Conject launcht Software-Lösung für das Mängelmanagement

Um Mängel im Bau und Bestand erheben und systematisch verfolgen zu können, hat die auf Software rund um das Immobilien-Lebenszyklus-Management spezialisierte Conject AG aus München „conjectMI“ entwickelt.

Dabei handelt es sich mobil einsetzbare Software-Lösung, in die über mobile Endgeräte Mängel erfasst werden können. Die zentrale Datenverarbeitung, Mängellokalisierung,-qualifizierung und-quantifizierung sowie die automatische Erstellung integrierter Reports erfolgt durch eine cloud-basierte und plattformübergreifende Software.

So wird der gesamte Prozess von der Mängelerfassung über die Behebung, die Abnahme durch den Bauherren bis hin zum Betrieb abgebildet. Allen relevanten Projektbeteiligten kann ein regulierbarer Zugang zu einer ständig aktualisierten Statusübersicht eingerichtet werden.

Die Fotos und textlichen Beschreibungen der Mängel sowie das Behebungsprozedere werden einem digitalen Bauplan zugeordnet, sodass die Lokalisierung auch Jahre später noch problemlos möglich ist. Zudem kann die Software so konfiguriert werden, dass die Workflows bequem an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden können. Nicht zuletzt sind die erfassten Daten synchronisierbar.

Drees & Sommer steigert Konzernumsatz um 18,6 Prozent

Der Konzernumsatz von Drees & Sommer 2013 liegt mit 204,7 Millionen Euro um 18,6 Prozent über dem Vorjahresniveau (172,5 Millionen Euro) und das operative Ergebnis konnte um 2,7 Millionen Euro oder 14,7 Prozent auf 21 Millionen Euro gesteigert werden (Vorjahr 18,3 Millionen Euro).

Peter Tzeschlock, Vorstandsvorsitzender des Stuttgarter Unternehmens, sagte: „Die weiter verstärkte Fokussierung auf wichtige Branchen, in denen wir spezifische Kompetenzen aufweisen können, hat sich ebenso ausbezahlt wie die konsequente Vernetzung von Prozessberatung und Fachplanung mit Projektmanagement und Facility Management Consulting. So wird die Leistung General Construction Management – ergänzt um Lean Management und Logistikplanung – ebenso zunehmend nachgefragt wie Bauberatung und Planung aus dem Engineering-Bereich.“

Peter Tzeschlock, Vorstandsvorsitzender von Drees & Sommer / Quelle: Dreso

Peter Tzeschlock, Vorstandsvorsitzender von Drees & Sommer / Quelle: Dreso

Das an 37 Standorten aktive Unternehmen konnte den prozentualen Umsatzanteil der 21internationalen Standorte auf 27 Prozent (Vorjahr: 25 Prozent) erhöhen. Vor allem in der Schweiz sowie in Russland und den GUS haben sich die Geschäfte positiv entwickelt – mit 27,9 Prozent (Schweiz) beziehungsweise 29,7 Prozent (Russland, GUS) verzeichnen diese Standorte den Löwenanteil am internationalen Umsatz.

Damit einher gingen allerdings auch erhebliche Investitionen in den weiteren Ausbau der internationalen Standorte. So haben Neueinstellungen, eine Intensivierung der Weiterbildung vor Ort, der Ausbau des Qualitätsmanagements und eine verstärkte Qualitätssicherung das Auslandsergebnis vorübergehend belastet.

Wie das Unternehmen berichtet, wurden 2013 über 270 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt – trotz der stärker spürbaren Folgen des demografischen Wandels. Darunter gehören 230 der Ingenieursdisziplin an, 30 Betriebswirte und 10 Berater aus anderen Branchen. Im laufenden Jahr 2014 plant Drees & Sommer erneut über weitere 200 qualifizierte Fachkräfte einzustellen.

Nach wie vor seien die Alleinstellungsmerkmale von Drees & Sommer die innovative Kompetenz, der hohe Qualitätsstandard und die absolute Zuverlässigkeit, mit der das Unternehmen im Sinne des „blue way“ Ökonomie und Ökologie zum Nutzen seiner Kunden nachhaltig verbinde, heißt es in der Unternehmensmitteilung.

Neu-, Um- und Erweiterungsbauten sowie vorgelagerte Beratungsprozesse in den Branchen Automotive, Healthcare, Life Sciences und Retail würden auch 2014 einen wesentlichen Erfolgstreiber darstellen. Der Bedarf an einer zeit-, kosten- und bedarfsgerechten Beratung und Baubegleitung werde auch in der Immobilienwirtschaft weiter zunehmen.

Man plane vor diesem Hintergrund unter anderem auch die Leistung des General Construction Management weiter auszubauen. Bereits heute beschäftige das Unternehmen 50 TGA-Planer, die die Planung selbst in die Hand nehmen.

Ein weiterer Schwerpunkt werde Building Information Modeling (BIM) sein: Bauvorhaben – insbesondere Großprojekte – würden immer komplexer: Dies erfordere auch neue Arbeitsmethoden, damit Bauvorhaben termingerecht und im Kostenrahmen fertiggestellt werden könnten. Bauen mit BIM nach dem Prinzip „Build it twice“ bedeutee, ein Gebäude zunächst digital durchzuplanen. Die Risiken ließen sich so auf ein Minimum reduzieren. Kombiniert mit Methoden wie Lean Management in der Abwicklung sowie Supply Chain Management bei der Anlieferungs- und Baustellenlogistik könne BIM die Qualität des Bauens in Zukunft erhöhen.

Schließlich stelle noch die wachsende Rohstoffknappheit eine Herausforderung für Wirtschaftsunternehmen auf der ganzen Welt dar – davon betroffen sei auch die Immobilienbranche. Ein intelligenter Umgang mit Rohstoffen auch bei Immobilien sei daher nicht nur ökologisch unabdingbar, sondern habe auch Auswirkungen auf das Renditepotenzial.

Eine Lösung hier entgegenzuwirken biete das Cradle-to-Cradle-(Von der Wiege zur Wiege)-Prinzip: Die Idee dahinter ist, verwendete Ressourcen immer wieder in gleicher Güte neu einzusetzen.

Österreichs Sustainability Awards 2014

Unter den diesjährigen Sustainability Awards-Gewinnern in Österreich sind auch einige Projekte zu Themen dieser Plattform zu finden, die wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten wollen. Der Sustainability Award wird seit 2008 vom österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft verliehen. Prämiert werden nachhaltige Initiativen, die ökonomische, ökologische und soziale Ausgewogenheit anstreben. Verliehen wurde die Preise am 14. Mai 2014.

Im interdisziplinären Doktoratskolleg „URBEM“ (Urbanes Energie- und Mobilitätssystem) forscht die TU Wien mit Unterstützung durch die Wiener Stadtwerke an Ideen für Mobilitäts- und  Energieversorgung für die zukunftstaugliche Großstadt. Das Spektrum der Forschungsfragen reicht von Mobilität über die Versorgung mit Fernwärme, Strom und Gas (Speicherung, Einspeisung und Verteilung im Netz) bis zu ökonomischen Fragen.

Die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck erhielt den Award 2014 für einen Energieeffizienzleitfaden im Handlungsfeld Verwaltung und Management. Zusammen mit Partnern hat sich die Universität das Ziel gesetzt, den Energieverbrauch und damit auch Kosten zu senken. Dazu wurden sämtliche Gebäude der Uni hinsichtlich ihrer Energieverbräuche analysiert und darauf aufbauend geeignete Maßnahmen zur Reduktion gesucht. Erste Erfolge kann das noch laufende Projekt bereits vermelden.

Der Studiengang „Facility Management & Immobilienwirtschaft“ der FH Kufstein Tirol erhielt den Preis für die strukturelle Verankerung des Themas Nachhaltigkeit in seiner „Sustainable Urban Development – Facility Management & Real Estate Management WinterSchool“. Im Rahmen der „WinterSchool“ entwickeln Studierende in internationalen Teams Gebäude und Stadtteile aus ökologischer, ökonomischer und sozialer Sicht.

Dritte Plätze erhielten zudem zwei weitere Projekte der TU Wien. Mit energiebewusster Stadt- und Raumentwicklung beschäftigt sich das Forschungsprojekt ENUR aus dem Department für Raumentwicklung, Infrastruktur- und Umweltplanung. Das Projekt ist seit Ende 2013 abgeschlossen. Erforscht wurde die Raum- und Siedlungsentwicklung in österreichischen Städten im Kontext nachhaltiger Energieversorgung und -planung. Dabei ging es um städtischen Energiebedarf, Energiekonsumverhalten, Energiekonzepte, Energieprojekte, Energieszenarien und Planungsinstrumente.

In der Kategorie „Verwaltung und Management“ wurde zudem ein derzeit am Getreidemarkt in Sanierung stehendes Plus-Energie-Bürogebäude ausgezeichnet. Von der Belüftung und Heizung bis zu den im Gebäude verwendeten Geräten, vom Luftzug in den inneren Gebäudeschächten bis zur Kommunikationstechnologie – alle Aspekte des Hauses wurden sorgfältig überdacht, neu geplant und aufeinander abgestimmt. An dem Projekt ist auch die Organisationseinheit „Gebäude und Technik“ der TU Wien und der Architekt Gerhard Kratochwil maßgeblich beteiligt.

pit – cup GmbH von Initaitive Mittelstand ausgezeichnet

Die Initiative Mittelstand zeichnete die pit – cup GmbH aus Heidelberg, ein Anbieter von Bau- Immobiliensoftware, in der Kategorie Branchensoftware mit dem Prädikat „BEST OF 2014“ aus.

Insgesamt hatten sich 2014 über 5 000 Unternehmen in 42 Kategorien um die Auszeichnung beworben. Die  prämierten Innovationen reichen von ausschlaggebenden Verbesserungen in der Unternehmenskommunikation, über Innovationen auf Basis vorhandener IT-Ressourcen und herausragenden App-Anwendungen bis zu notwendigen Entwicklungen zur Schonung beziehungsweise dem gezielten Einsatz von vorhandenen Ressourcen zur Kostenreduzierung und zum Schutz unserer Umwelt.

Die Begründung der Jury für die Verleihung des Prädikats an die pit – cup GmbH lautet unter anderem: „Mit den pit-Produktlinien werden die relevanten Prozesse entlang des Lebenszyklus von Immobilien und Liegenschaften – von der Planung, über  die  Realisierung bis hin zum Betrieb und der Umnutzung unterstützt. Im Ergebnis erhalten die Anwender eine durchgängige Dokumentation der relevanten Daten, was zu Transparenz, Kosteneinsparung und erhöhter Qualität führt. Nicht zuletzt ermöglicht es pit-FM Unternehmen der verschiedenen Branchen und der öffentlichen Verwaltung, ihre Sekundärprozesse so in Griff zu bekommen, dass sie den gesetzlichen Vorschriften, ihren Zielen von Nachhaltigkeit und den Notwendigkeiten von Energie- beziehungsweise CO2-Reduzierungen besser entsprechen können.“

Kongress „Building in Progress – Integrale Prozesse am Bau“

Am 24. und 25. Juni 2014 findet in der Residenz Würzburg der Kongress „Building in Progress – Integrale Prozesse am Bau“ statt. Er richtet sich an Experten, Praktiker und interessierte Fachleute aus den Bereichen Projektentwicklung, Planen, Bauen und Betreiben.

Ziel der Veranstaltung ist es, sich gemeinsam mit den Anforderungen der zukünftigen Planung über den gesamten Lebenszyklus hinweg auseinanderzusetzen und sich dieser Herausforderung zu stellen. Die Möglichkeiten und Vorteile dazu sollen diskutiert werden und Erfahrungen ausgetauscht werden.

Laut der Organisatoren steht der Begriff Integrale Planung für einen ganzheitlichen Ansatz zur Planung von Gebäuden. Durch die frühzeitige Einbindung aller an der Planung beteiligten Fachdisziplinen in der konzeptionellen Phase und deren gleichzeitige Mitwirkung und Abstimmung der jeweiligen Anforderungen werde die optimale Gestaltung des Lebenszyklus des Gebäudes angestrebt.

Die frühe Einbindung ermögliche eine gemeinschaftliche Definition des Planungsziels, wodurch sich der Planungs- und Entwicklungsprozess wesentlich verkürze, die Anzahl der Planänderungen verringere und somit die Kosten reduziert und die Qualität gesteigert werden könnten.

Der Kongress ist eine gemeinschaftliche Veranstaltung der drei Fachmedien DBZ Deutsche BauZeitschrift, tab Das Fachmedium der TGA-Branche und FM Facility Management.

An den beiden Tagen sprechen unter anderem:

  • Prof. Dr. Dr. E.h. Dr. h.c. Werner Sobek
  • Prof. Alexander Rudolphi, Geschäftsführer Rudolphi + Rudolphi GmbH, Präsident DGNB (angefr.)
  • Prof. Dr. M. Norbert Fisch, Institut für Gebäude- und Solartechnik, TU Braunschweig
  • Prof. Dipl.-Ing. M. Sc. Econ. Manfred Hegger, Fachgebiet Entwerfen und Energieeffizientes Bauen, TU Darmstadt
  • Prof. Andreas Fuchs, Leiter FAT LAB | Forschung Architektur Technik
  • Dr.-Ing. Gerd Maurer, ATP Architekten und Ingenieure
  • Thomas Häusser, Geschäftsführer Drees + Sommer, Stuttgart
  • Alfred Schelenz, Leitung Architektur Capricorn Development

Weitere Informationen und Möglichkeiten zur Anmeldung erhalten Sie hier.

Dussmann wuchs im Jubiläumsjahr 2013

Die Berliner Dussmann Group ist im Geschäftsjahr 2013 im zehnten Jahr in Folge gewachsen. Der weltweit verantwortete Gesamtumsatz betrug 1,84 Milliarden Euro und wuchs um 6,6 Prozent oder 114 Millionen Euro. Im Jahr 2012 lag der weltweite Gesamtumsatz noch bei 1,73 Milliarden Euro. Dieses Wachstum wurde nach Unternehmensangaben organisch sowie durch Zukauf eines Kältetechnik-Unternehmens erzielt.

Der Multidienstleister behauptete sich in seinem 50. Unternehmensjahr in seinen Kerngeschäften Facility Management (FM) sowie Pflege und Betreuung von Senioren. Zudem forcierte das Unternehmen seine drei strategisch wichtigsten Eckpfeiler: Der Ausbau des Dienstleistungsportfolios, die zunehmende Branchenspezialisierung und die weitere Internationalisierung.

Dirk Brouwers, Vorsitzender des Vorstandes / Foto: Dussmann Group

Dirk Brouwers, Vorsitzender des Vorstandes / Foto: Dussmann Group

Der Vorstandsvorsitzende der Dussmann Group, Dirk Brouwers, sagte: „Alle Geschäftsbereiche trugen zur weltweit erfolgreichen Entwicklung bei. Das ermöglichte uns, wieder über 1 000 neue Mitarbeiter bei der Dussmann Group zu begrüßen. Besonders im Servicegeschäft in Deutschland sind wir stark gewachsen. Durch den Zukauf der Dresdner Kühlanlagenbau GmbH haben wir gezielt unsere Kompetenz im Bereich Gebäudetechnik bei Kühlungsprozessen gestärkt. Der Trend deutscher Unternehmen, umfassende Sekundärleistungen an Dienstleister zu vergeben, ist weiter ungebrochen. Dabei bieten wir dem Markt das Dussmann-Modell an, nämlich alle Leistungen aus einer Hand mit hoher Wertschöpfungstiefe durch eigene Mitarbeiter zu erbringen.“

Die weltweite Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, inklusive der durch die Dussmann Group gemanagten Beschäftigten, stieg von 60 213 im Jahr 2012 um 1 008 Beschäftigte auf 61 221 (Durchschnitt im Geschäftsjahr 2013).

Data Center Infrastructure und IT-Management-Plattform

Schneider Electric und HP haben Mitte März bekanntgegeben, dass sie gemeinsame eine Plattform für das Datacenter Infrastructure Management (DCIM) auf den Markt bringen werden. Die Lösung werde IT- und Facility-Managern in Unternehmen einen konsistenten Überblick über die IT-Infrastruktur und das Gebäudemanagement verschaffen und erleichtere beiden Bereichen so die Zusammenarbeit für eine verbesserte Effizienz.

Die Lösung bestehe aus der ITSM-Lösung HP Converged Management Services (CMC) und StruxureWare for Data Centers, der DCIM-Software von Schneider Electric. Durch die Zusammenarbeit würden sich Daten zur physikalischen Infrastruktur für eine umfassende Analyse künftig mit den Geschäftsprozessen verknüpfen lassen.

HP und Schneider Electric integrieren StruxureWare for Data Centers dabei in die HP Universal Configuration Management Database (UCMDB). Dadurch wird eine Kommunikation zwischen den beiden Plattformen für das DCIM und IT Service Management (ITSM) sowie der Abgleich von Asset-Daten möglich.

Zudem bildet HP die Funktionen und Features von StruxureWare for Data Centers im HP Converged Management Consulting Framework ab. Dieser Schritt ermöglicht es den Beratern, informierte und fundierte Empfehlungen rund um den Einsatz der gemeinsamen Lösung beim Kunden zu treffen und die optimale Lösung für die Integration der ITSM und DCIM-Lösung in die bestehende Umgebung zu finden.

StruxureWare for Data Centers gewährt einen Einblick in die IT-Infrastruktur sowie das Gebäudemanagement – inklusive Reporting und Analyse. Damit ist die DCIM-Lösung eine Ergänzung zur ITSM-Software von HP. Die Kombination dieser beiden Technologien gebe Kunden die Möglichkeit zu erheblichen Energieeinsparungen und einer effizienteren Verwaltung ihrer IT-Dienstleistungen und Vermögenswerte, heißt es von Seiten Schneider Electric.

Buwog verkauft Hausverwaltungstochter

Die Buwog AG hat ihre Tochtergesellschaft Buwog Facility Management GmbH (Buwog FM) an den österreichischen Immobiliendienstleister Ehl Immobilien verkauft.

Buwog FM ist im Geschäftsbereich Hausverwaltung tätig und managt ein österreichisches Immobilienportfolio mit rund 1,1 Millionen Quadratmeter Nutzfläche und klarem Schwerpunkt im Bereich Gewerbeimmobilien (Büroobjekte, Einzelhandel, Hotels). Der Verkauf wurde mit dem Ende des Buwog-Geschäftsjahrs am 30. April wirtschaftlich wirksam.

Die künftig unter dem neuen Namen Ehl Immobilien Management firmierende Buwog FM beschäftigt 52 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von rund zehn Millionen Euro. Die Geschäftsführung sowie sämtliche Mitarbeiter werden vom Käufer Ehl Immobilien übernommen.

Neuer Geschäftsführer bei Spie

Am 1. April 2014 hat Markus Holzke die Führung der Unternehmensgruppe der Spie GmbH von Dr. Heinz-Werner Grebe übernommen. Fortan verantwortet Holzke die Geschäftsentwicklung der Unternehmensgruppe hin zum dienstleistungsgestaltenden und branchenprägenden Multitechnik-Dienstleister allein.

Als Offizier der Bundeswehr studierte Holzke an der Universität der Bundeswehr in München und schloss als Diplom-Kaufmann ab. Ab 2006 war er in verschiedenen Führungspositionen bei der TÜV Süd AG tätig – unter anderem auch als Vice President Regional Finance & Controlling der Region Asia Pacific in Singapur.

In 2010 wechselte er als Leiter Controlling des Unternehmensbereichs Services der Hochtief AG zur damaligen Hochtief Facility Management GmbH. In 2012 wurde er kaufmännischer Segmentleiter des Segments Service Solutions der Hochtief Solutions AG, welches mit dem Verkauf an die Spie-Gruppe zur Spie GmbH wurde.

Als Segmentleiter und später als Mitglied der Geschäftsführung war Markus Holzke für alle kaufmännischen Themen sowie das Risikomanagement und die IT zuständig. In seiner Funktion als CFO war der heute 40-Jährige federführend am Verkauf der Service-Sparte von Hochtief an den französischen Spie-Konzern verantwortlich.

Pan-Europäisches Zertifikat für Objektmanager im FM-Bereich

Die an der Technischen Universität Wien, Immobilien- und Facility Management (IFM), angesiedelte, REUG (Real Estate User Group) bietet in Zusammenarbeit mit dem European Facility Management Network – EuroFM das Pan-Europäische Zertifikat für Objektmanager im Bereich Facility Management an.

Objektmanager werden dabei auf ihre Bindefunktion zwischen Mietern, Immobilien und Facility Services vorbereitet, um Dienstleistungen orientieren, unterstützen und abwickeln zu können.

Die Weiterbildung richtet sich an „interne“ Objektmanager beim Eigentümer beziehungsweise Nutzer, als auch an „externe“ Objektmanager beim Dienstleister. Dabei orientiert sie sich sowohl an dem internationalen Standard EN15221 Teil 4 als auch die jeweiligen nationalen Gegebenheiten.

Absolventen haben mit Abschluss technisches, infrastrukturelles, juristisches, soziales kaufmännisches und betriebswirtschaftliches Wissen sowie in Arbeitsplatz-Strategien und Umbau/Sanierung erworben.

Voraussetzungen sind die Reifeprüfung AHS/HAK/HTL, ein Universitäts- oder Fachhochschulabschluss im FM-Bereich sowie Lehrberufe mit Meisterbrief oder Lehrberufe mit einschlägiger Erfahrung.

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten erhalten Sie hier.