Master „Planung nachhaltiger Gebäude“

Bereits zu dem derzeit laufenden Sommersemester startete an der Beuth Hochschule für Technik Berlin der interdisziplinäre Master-Studiengang „Planung nachhaltiger Gebäude„.

In ihm können Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen der Fachrichtungen Architektur, Bauingenieurwesen, Facility Management, Gebäude- und Energietechnik sowie Landschaftsarchitektur sowohl ihr gebäudebezogenes Fachwissen vertiefen als auch das gemeinsame Planen nachhaltiger Gebäude erlernen.

Nicht nur beim Bauen von Neubauten, sondern auch bei zu sanierenden Bestandsgebäuden sind heute im Sinne des Klimaschutzes besondere ganzheitliche Herausforderungen zu beachten. Das klassische Planen reicht dabei oft nicht mehr aus. Moderne, umweltverträgliche Gebäude weisen einen hohen Komplexitätsgrad auf. Die Planung solcher Gebäude erfordert laut der Hochschule fachübergreifendes Wissen und die frühzeitige Zusammenarbeit von Architekten und Ingenieuren.

Die Beuth Hochschule setzt daher auf ein folgendes Lernkonzept: Praktiziert wird ein Projektstudium mit interdisziplinärer Teamarbeit als Lehr- und Lernmethode. Kooperationen mit Unternehmen der Baubranche sichern darüber hinaus den aktuellen Kontakt zur Praxis.

So sollen Absolventinnen und Absolventen zu Experten für nachhaltiges Bauen werden, die qualifiziert sind, zukunftsfähige Gebäude zu planen und zu betreiben. Die ebenfalls praxisnahen Lehrinhalte wurden gemeinsam mit Experten aus der Wirtschaft entwickelt und gezielt durch ökologische Themen und Fragestellungen erweitert.

Das Studium dauert vier Semester und führt zum Master of Science. Studiengebühren werden keine erhoben.

IVD-Fachseminar zum Thema „Energieeffizienz in Gebäuden“

Der Immobilienverband Deutschland (IVD) lädt für den 27. März 2014 nach Hannover zum Fachseminar „Energieeffizienz in Gebäuden – EnEV 2014 – Strategien für zukunftsfähige Immobilien“ ein. Grund dafür ist die am 1. Mai diesen Jahres in Kraft tretende Novellierung der Energieeinsparverordnung.

So werden für Bestandsgebäude Erleichterungen kommen. Allerdings sind für alle in der Immobilienwirtschaft tätigen Akteure wesentliche Änderungen im Umgang mit Energieausweisen und Immobilienanzeigen zu beachten.

Folgende Themen und Fragestellungen stehen auf der Agenda:

  • Novellierung der EnEV 2014
  • Vergleich EnEV 2009 / 2014
  • Welche Änderungen ergeben sich für den Umgang mit Bestandsimmobilien ab dem 01.05.2014?
  • Was bedeuten diese Änderungen für den Umgang mit Immobilienanzeigen und Energieausweisen?
  • Wie ist die langfristige Perspektive einzuschätzen?

Außerdem sollen folgende Fragen beantwortet werden:

  • Welche Instrumente dienen der Qualitätssicherung?
  • Wie werden Sanierungsfahrpläne optimal entwickelt?
  • Welche Anforderungen bestehen bei einer energetischen Sanierung in Bezug auf Lüftung?