Master „Planung nachhaltiger Gebäude“

Bereits zu dem derzeit laufenden Sommersemester startete an der Beuth Hochschule für Technik Berlin der interdisziplinäre Master-Studiengang „Planung nachhaltiger Gebäude„.

In ihm können Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen der Fachrichtungen Architektur, Bauingenieurwesen, Facility Management, Gebäude- und Energietechnik sowie Landschaftsarchitektur sowohl ihr gebäudebezogenes Fachwissen vertiefen als auch das gemeinsame Planen nachhaltiger Gebäude erlernen.

Nicht nur beim Bauen von Neubauten, sondern auch bei zu sanierenden Bestandsgebäuden sind heute im Sinne des Klimaschutzes besondere ganzheitliche Herausforderungen zu beachten. Das klassische Planen reicht dabei oft nicht mehr aus. Moderne, umweltverträgliche Gebäude weisen einen hohen Komplexitätsgrad auf. Die Planung solcher Gebäude erfordert laut der Hochschule fachübergreifendes Wissen und die frühzeitige Zusammenarbeit von Architekten und Ingenieuren.

Die Beuth Hochschule setzt daher auf ein folgendes Lernkonzept: Praktiziert wird ein Projektstudium mit interdisziplinärer Teamarbeit als Lehr- und Lernmethode. Kooperationen mit Unternehmen der Baubranche sichern darüber hinaus den aktuellen Kontakt zur Praxis.

So sollen Absolventinnen und Absolventen zu Experten für nachhaltiges Bauen werden, die qualifiziert sind, zukunftsfähige Gebäude zu planen und zu betreiben. Die ebenfalls praxisnahen Lehrinhalte wurden gemeinsam mit Experten aus der Wirtschaft entwickelt und gezielt durch ökologische Themen und Fragestellungen erweitert.

Das Studium dauert vier Semester und führt zum Master of Science. Studiengebühren werden keine erhoben.

Studiendauer von „Energie- und Gebäudetechnik im Praxisverbund“ gekürzt

Zum Wintersemester 2014/15 verkürzt die Fakultät Versorgungstechnik der Ostfalia Hochschule die Regelstudienzeit des Bachelor-Studiengangs „Energie- und Gebäudetechnik im Praxisverbund“ (EGTiP) von zehn auf acht Semester. Zusätzliche Attraktivität gewinnt das Studium mit integrierter Berufsausbildung außerdem durch den Wegfall der Studiengebühren in Niedersachsen ab dem Wintersemester 2014/15.

Mit der Anpassung der Regelstudienzeit reagiert die Fakultät auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes und auf den Wettbewerb durch vergleichbare Studiengänge. Möglich wurde die Verkürzung des ASIIN- akkreditierten Studiengangs durch eine Umstrukturierung des Studienplans.

Neben der Einsparung eines wenig genutzten Praxissemesters wurde die Gesellenprüfung in die vorlesungsfreie Zeit verlegt. Der freiwillige Meisterkurs (Teile I, III und IV) kann nach dem neuen Modell direkt im Anschluss an das Studium absolviert werden.

Für Unternehmen bedeute die Umstrukturierung, dass dringend benötigte Fachkräfte mit Praxiserfahrung früher auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, meint die Hochschule. Ausbildungsbetriebe können potentielle Nachwuchskräfte durch eine Ausbildung im Praxisverbund bereits während des Studiums kennenlernen und fördern.

Das Studium im Praxisverbund vereint das Studium mit einer Berufsausbildung – die Ausbildung erfolgt abwechselnd in Hochschule und Betrieb und führt zu zwei berufsqualifizierenden Abschlüssen sowie vertieften Praxiserfahrungen.

Innerhalb der Regelstudienzeit kann sowohl der Bachelor-Abschluss „Bachelor of Engineering (B. Eng.)“ an der Ostfalia Hochschule als auch der Abschluss einer betrieblichen Ausbildung zum Beispiel als Anlagenmechaniker (m/w) für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik oder Technischer Systemplaner (m/w) erreicht werden.