VDI-Expertenforum zu Gefährdungsbeurteilungen im Gebäudebetrieb

Die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik stellt am 18. November in Düsseldorf auf einem Expertenforum die Richtlinienreihe VDI 3810 vor. Diese zeigt, wie das Betreiben und Instandhalten von Gebäuden und Gebäudetechnik richtig funktioniert.

Inhaltlich geht es darum, wie Risiken in der Technik im Betrieb von Gebäuden zu erkennen, zu bewerten und zu beherrschen sind. Die Richtlinienreihe VDI 3810 „Betreiben und Instandhalten von Gebäuden und Gebäudetechnik“ des VDI-Fachbereichs Facility-Management befasst sich mit den Anforderungen der Gebäudetechnik und stellt den Jetztstand des Wissens der jeweiligen Fachkreise dar.

Das VDI-Expertenforum „Gefährdungsbeurteilung“ gibt unter anderem Antworten auf Fragen wie: Was ist der Unterschied zwischen einer Gefahr und einer Gefährdung? Was bedeutet es, wenn die Beweislast für den Geschädigten erleichtert oder zum Nachteil des Betreibers umgekehrt wird? Wie definiert sich der Jetztstand des Wissens bezüglich der Pflichten zur Einhaltung der gebotenen Sorgfalt?

Zudem befasst sich das Expertenforum mit den auf Gewerke bezogenen Themen Hygiene – speziell Raumlufttechnik und Trinkwasser -, Energie und Nachhaltigkeit, Monitoring, Aufzugstechnik sowie Blitzschutz und Überspannung aus Sicht der Betreiberverantwortung. Die Teilnehmer werden mit den dazugehörigen Gefährdungsanalysen vertraut gemacht und dadurch befähigt, ein breites Spektrum der Risiken abzudecken, die beim Betreiben von Gebäuden und gebäudetechnischen Anlagen zu berücksichtigen sind.

Weitere Informationen zum Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung sind auf der www.vdi.de/betreiberverantwortung verfügbar.

Österreichs Sustainability Awards 2014

Unter den diesjährigen Sustainability Awards-Gewinnern in Österreich sind auch einige Projekte zu Themen dieser Plattform zu finden, die wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten wollen. Der Sustainability Award wird seit 2008 vom österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft verliehen. Prämiert werden nachhaltige Initiativen, die ökonomische, ökologische und soziale Ausgewogenheit anstreben. Verliehen wurde die Preise am 14. Mai 2014.

Im interdisziplinären Doktoratskolleg „URBEM“ (Urbanes Energie- und Mobilitätssystem) forscht die TU Wien mit Unterstützung durch die Wiener Stadtwerke an Ideen für Mobilitäts- und  Energieversorgung für die zukunftstaugliche Großstadt. Das Spektrum der Forschungsfragen reicht von Mobilität über die Versorgung mit Fernwärme, Strom und Gas (Speicherung, Einspeisung und Verteilung im Netz) bis zu ökonomischen Fragen.

Die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck erhielt den Award 2014 für einen Energieeffizienzleitfaden im Handlungsfeld Verwaltung und Management. Zusammen mit Partnern hat sich die Universität das Ziel gesetzt, den Energieverbrauch und damit auch Kosten zu senken. Dazu wurden sämtliche Gebäude der Uni hinsichtlich ihrer Energieverbräuche analysiert und darauf aufbauend geeignete Maßnahmen zur Reduktion gesucht. Erste Erfolge kann das noch laufende Projekt bereits vermelden.

Der Studiengang „Facility Management & Immobilienwirtschaft“ der FH Kufstein Tirol erhielt den Preis für die strukturelle Verankerung des Themas Nachhaltigkeit in seiner „Sustainable Urban Development – Facility Management & Real Estate Management WinterSchool“. Im Rahmen der „WinterSchool“ entwickeln Studierende in internationalen Teams Gebäude und Stadtteile aus ökologischer, ökonomischer und sozialer Sicht.

Dritte Plätze erhielten zudem zwei weitere Projekte der TU Wien. Mit energiebewusster Stadt- und Raumentwicklung beschäftigt sich das Forschungsprojekt ENUR aus dem Department für Raumentwicklung, Infrastruktur- und Umweltplanung. Das Projekt ist seit Ende 2013 abgeschlossen. Erforscht wurde die Raum- und Siedlungsentwicklung in österreichischen Städten im Kontext nachhaltiger Energieversorgung und -planung. Dabei ging es um städtischen Energiebedarf, Energiekonsumverhalten, Energiekonzepte, Energieprojekte, Energieszenarien und Planungsinstrumente.

In der Kategorie „Verwaltung und Management“ wurde zudem ein derzeit am Getreidemarkt in Sanierung stehendes Plus-Energie-Bürogebäude ausgezeichnet. Von der Belüftung und Heizung bis zu den im Gebäude verwendeten Geräten, vom Luftzug in den inneren Gebäudeschächten bis zur Kommunikationstechnologie – alle Aspekte des Hauses wurden sorgfältig überdacht, neu geplant und aufeinander abgestimmt. An dem Projekt ist auch die Organisationseinheit „Gebäude und Technik“ der TU Wien und der Architekt Gerhard Kratochwil maßgeblich beteiligt.

pit – cup GmbH von Initaitive Mittelstand ausgezeichnet

Die Initiative Mittelstand zeichnete die pit – cup GmbH aus Heidelberg, ein Anbieter von Bau- Immobiliensoftware, in der Kategorie Branchensoftware mit dem Prädikat „BEST OF 2014“ aus.

Insgesamt hatten sich 2014 über 5 000 Unternehmen in 42 Kategorien um die Auszeichnung beworben. Die  prämierten Innovationen reichen von ausschlaggebenden Verbesserungen in der Unternehmenskommunikation, über Innovationen auf Basis vorhandener IT-Ressourcen und herausragenden App-Anwendungen bis zu notwendigen Entwicklungen zur Schonung beziehungsweise dem gezielten Einsatz von vorhandenen Ressourcen zur Kostenreduzierung und zum Schutz unserer Umwelt.

Die Begründung der Jury für die Verleihung des Prädikats an die pit – cup GmbH lautet unter anderem: „Mit den pit-Produktlinien werden die relevanten Prozesse entlang des Lebenszyklus von Immobilien und Liegenschaften – von der Planung, über  die  Realisierung bis hin zum Betrieb und der Umnutzung unterstützt. Im Ergebnis erhalten die Anwender eine durchgängige Dokumentation der relevanten Daten, was zu Transparenz, Kosteneinsparung und erhöhter Qualität führt. Nicht zuletzt ermöglicht es pit-FM Unternehmen der verschiedenen Branchen und der öffentlichen Verwaltung, ihre Sekundärprozesse so in Griff zu bekommen, dass sie den gesetzlichen Vorschriften, ihren Zielen von Nachhaltigkeit und den Notwendigkeiten von Energie- beziehungsweise CO2-Reduzierungen besser entsprechen können.“

Energetische Sanierung an niedersächsischen Hochschulen

Niedersachsen hat den Weg für die energetischen Sanierungsmaßnahmen an den landeseigenen Hochschulen frei gemacht. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur setzt rund 2,7 Millionen Euro für Energiesparmaßnahmen ein.

„Mit diesem Geld können wir die Energiebilanzen der Hochschulen verbessern“, sagte die Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić. „Durch die Sanierung wird dauerhaft Energie eingespart und die CO2-Belastung reduziert.“

Dr. Gabriele Heinen-Kljajic, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur / Foto: 2013 Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur

Dr. Gabriele Heinen-Kljajic, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur / Foto:
Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur

16 Projekte an neun Hochschulen sind ausgewählt worden. Sie zeichnen sich durch besonders hohe Effizienz, also das beste Verhältnis zwischen Investitionssumme und CO2-Einsparung pro Jahr aus. Insgesamt sollen durch die diesjährigen Maßnahmen im Bereich der Dach- und Fassadensanierungen dauerhaft über 1.600 MWh Energie pro Jahr eingespart und die Umwelt um rund 430 t Co2 pro Jahr entlastet werden.

Möglich sei dies nur durch die Bereitschaft der Hochschulen, sich mit in etwa gleicher Summe an den Investitionskosten zu beteiligen und diese damit auf über fünf Millionen Euro in diesem Jahr annähernd zu verdoppeln, sagte Heinen-Kljajić.

Die zusätzlichen Investitionen basieren auf der Grundlage des im Dezember verabschiedeten Nachtragshaushaltsgesetzes 2013. Damit wurde ein Sondervermögen zur Nachholung von Investitionen durch energetische Sanierung und Infrastruktursanierung geschaffen. Im Programmbaustein 1, zu dem auch die Investitionen an den Hochschulen gehören, wird besonderer Wert auf die energetische Verbesserung von Landesliegenschaften gelegt.

Dynamische Architektur

Auch wenn ich bei Facebook schon einmal auf den Artikel des Bytes & Building Blogs verwiesen habe, ich muss das Video zu David Fishers Dynamischer Architektur und seinem DaVINCI TOWER in Dubai jetzt auch noch einmal direkt hier einbetten.

Die Fakten zum Konzept sind, dass die 80 Etagen des geplanten Hochhauses in Fabriken produziert werden und modulartig an einem Gebäudekern installiert werden. Jede einzelne Etage kann sich selbst um 360 Grad horizontal drehen und sich so, je nach Wunsch, an der Umgebung des Umfelds und der Natur ausrichten.

Rotoren zwischen den einzelnen Etagen produzieren so viel Strom, dass die so gewonnene Energie den Eigenbedarf des Gebäudes übertrifft und auch Gebäude der Umgebung mit Energie versorgen kann. Es handelt sich daher um ein digitales Gebäude, um ein Smart Building.

Aber sehen Sie selbst:

Sind in 15 Jahren smarte Städte Realität?

Diese Frage lässt sich mit „Ja“ beantworten, nimmt man eine Umfrage des Verbands der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE) zur Grundlage. Nach der gehen 67 Prozent der VDE-Mitgliedsunternehmen davon aus, dass spätestens 2030 die Entstehung von Smart Cities – jenseits von Pilotprojekten und Demonstratoren – in einem volkswirtschaftlich bedeutenden Umfang zu erwarten ist.

Trotz dieser Erwartung, spielt die deutsche Industrie bei dieser Entwicklung nur eine untergeordnete Rolle. Zwar glauben 61 Prozent der Unternehmen, dass Smart-Cities-Technologien die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland stärken werden, aber nur 28 Prozent sind davon überzeugt, dass die deutsche Industrie zum Leitanbieter für Smart-Cities-Technologien wird. Sechs von zehn Unternehmen sind noch unentschieden in dieser Frage.

Auch glauben nur 22 Prozent der Unternehmen, dass mit dem Trend zu Smart Cities mehr Arbeitsplätze entstehen werden. Dies sind Ergebnisse des VDE-Trendreports, einer Umfrage unter den 1 300 Mitgliedsunternehmen des VDE.

Die größten Aufgaben auf dem Weg zu Smart Cities liegen in den Bereichen Mobilitätskonzepte, Energie-Infrastruktur, Verkehrs-Infrastruktur und IT-Sicherheit sowie der branchen- und technologieübergreifenden Zusammenarbeit. Vor allem die Bereiche Gebäudetechnik und Elektrotechnik sowie die Energieversorger und die IKT-Branche werden nach Ansicht der Experten vom Trend zu Smart Cities profitieren.

Im Mai: tri 2014

Vom 8. bis 10. Mai findet im Festspielhaus Bregenz am Bodensee das 10. Internationale Symposium für energieeffiziente Architektur statt. Dabei soll es sich nicht um eine herkömmliche Tagung handeln. Die Veranstalter sprechen von einem Spaziergang, einer Exkursion, einer Konferenz und einer Party zur Zukunft von Mut, Irrtum und Erfolg intelligenter Architektur.

Das Event versteht sich zudem als Bindeglied zwischen den Generationen. Gemeinsam will man die Entwicklung aus der Vergangenheit über das Jetzt hinein in die Zukunft zeichnen.

Auf dem Programm stehen Vorträge, Zwiegespräche, Workshops und Dialoge – als Impulsgeber werden zahlreiche Experten vor Ort. Das hört sich alles sehr interessant an, also anmelden…

Erfahrungsgemäß besteht die Teilnehmergruppe aus engagierten Architekten, Bauträgern und Experten des nachhaltigen Bauens aus dem deutschsprachigen Raum.

Kampagne „Die Hauswende“ zur energiesparenden Sanierung gestartet

Bundesbauministerin Barbara Hendricks hat letzte Woche in Berlin den Startschuss für die Kampagne „Die Hauswende“ gegeben. Dabei handelt es sich um eine bundesweite und branchenübergreifende Informationsoffensive zur energetischen Gebäudesanierung. Ein breites Bündnis aus Politik und Wirtschaft will so die Energiewende im Gebäudebereich vorantreiben. Mit der Kampagne erhalten Hausbesitzer Informationen zur energiesparenden Sanierung und Unterstützung bei der Suche nach qualifizierten Energieexperten vor Ort.

Initiiert wurde „Die Hauswende“-Kampagne von der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea), getragen wird sie vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi), dem Bundesbauministerium (BMUB) sowie den relevanten Branchenverbänden und zahlreichen Unternehmen getragen. Die Bundesregierung trägt mit 1,3 Millionen Euro zu dem Projekt bei. Gesteuert wird die Kampagne von der Deutschen Energie-Agentur (dena).

Partner der Kampagne (v.l.n.r.): Andreas Lücke (Hauptgeschäftsführer Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik, BDH), Manfred Greis (Präsident Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik, BDH), Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Stephan Kohler (Sprecher der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) und Vorsitzender der dena-Geschäftsführung), Marianne Tritz (Geschäftsführerin Gesamtverband Dämmstoffindustrie, GDI), Ulrich Tschorn (Geschäftsführer Verband Fenster + Fassade, VFF) (Foto: dena/P. Becerra).

Partner der Kampagne (v.l.n.r.): Andreas Lücke (Hauptgeschäftsführer Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik, BDH), Manfred Greis (Präsident Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik, BDH), Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Stephan Kohler (Sprecher der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) und Vorsitzender der dena-Geschäftsführung), Marianne Tritz (Geschäftsführerin Gesamtverband Dämmstoffindustrie, GDI), Ulrich Tschorn (Geschäftsführer Verband Fenster + Fassade, VFF)/ Foto: dena/P. Becerra

„Fast zwei Drittel der rund 15 Millionen Ein- und Zweifamilienhäuser in Deutschland stammen aus einer Zeit, in der es noch keinerlei Vorgaben für den baulichen Wärmeschutz gab. Die Energiewende wird nur funktionieren, wenn wir es schaffen, diese Gebäude energieeffizient zu sanieren und verstärkt den Wärmebedarf mit erneuerbaren Energien zu decken“, betonte Dr. Barbara Hendricks bei der Auftaktveranstaltung. Die energetische Sanierung sei die Energiewende in den eigenen vier Wänden.

Das Internetportal zur Kampagne bündelt die wichtigsten Informationen zur energetischen Gebäudesanierung – mit dem Vorhaben, dies neutral und fachgerecht zu tun. Effiziente Heizungstechnik, eine fachgerechte Wärmedämmung, moderne Fenster und erneuerbare Energien – bei einer energetischen Sanierung müssen verschiedene Gewerke Hand in Hand arbeiten. Für Hausbesitzer sei es oft nicht einfach, ein so komplexes und technisches Vorhaben umzusetzen.

Per Online-Suche können Verbraucher auf der Plattform schnell und unkompliziert geeignete Fördermöglichkeiten sowie qualifizierte Energieexperten und Firmen in ihrer Nähe finden.

Neuer Bachelor-Studiengang Gebäudesystemtechnik in Darmstadt

Am Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der Hochschule Darmstadt (h_da) startet im Wintersemester 2014/15 der Bachelorstudiengang Gebäudesystemtechnik. Studierende lernen dabei, Gebäude systematisch in Bezug auf Energie- und Informationsflüsse zu planen, zu analysieren, zu optimieren und ökologisch zu bewerten.

Für Interessierte, die sich darüber hinaus weiterqualifizieren möchten, startet ebenfalls im Wintersemester der neue duale Masterstudiengang „Energieeffiziente Systeme in Kälte-, Klima- und Elektrotechnik“. Dieses Angebot wurde von der h_da in Kooperation mit der Europäischen Studienakademie Kälte-Klima-Lüftung (ESaK) entwickelt. Dadurch konnte ein auf Energieeffizienz ausgerichtetes Curriculum konzipiert werden, das den Studierenden Kompetenzen vermittelt, die sie zur Lösung der Herausforderungen in den Branchen Kälte-, Klima- und Elektrotechnik befähigen.

pit – cup kooperiert mit IngSoft

Die auf Immobiliensoftware spezialisierte pit – cup GmbH aus Heidelberg kooperiert mit dem Anwendungsentwickler für Energieeffizienz und Statik IngSoft aus Nürnberg. Das hatten die beiden Unternehmen auf der Facility Management Messe Ende Februar in Frankfurt am Main bekanntgegeben.

Gemeinsam wollen die beiden Firmen ihre Kunden auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz unterstützen. Im Fokus steht dabei die ISO 50001. So kommen Verantwortliche des produzierendes Gewerbe nicht um zertifizierte Energiemanagement-System herum, wollen sie sich einen Steuervorteil gemäß der gesetzlichen Vorgaben und durch die Umsetzung der ISO 50001 sichern.

Die Unternehmen sind zwar nicht zur Einführung eines Energiemanagementsystems verpflichtet, allerdings ist die Zertifizierung von besonders energieintensiven Unternehmen für eine (teilweise) Befreiung von der EEG-Umlage Voraussetzung – genauso für Unternehmen des produzierendes Gewerbes von der Strom- und Energiesteuer.

Um hier ein allumfassendes Angebot mit entsprechendem Mehrwert bieten zu können, planen die beiden Softwarehäuser, ihre Produkte sinnvoll miteinander zu vernetzen.