Bauplan von Facility Management-Leistungen der Zukunft

Zukunftsforscher von Beuth und Innotec prognostizieren weitreichende Veränderungen bei Services und Management von Facilities.

Wie sehen Servicemodelle im Facility Management der Zukunft aus? Dieser Frage ist ein Team des Kompetenzzentrums Bau, Immobilien und Facility Management von Prof. Kai Kummert an der Beuth Hochschule für Technik Berlin nachgegangen. Initiiert und gefördert wird die Grundlagenforschung von der Innotec Gruppe aus Kiel, die im Rahmen der Analysen für den nötigen Praxisbezug sorgt. „Wir sehen vor dem Hintergrund der Megatrends die Notwendigkeit grundlegender Veränderungen der Facility Services und des Managements“, so Geschäftsführer Walter Thomsen von der Innotec Gruppe. „Die Erfahrung und Methodik des Zukunfts- und Trendforschungsbereichs von Prof. Kummert bietet für unsere Neuausrichtung wichtige Erkenntnisse und dient der Entscheidungsvorbereitung“, so Thomsen weiter.

Im Rahmen der INServFM 2016 in Frankfurt am Main vom 23. – 25. Februar 2016 können sich Besucher über die Ergebnisse der Forschung informieren. RE Times stellt Ihnen bereits jetzt exklusiv erste Ergebnisse der Forschungskooperation vor.

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M.Sc. Real Estate Management an der ISM

Ab dem Wintersemester 2016/2017 bietet die International School of Management (ISM) in München den Studiengang M.Sc. Real Estate Management an. Das im Bereich Immobilienwirtschaft angesiedelte Studienangebot wurde in Kooperation mit Ernst & Young Real Estate erarbeitet. Es soll internationales Managementwissen mit Kenntnissen aus der Immobilienbranche verknüpfen.

Das Angebot ist eine Reaktion auf den Umstand, dass die gesamtwirtschaftliche Bedeutung des Immobiliensektors den Bedarf an einer interdisziplinären und akademischen Ausbildung verstärkt hat. So wird Fachwissen in den Disziplinen Immobilienentwicklung und -bewertung, Immobilienrecht, immobilienspezifische Investments & Finanzierungen, Merger & Acquisition, Vermarktung sowie Property-, Facility- und Asset-Management vermittelt. Bestandteile des Studiums sind außerdem Grundlagenwissen der Bauwirtschaft und der Architektur. In der Lehre kommen Experten aus Wissenschaft und Praxis zum Einsatz.

Praxisbezug wird unter anderem durch die integrierten Fallstudien anhand realer Immobilienprojekte hergestellt – wobei die wissenschaftlichen Aspekte in der Immobilienwirtschaft nicht vernachlässigt werden sollen. Mit der Konzeption als Master of Science und der Anbindung an die neu geschaffene Forschungseinrichtung „Institute for Real Estate & Location Research“ in München kommt dieser Aspekt zum Ausdruck. Neben Praxisprojekten sind außerdem auch eine zwölfwöchige Praxisphase und ein Auslandssemester in das Studium integriert

Absolventen des Studiengangs steht ein vielfältiges Spektrum an Berufsmöglichkeiten offen: zum Beispiel als Asset oder Property Manager Real Estate, Immobilien-Projektentwickler, Consultant Real Estate, M&A Real Estate Expert oder im Bereich Transaction Advisory Services.

Flexible Arbeitsplätze

Am eBay-Standort in Dreilinden bei Berlin muss ein Arbeitsplatz bis zu 1.400 Mal im Jahr verlegt werden. Das erklärte Jens Schlüter,  Europa-Chef des Facility Managements (FM) bei dem internationalen Konzern, in einem Vortrag vor Studierenden der FH Münster. Zu dem hatte der Fachbereich Oecotrophologie – Facility Management eingeladen.

Schlüter sagte daher bezüglich der Arbeitsplätze auch: „Flexibel müssen sie sein.“ Dies liege daran, dass ständig neue Segmente am Markt etabliert würden, dafür neue Mitarbeiter eingestellt oder Teams umorganisiert werden müssten.

Er sagte auch, dass diese Flexibilität insbesondere den Mitarbeitern zugute komme: Über den ganzen Tag verteilt könnten sie ihren Ort der Arbeit frei wählen. „Wir haben unterschiedliche Arbeitswelten auf einer Großraumfläche vereint“, erläuterte Schlüter. Einige würden an das heimische Wohnzimmer erinnern.

Prof. Dr. Torben Bernhold, Initiator des Impulsgesprächs, sagte: „Arbeit wird in Zukunft mobiler und integrierter, das hat der Vortrag sehr anschaulich gezeigt. Sie entkoppelt sich zunehmend vom physischen Arbeitsplatz, wie wir ihn bisher kannten.“

Master „Planung nachhaltiger Gebäude“

Bereits zu dem derzeit laufenden Sommersemester startete an der Beuth Hochschule für Technik Berlin der interdisziplinäre Master-Studiengang „Planung nachhaltiger Gebäude„.

In ihm können Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen der Fachrichtungen Architektur, Bauingenieurwesen, Facility Management, Gebäude- und Energietechnik sowie Landschaftsarchitektur sowohl ihr gebäudebezogenes Fachwissen vertiefen als auch das gemeinsame Planen nachhaltiger Gebäude erlernen.

Nicht nur beim Bauen von Neubauten, sondern auch bei zu sanierenden Bestandsgebäuden sind heute im Sinne des Klimaschutzes besondere ganzheitliche Herausforderungen zu beachten. Das klassische Planen reicht dabei oft nicht mehr aus. Moderne, umweltverträgliche Gebäude weisen einen hohen Komplexitätsgrad auf. Die Planung solcher Gebäude erfordert laut der Hochschule fachübergreifendes Wissen und die frühzeitige Zusammenarbeit von Architekten und Ingenieuren.

Die Beuth Hochschule setzt daher auf ein folgendes Lernkonzept: Praktiziert wird ein Projektstudium mit interdisziplinärer Teamarbeit als Lehr- und Lernmethode. Kooperationen mit Unternehmen der Baubranche sichern darüber hinaus den aktuellen Kontakt zur Praxis.

So sollen Absolventinnen und Absolventen zu Experten für nachhaltiges Bauen werden, die qualifiziert sind, zukunftsfähige Gebäude zu planen und zu betreiben. Die ebenfalls praxisnahen Lehrinhalte wurden gemeinsam mit Experten aus der Wirtschaft entwickelt und gezielt durch ökologische Themen und Fragestellungen erweitert.

Das Studium dauert vier Semester und führt zum Master of Science. Studiengebühren werden keine erhoben.

VDI-Expertenforum zu Gefährdungsbeurteilungen im Gebäudebetrieb

Die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik stellt am 18. November in Düsseldorf auf einem Expertenforum die Richtlinienreihe VDI 3810 vor. Diese zeigt, wie das Betreiben und Instandhalten von Gebäuden und Gebäudetechnik richtig funktioniert.

Inhaltlich geht es darum, wie Risiken in der Technik im Betrieb von Gebäuden zu erkennen, zu bewerten und zu beherrschen sind. Die Richtlinienreihe VDI 3810 „Betreiben und Instandhalten von Gebäuden und Gebäudetechnik“ des VDI-Fachbereichs Facility-Management befasst sich mit den Anforderungen der Gebäudetechnik und stellt den Jetztstand des Wissens der jeweiligen Fachkreise dar.

Das VDI-Expertenforum „Gefährdungsbeurteilung“ gibt unter anderem Antworten auf Fragen wie: Was ist der Unterschied zwischen einer Gefahr und einer Gefährdung? Was bedeutet es, wenn die Beweislast für den Geschädigten erleichtert oder zum Nachteil des Betreibers umgekehrt wird? Wie definiert sich der Jetztstand des Wissens bezüglich der Pflichten zur Einhaltung der gebotenen Sorgfalt?

Zudem befasst sich das Expertenforum mit den auf Gewerke bezogenen Themen Hygiene – speziell Raumlufttechnik und Trinkwasser -, Energie und Nachhaltigkeit, Monitoring, Aufzugstechnik sowie Blitzschutz und Überspannung aus Sicht der Betreiberverantwortung. Die Teilnehmer werden mit den dazugehörigen Gefährdungsanalysen vertraut gemacht und dadurch befähigt, ein breites Spektrum der Risiken abzudecken, die beim Betreiben von Gebäuden und gebäudetechnischen Anlagen zu berücksichtigen sind.

Weitere Informationen zum Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung sind auf der www.vdi.de/betreiberverantwortung verfügbar.

Im November nach Münster zum FM-Slam

Am 27. November 2014 veranstaltet die Facility Care AG in Münster den FM-Slang. Mit dem bekannten Poetry Slam als Vorbild schickt das Unternehmen Redner mit innovativen Ideen und aussichtsreichen Vorhaben rund um das Facility Management als Slammer in den Wettstreit.

Ort des Geschehens wird die VIP Lounge des Stadions vom SC Preußen Münster sein. Vor einem rund 100-köpfigen Publikum aus Unternehmern der Region haben die Slammer dort die Gelegenheit, Zuhörerinnen und Zuhörer zu überzeugen. Diese entscheiden schließlich auch, was ihnen die jeweilige Idee wert ist. Wer symbolisch am Ende das mesite Geld erhalten hat, erhält neben Applaus und Anerkennung auch ein Preisgeld in Höhe von 300 Euro. Gleichzeitig wird ein Sonderpreis im Bereich „Energie“ in Höhe von 250 Euro ausgelobt.

Die Teilnahme an dem Ideen-Wettstreit ist kostenlos, ebenso die Registrierung. Diese kann bis zum 17.11.2014 hier vorgenommen werden.

Grünes Facility Management

Eine Arbeitsgemeinschaft aus Vertretern von Cushman & Wakefield, dem Deutschen Privaten Institut für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (DIFNI), der internationalen Rechtsanwaltskanzlei DLA Piper und der WISAG hat zusammen die Broschüre „Grüne Facility-Management-Verträge – Regelungs- und Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Gebäudebewirtschaftung“ erarbeitet.

Darin werden unter anderem Antworten auf die Fragen ‚Wie lässt sich die Nachhaltigkeit von Facility Services messbar machen?‘ und ‚Welche vertraglichen Rahmenbedingungen sind dazu nötig?‘ gegeben.

Neben Auszügen aus den entwickelten Vertragsvorlagen und einem Musterleistungsverzeichnis für nachhaltiges Facility Management enthält die Broschüre umfassende rechtliche, methodische und inhaltliche Empfehlungen für eine ökologische Gebäudebewirtschaftung – wobei jeder Partner der Arbeitsgemeinschaft sein spezielles Fachwissen einbrachte.

Die Broschüre „Grüne Facility-Management-Verträge – Regelungs- und Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Gebäudebewirtschaftung“ steht  kostenlos auf den Seiten der DIFNI zum Download bereit.

Leistungsverzeichnis für nachhaltiges Facility Management

Die WISAG Facility Management hat ein ökologisches Musterleistungsverzeichnis entwickelt, das das „Badge of Recognition“ des Deutschen Privaten Instituts für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (DIFNI) – der Trägergesellschaft des BREEAM-Zertifizierungssystems – erhalten hat.

Ralf Pilger, MRICS, Geschäftsführer der WISAG Facility Management Hessen GmbH & Co. KG und Leiter des Projekts, sagt: „Mit diesem Musterleistungsverzeichnis machen wir ökologischen Gebäudebetrieb konkret und geben Eigentümern Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Bewirtschaftung ihrer Immobilien.“ Zugleich bediene der Standard den Wunsch vieler Eigentümer und Immobilienexperten nach mehr Transparenz und Vergleichbarkeit.

Gesamtkonzept für eine zielführende nachhaltige Immobilienbewirtschaftung

Das Konzept entstand im Rahmen einer Arbeitsgruppe mit der Immobilienberatungsgesellschaft Cushman & Wakefield, der DIFNI – der Trägergesellschaft der BREEAM-Zertifizierung – und der Rechtsanwaltskanzlei DLA Piper, vertreten durch Christiane Conrads.

Unter dem Titel „Sustainable Facility Management Service“ knüpft das Konzept an die im Oktober 2013 vorgestellten Regelungs- und Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Gebäudebewirtschaftung an und stellt damit einen weiteren Baustein für eine zielführende und steuerbare Umsetzung nachhaltiger Immobilienbewirtschaftung dar.

Die Regelungs- und Handlungsempfehlungen basieren auf Methoden und Inhalten des international anerkannten BREEAM-Nachhaltigkeitszertifikats für Bestandsbauten, sie umfassen neben speziell zugeschnittenen Musterleistungsverzeichnissen auch rechtlich geprüfte Vertragsvorlagen. Für Facility-Management-Leistungen werden diese Vertragsvorlagen gerade erarbeitet.

„Im Zuge der erfolgreichen Implementierung von ‚Sustainable Property Management Services’ im letzten Jahr“, so Nina Jansen, Head of Technical Property & Asset Management von Cushman & Wakefield in Deutschland, „zeigte sich einmal mehr der Bedarf an nachhaltigen Facility-Management-Standards. Denn erst durch Kombination mit einer nachhaltigen technischen Gebäudebewirtschaftung lassen sich definierte und messbare Performanceziele zur Sicherung nachhaltiger Qualitäten über den gesamten Nutzungszyklus umsetzen.“

Vorbild in Sachen Umweltschutz sein

Mit dem „Badge of Recognition“ für das von der WISAG entwickelte Leistungsverzeichnis für nachhaltiges Facility Management bestätige die DIFNI die Erfüllung ihres hohen Qualitätsanspruchs, sagt Ralf Pilger. „Damit stellt das ökologische Leistungsverzeichnis für uns letztlich auch einen wichtigen Meilenstein zur Erfüllung unserer Vision dar. Darin haben wir uns unter anderem zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 überwiegend ökologische Produkte und Verfahren zu nutzen und in unseren Märkten Vorbild beim Schutz unserer Umwelt zu sein.“

CAFM-RING öffnet sich für FM-Dienstleister

Bot der CAFM-Ring bislang vor CAFM-Anbietern eine Heimat, soll sich dies in Zukunft ändern. Der Verband gab Ende Juni bekannt, sich zukünftig auch FM-Dienstleistern zu öffnen.

Mit einer Kampagne sollen potenzielle neue Mitglieder angesprochen werden. Schon auf zwei vergangen Veranstaltungen warb der Branchenverband für die Aufnahme neuer Mitglieder aus dieser Branche. Die Initiative soll sich weiterhin über die Münchener Expo Real im Oktober ziehen und schließlich in der FM-Messe 2015 gipfeln.

Mit einer eigenen CA/FM Lounge soll dort ein branchenübergreifender Dialog gefördert werden, von dem sich der Verband zukunftsweisende Impulse für die Erhöhung von Qualität und Nutzen in CAFM-Projekten zum Wohle der Anwender verspricht.

Der Ring habe nun seine Statuten und Aufnahmekriterien weiter differenziert, heißt es, um die relevanten Qualitätskriterien auch mit Blick auf die neue Zielgruppe hoch zu halten, die für die Wahl und Aufnahme neuer Mitglieder die entscheidenden Voraussetzungen darstellten.

So sei der Weg frei gemacht worden, um nun offensiv für neue Mitglieder zu werben und damit die Kraft zu verstärken, mit der sich der Verband für Qualität, Transparenz, Nutzen und Nachhaltigkeit von CAFM-Projekten einsetzt.

Facility Services: Zufriedene Kunden zahlen mehr

Machen Facility-Service-Anbieter ihre Arbeit gut und begeistern so ihre Kunden, akzeptieren diese leicht höhere Angebotspreise. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Trendstudie des Marktforschungsunternehmens Lünendonk mit dem Center for Service Excellence der Universität Koblenz-Landau.

Erbringt ein Dienstleister nachhaltig exzellente Leistungen, erhöhen sich seine Chancen im Vergabeprozess sowie in der Weiterempfehlung signifikant

Vor allem proaktive Impulse bei der Optimierung der Gebäudebewirtschaftung, Überraschungsleistungen oder innovative Services über den Dienstleistungsvertrag hinaus gehören demnach zu den Elementen, die für Kundenbegeisterung sorgen.

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Vergabevorteile 
bei 
erlebter 
Kundenbegeisterung / Quelle: Lünendonk

Exzellente Services und Kundenbegeisterung gehen über Zufriedenheit hinaus. Noch vor Jahren galt Kundenzufriedenheit als einer der zentralen Unternehmensziele. Die Auswirkungen dieser Annahme auf den Erfolg wurden verstärkt in Zweifel gezogen. „Trotz Zufriedenheit mit einem Dienstleister sind immer mehr Kunden bereit, den Anbieter zu wechseln“, sagt Professor Matthias Gouthier, Direktor des Center for Service Excellence an der Universität Koblenz-Landau. „Darüber hinaus liegt es im Interesse jeden Dienstleisters, seine Kunden zufriedenzustellen. Damit stellt dies kein Differenzierungsmerkmal mehr dar.“

Doch mit Überraschungsleistungen, proaktiven Optimierungsimpulsen und freundlichen, herzlichen Mitarbeitern könnten Dienstleister die Erwartungen ihrer Kunden noch übertreffen.

So könnten Facility-Service-Unternehmen mit begeisternder Leistungserbringung nachhaltig zur Wertschöpfung ihrer Kunden beitragen. Denn wenn Anwender ihre Immobilien bei einem Partner in vertrauensvollen Händen wissen, ermögliche ihnen dies eine stärkere Konzentration auf ihr Kerngeschäft.

Begeisternde Dienstleister haben Wettbewerbsvorteile

Jörg Hossenfelder - Geschäftsführender Gesellschafter bei Lünendonk / Quelle: Lünendonk

Jörg Hossenfelder – Geschäftsführender Gesellschafter bei Lünendonk / Quelle: Lünendonk

Im preissensiblen Facility-Service-Markt biete eine kontinuierlich exzellente Leistungserbringung daher auch eine zusätzliche Differenzierungsmöglichkeit vom Wettbewerb. „Die Zusammenhänge sind wissenschaftlich belegt“, sagt Jörg Hossenfelder, Geschäftsführender Gesellschafter von Lünendonk. „Service Excellence beim Dienstleister ermöglicht eine exzellente Leistungserbringung, die für Kundenbegeisterung sorgt. Folgen hieraus sind Kundenloyalität und ökonomischer Erfolg.“ Dies liege auch daran, dass Kundenbegeisterung mit Emotion zu tun hat.

Kunden würden bis zu 6 Prozent mehr zahlen

Dies schlage sich auch in der Zahlungsbereitschaft nieder – nimmt die Bedeutung von hoher Leistungsqualität im Ausschreibungsprozess doch nimmt weiter zu: Exzellente Leistungserbringung würden Facility-Management-Verantwortliche mit etwa vier bis sechs Prozent Aufschlag im Vergleich zum günstigsten Wettbewerber honorieren, so ein Studienergebnis. Das Gesamtvolumen des Auftrages sowie Branche und Unternehmensgröße der Auftraggeber würden zusätzlich die Bewertung der vorliegenden Angebote beeinflussen.

Auch jenseits der Preisfrage könnten begeisternde Dienstleister mit Vorteilen rechnen. Exzellente Services seien FM-Verantwortlichen zwar wichtig, im Alltagsgeschäft gelinge dies aktuell aber eher mittelmäßig. Anbieter mit einer konsequenten Strategie könnten sowohl aktuell als auch zukünftig punkten. Die Studienteilnehmer erwarten, dass exzellente Anbieter mittel- und langfristig Wettbewerbsvorteile genießen werden.