Grünes Facility Management

Eine Arbeitsgemeinschaft aus Vertretern von Cushman & Wakefield, dem Deutschen Privaten Institut für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (DIFNI), der internationalen Rechtsanwaltskanzlei DLA Piper und der WISAG hat zusammen die Broschüre „Grüne Facility-Management-Verträge – Regelungs- und Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Gebäudebewirtschaftung“ erarbeitet.

Darin werden unter anderem Antworten auf die Fragen ‚Wie lässt sich die Nachhaltigkeit von Facility Services messbar machen?‘ und ‚Welche vertraglichen Rahmenbedingungen sind dazu nötig?‘ gegeben.

Neben Auszügen aus den entwickelten Vertragsvorlagen und einem Musterleistungsverzeichnis für nachhaltiges Facility Management enthält die Broschüre umfassende rechtliche, methodische und inhaltliche Empfehlungen für eine ökologische Gebäudebewirtschaftung – wobei jeder Partner der Arbeitsgemeinschaft sein spezielles Fachwissen einbrachte.

Die Broschüre „Grüne Facility-Management-Verträge – Regelungs- und Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Gebäudebewirtschaftung“ steht  kostenlos auf den Seiten der DIFNI zum Download bereit.

Leistungsverzeichnis für nachhaltiges Facility Management

Die WISAG Facility Management hat ein ökologisches Musterleistungsverzeichnis entwickelt, das das „Badge of Recognition“ des Deutschen Privaten Instituts für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (DIFNI) – der Trägergesellschaft des BREEAM-Zertifizierungssystems – erhalten hat.

Ralf Pilger, MRICS, Geschäftsführer der WISAG Facility Management Hessen GmbH & Co. KG und Leiter des Projekts, sagt: „Mit diesem Musterleistungsverzeichnis machen wir ökologischen Gebäudebetrieb konkret und geben Eigentümern Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Bewirtschaftung ihrer Immobilien.“ Zugleich bediene der Standard den Wunsch vieler Eigentümer und Immobilienexperten nach mehr Transparenz und Vergleichbarkeit.

Gesamtkonzept für eine zielführende nachhaltige Immobilienbewirtschaftung

Das Konzept entstand im Rahmen einer Arbeitsgruppe mit der Immobilienberatungsgesellschaft Cushman & Wakefield, der DIFNI – der Trägergesellschaft der BREEAM-Zertifizierung – und der Rechtsanwaltskanzlei DLA Piper, vertreten durch Christiane Conrads.

Unter dem Titel „Sustainable Facility Management Service“ knüpft das Konzept an die im Oktober 2013 vorgestellten Regelungs- und Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Gebäudebewirtschaftung an und stellt damit einen weiteren Baustein für eine zielführende und steuerbare Umsetzung nachhaltiger Immobilienbewirtschaftung dar.

Die Regelungs- und Handlungsempfehlungen basieren auf Methoden und Inhalten des international anerkannten BREEAM-Nachhaltigkeitszertifikats für Bestandsbauten, sie umfassen neben speziell zugeschnittenen Musterleistungsverzeichnissen auch rechtlich geprüfte Vertragsvorlagen. Für Facility-Management-Leistungen werden diese Vertragsvorlagen gerade erarbeitet.

„Im Zuge der erfolgreichen Implementierung von ‚Sustainable Property Management Services’ im letzten Jahr“, so Nina Jansen, Head of Technical Property & Asset Management von Cushman & Wakefield in Deutschland, „zeigte sich einmal mehr der Bedarf an nachhaltigen Facility-Management-Standards. Denn erst durch Kombination mit einer nachhaltigen technischen Gebäudebewirtschaftung lassen sich definierte und messbare Performanceziele zur Sicherung nachhaltiger Qualitäten über den gesamten Nutzungszyklus umsetzen.“

Vorbild in Sachen Umweltschutz sein

Mit dem „Badge of Recognition“ für das von der WISAG entwickelte Leistungsverzeichnis für nachhaltiges Facility Management bestätige die DIFNI die Erfüllung ihres hohen Qualitätsanspruchs, sagt Ralf Pilger. „Damit stellt das ökologische Leistungsverzeichnis für uns letztlich auch einen wichtigen Meilenstein zur Erfüllung unserer Vision dar. Darin haben wir uns unter anderem zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 überwiegend ökologische Produkte und Verfahren zu nutzen und in unseren Märkten Vorbild beim Schutz unserer Umwelt zu sein.“

ECE ist “Property Management Company of the Year 2014”

Die ECE hat bei den Verleihungen der Central & Eastern European Real Estate Quality Awards (CEEQA) letzte Woche in Warschau für ihre Leistungen auf dem Feld des Property-Managements in Mittel- und Osteuropa den Award zur „Property Management Company of the Year 2014“ gewonnen.

Der Hamburger Projektentwickler überzeugte die Jury und setzte sich in dieser Kategorie gegen neun für die Endauswahl nominierte Mitbewerber durch. In den Hauptkategorien Grand Awards, Building Awards, Company Awards, Agent Awards und Real Green Awards wurden insgesamt 26 Preise verliehen.

Die Verleihung der CEEQA-Awards wird jährlich vom CEE Insight Forum in Zusammenarbeit mit der Financial Times organisiert. Mit den Trophäen werden seit elf Jahren herausragende Leistungen der Immobilienbranche gewürdigt. Sie gelten als eine der wichtigsten Auszeichnungen für gewerbliche Immobilieninvestitionen und -entwicklungen in Europa.

Die CEEQA-Auszeichnungen vergibt eine Jury aus Vertretern marktführender Unternehmen, die in drei oder mehr nationalen Märkten Europas tätig sind. Die Jury-Plätze werden jedes Jahr unter Entwicklern, Investoren, Kreditgebern, Beratern und Dienstleistern im Rotationsverfahren getauscht. Ständige Sitze haben die Unternehmen CBRE, Colliers International, Cushman & Wakefield, DTZ, Jones Lang LaSalle und Knight Frank.