Kernbereiche: Mobile Strategy, Mobile Commerce, Mobile Enterprise, Mobile Marketing und Mobile Media.

Parallel zur Messe findet auch ein Kongress zu den Themenschwerpunkten statt. Die Teilnahme daran ist kostenlos.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Frankfurt am Main: Planungsrecht für „Marieninsel“ wird erarbeitet

Der Magistrat der Stadt Frankfurt hat Ende letzter Woche den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nummer 913 „Taunusanlage 9 bis 11“ gefasst. Damit sollen die planungsrechtlichen Grundlagen für ein Bürohochhaus auf dem Areal der sogenannten „Marieninsel“ erarbeitet werden.

Bürgermeister Olaf Cunitz sagte, mit dem Bebauungsplan wolle die Stadt außerdem die Innenentwicklung zwischen Bankenviertel, Mainzer Landstraße und Taunusanlage verbessern und planungsrechtlich sichern. Zudem solle der öffentliche Straßenraum der Marienstraße erweitert und attraktiver gestaltet sowie der Grünanteil erhöht werden.

Geplanter Hochhausbau Taunusanlage 9/10, Perspektive aus der Mainzer Landstraße, Visualisierung, Entwurf: Thomas Müller Ivan Reimann Architekten, © Bloomimages/Hochtief Projekt GmbH

Geplanter Hochhausbau Taunusanlage 9/10, Perspektive aus der Mainzer Landstraße, Visualisierung, Entwurf: Thomas Müller Ivan Reimann Architekten, © Bloomimages/Hochtief Projekt GmbH

Das Plangebiet liegt am nordöstlichen Rand des Bahnhofsviertels und wird durch die Taunusanlage von den Grünflächen der Wallanlage getrennt. Der Bereich südlich wird von dem Hochhaus Taunusanlage 8 und dem überbauten Umspannwerk der Mainova an der Marienstraße eingenommen. Westlich angrenzend stehen moderne Bürogebäude und eine Gründerzeitvilla. Das Gebiet ist heute nahezu vollständig bebaut.

Die bestehende Bebauung auf den Grundstücken Taunusanlage 9 und 10 soll abgerissen und neu bebaut werden. Das ertüchtigte Hochhaus Taunusanlage 11 soll in seinem Bestand mit einer maximalen Höhe von 75 Metern planungsrechtlich gesichert werden und an der Mainzer Landstraße Erweiterungsmöglichkeiten erhalten.

Zur Findung einer qualitativ hochwertigen Bebauung wurde bereits im September 2013 von dem Unternehmen Hochtief Projektentwicklung GmbH ein konkurrierendes Architektenauswahl-Verfahren durchgeführt und abgeschlossen. Als erster Preisträger ging der Entwurf der Architekten Thomas Müller, Ivan Reimann aus Berlin hervor.

In der Fortschreibung 2008 des Hochhausentwicklungsplans war an dem Standort noch eine maximale Höhe von 210 Metern für das Hochhaus vorgesehen, die der Projektentwickler allerdings nicht realisieren will. Das städtebauliche Konzept beinhaltet nun ein rund 150 Meter hohes Hochhaus, das sich mit der breiten Gebäudeseite zur Taunusanlage hin orientiert und die Bauflucht vom Nachbargebäude Taunusanlage 11 aufnimmt.

Ein Sockelgebäude von sechs bis acht Vollgeschossen entlang der Marienstraße wird in der Weiterführung zur Mainzer Landstraße durch ein 10-geschossiges Gebäude akzentuiert und schließt damit den Blockrand – mit Ausnahme an der westlichen Marienstraße. Hier ist ein öffentlich zugänglicher, baumbestandener Platz vorgesehen, der durch im Erdgeschoss angesiedelte öffentliche Nutzungen wie ein Café oder Gastronomie belebt werden soll. Die Erschließung der zukünftigen Bebauung soll sich an der südlichen Marienstraße konzentrieren, um den neuen Platz weitgehend vom Verkehrslärm zu entlasten.

Das Gebiet soll planungsrechtlich als sogenanntes Kerngebiet (MK) festgesetzt werden, in dem vorwiegend Handelsbetriebe, Gastronomie und zentrale Einrichtungen der Wirtschaft und der Verwaltung sowie Wohnungen angesiedelt sein können. Die zulässigen Gebäudehöhen variieren zwischen circa 155 Metern an der Taunusanlage und circa 41 Metern an der Mainzer Landstraße.

Der nachzuweisende Wohnanteil ist im weiteren Verfahren zu quantifizieren und in geeigneter Weise zu sichern. Das Areal ist sehr gut durch öffentliche Verkehrsmittel angebunden: Die S-Bahnstation Taunusanlage liegt in unmittelbarer Nähe. Eine Verbesserung der Grünstruktur soll durch Neuanpflanzungen von Bäumen in der Marienstraße und der Taunusanlage sowie durch Dachbegrünungen erfolgen.

Ausstellungen: Mies van der Rohe Award 1988–2013 und DAM Preis für Architektur in Deutschland 2013

Im Deutschen Architekturmuseum Frankfurt am Main eröffnete am 8. Februar die Ausstellung „Preis der Europäischen Union für zeitgenössische Architektur – Mies van der Rohe Award 1988–2013„. Noch bis zum 20 April 2014 können sich Architekturinteressierte und -begeisterte dort nicht nur alle Gewinnerprojekte der vergangenen 25 Jahre ansehen, sondern auch die Modelle und Tafeln der aktuellen Preisträger, die der Finalisten sowie eine engere Auswahl von 34 Projekten.

Henning Larsen Architects mit Batteríið Architects und Studio Olafur Eliasson: Konzerthaus und Konferenzzentrum Harpa, Reykjavik\Island © Foto: Nic Lehoux

Henning Larsen Architects mit Batteríið Architects und Studio Olafur Eliasson:
Konzerthaus und Konferenzzentrum Harpa, Reykjavik\Island /
© Foto: Nic Lehoux

Der Mies van der Rohe Preis (Preis der europäischen Union für zeitgenössische Architektur) ist ein renommierter europäischer Architekturpreis. Der seit mittlerweile 25 Jahren verliehene Preis kürt alle zwei Jahre hochkarätige Architektur von kultureller Bedeutung und lobt herausragende Beiträge zur modernen Stadtentwicklung. Die Liste der weltberühmten Preisträger umfasst Namen wie David Chipperfield, Rem Koolhaas oder Zaha Hadid.

2013 wählte die internationale Jury unter 335 nominierten Projekten aus 37 europäischen Ländern das Konzerthaus und Konferenzzentrum Harpa in Reykjavik/Island von Henning Larsen Architects mit Batteríið Architects und Studio Olafur Eliasson. Die Emerging Architect Special Mention geht an Langarita-Navarro Arquitectos mit dem Projekt der Red Bull Music Academy. Unter den Finalisten fanden sich darüber hinaus Arbeiten von BIG Bjarke Ingels Group, Aires Mateus Arquitectos, Marie-José Van Hee architekten und Jürgen Mayer H.

Die wesentlichen Zielsetzungen des „European Union Prize for Contemporary Architecture – Mies van der Rohe Award“ sind die Anerkennung und Auszeichnung von Exzellenz im Bereich Architektur sowie auf die wichtigen Beiträge europäischer Architekten im Hinblick auf die Entwicklung neuer Ideen und Technologien aufmerksam zu machen. Der Architekturpreis und die „Emerging Architect Special Mention“ als besondere Anerkennung werden alle zwei Jahre für Arbeiten verliehen, die in den vorangegangenen zwei Jahren fertiggestellt und in Ländern umgesetzt wurden, die vom Kulturprogramm der Europäischen Union abgedeckt werden.

Auf diese Weise bietet der Preis sowohl Einzelpersonen als auch öffentlichen Institutionen die Möglichkeit, ein tieferes Verständnis der kulturellen Bedeutung der Architektur für die Struktur unserer Städte zu erlangen. Es gibt überdies zwei maßgebliche Gründe für den Architekturpreis: Es soll eine größere Mobilität von Architekten innerhalb der gesamten Europäischen Union erreicht und junge Architekten am Beginn ihrer Karriere unterstützt werden.

Die Kandidaten für den Preis werden von einer breit gefächerten Gruppe von unabhängigen Sachverständigen aus ganz Europa, Verbänden, die Teil des Architects’ Council of Europe (ACE) sind und anderen nationalen Architektenvereinigungen aus Europa sowie den Mitgliedern des Beratungsausschusses vorgeschlagen.

Für die alle zwei Jahre stattfindende Auszeichnung werden zwei Projekte ausgewählt: eines, das den Preis erhält, und eines, das die besondere Anerkennung in Form der „Emerging Architect Special Mention“ zugesprochen bekommt: beide als Anerkennung für ihre konzeptionelle, technische und bauliche Qualität. Die Jury wählt überdies eine Reihe von Arbeiten aus der engeren Auswahl aus, die dann in die Ausstellung und den sie begleitenden Katalog aufgenommen werden.

Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 60.000 Euro und 20.000 Euro für die besondere Anerkennung dotiert. Neben den Preisgeldern erhalten die Gewinner überdies eine von dem katalanischen Künstler Xavier Corberó entworfene Skulptur, die von den Stützen des Mies van der Rohe Pavillons inspiriert ist, der zugleich Symbol des Preises ist und eine der bedeutendsten Architekturleistungen des 20. Jahrhunderts darstellt.

Parallel dazu zeigt das Deutsche Architekturmuseum auch noch die Ausstellung „DAM Preis für Architektur in Deutschland 2013 – Die 22 besten Bauten in/aus Deutschland„. Diese Schau ist noch bis zum 11. Mai 2014 zu sehen.

LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei: Kunstmuseum Ravensburg © Foto: Roland Halbe 2012

LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei: Kunstmuseum Ravensburg /
© Foto: Roland Halbe 2012

Forum Open BIM / ACS-Forum auf der Light+Building

Das Forum Open BIM / ACS-Forum stellt im Rahmen einer Gemeinschaftspräsentation auf der Light+Building 2014 innovative Methoden für das Planen und Bauen vor. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem das BIM, das Building Information Modeling.

Dabei präsentieren einmal am Tag Architekten ihre realisierten Projekte und erläutern die konkrete Umsetzung der einzelnen Prozessphasen des Planens und Bauens. Täglich wechselnde Projekte zeigen die Vielfalt der architektonischen Lösungen auf.

Über einen zur Verfügung stehenden 3D-Drucker können die Arbeitsergebnisse der beteiligten Hersteller nicht nur virtuell beziehungsweise digital, sondern direkt als ein realistisches Modell gedruckt und „angefasst“ werden. Dadurch wird noch einmal die prozessorientierte Arbeitsweise im Rahmen eines interaktiven Prozesses veranschaulicht.

An einzelnen Arbeitsstationen werden für die unterschiedlichen Prozessphasen die jeweiligen Lösungen durch verschiedene Hersteller vorgestellt. Dabei greift die Vorstellung der Methoden und Lösungen den im Praxisalltag üblichen interaktiven Entwicklungsprozess auf.

Alle Projektbeteiligen aus den unterschiedlichen Disziplinen zeigen an verschiedenen Stellen des Gemeinschaftsareals auf, wie sie an einem einzigen und gemeinsamen digitalen Gebäudemodell nach BIM Methode planen und mit dieser Methode den Prozessablauf effizient gestalten können.

Die Bearbeitung eines Projektes selbst wird dann in Form eines interaktiven Prozesses an einzelnen Arbeitsstationen veranschaulicht. Die Differenzierung des gesamten Prozesses von der Planung über den Bau bis zur Betreuung erfolgt in folgenden einzelnen Phasen:

  • Visualisierung
  • Projektentwicklung
  • Entwurf
  • Ausführung in Architektur / Haustechnik HLSE / Tragwerksplanung
  • Kosten AVA
  • Content Texte
  • Content Objekte

Die Besucher können durch den Informationsrundgang auf dem Areal die verschiedenen Arbeitsstationen kennenlernen und Ihre Kenntnisse zu den einzelnen Prozessschritten und Lösungen vertiefen.

Veranstalter: Messe Frankfurt in Zusammenarbeit mit zeit+raum architektur.immobilien.facilities und der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen
Datum: 30.3.-4.4.2014
Ort: Halle 9.0 D70

Sprengung des AfE-Turms in Frankfurt

Spektakel am Wochenende: Letzten Sonntag wurd in Frankfurt am Main der 116-meter hohe AfE-Turm auf dem Campus der Goethe-Universität Frankfurt gesprengt. Die Fensterzimmer der umliegenden Hotels mit Blick auf das Gebäude waren wohl alle restlos ausgebucht. Doch einige TV-Sender, bspw. hr-online, N24 oder n-tv übertrugen das Ereignis live – sowohl im Netz als auch im Fernsehen. Kurz nach 10 Uhr wurde der erste Sprengsatz gezündet – alles lief nach Plan.

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Frankfurt am Main: AfE-Turm, vom Messeturm gesehen / Autor des Bildwerks: Roland Meineke / Lizenz: Creative Commons

Wer es bis zur eigentlichen Sprengung nicht abwarten konnte, für den gab es bereits im Vorfeld Simulationen, es wurde gezeigt, wie der Turm fallen soll: hr-online.de hat eine Internetseite mit zahlreichen Informationen zu dem morgigen Ereignis eingerichtet.

Doch auch die eigentliche Sprengung ist inzwischen mit zahlreichen Videos im Netz dokumentiert. Hier ein Youtube-Video von EinsatzRNK:

Im Februar: Facility Management-Kongress und -Messe

Vom 25. bis 27. Februar 2014 findet in Frankfurt am Main wohl das FM-Highlight des Jahres statt: die Facility Management. Es handelt sich um eine Kombination aus Messe, Fachkongress und Networking-Event.

Auf dem Kongress stellen Referenten in Vorträgen erprobte FM-Lösungen und Konzepte vor. In Workshops und einer Podiumsdiskussion werden aktuelle Problemstellungen aufgegriffen. Die Bundesfachtagung Betreiberverantwortung findet am 25.02.2014 im Rahmen der Facility Management statt.

Der Keynote-Vortrag auf dem Kongress zum Thema „Facility Management 2.0 – human update“ wird am 26.02. von Prof. Rudolf Schricker, Hochschule Coburg und Vizepräsident des Bundes Deutscher Innenarchitekten, gehalten werden. Er wird den Begriff „Facility Management“ in Verbindung mit der Frage nach den optimalen Voraussetzungen für Leistungsanreiz, Motivation und Identifikation am Büroarbeitsplatz diskutieren.

Auf der parallel stattfindenden Messe stellen Komplettdienstleister, CAFM-Lösungsanbieter und Spezialisten ihre FM-Dienstleistungen sowie Produkte vor.

Auf den Internetseiten der Messe Frankfurt Group finden sie das vollständige Kongress- und Messeprogramm:
www.mesago.de/de/FM/Der_Kongress/Willkommen/index.htm