Master „Green Building Engineering“ in Köln

Zum Wintersemester 2015/16 bietet das Institut für Technische Gebäudeausrüstung der Fachhochschule Köln erstmals den dreisemestrigen Masterstudiengang „Green Building Engineering“ an.

Studierende lernen in diesem Angebot mit dem Schwerpunkt „Nachhaltiges Bauen“, wie sie ein Gebäude sowohl nachhaltig planen und errichten, als auch anschließend ressourcenschonend betreiben.

„Green Building‘ bezieht sich auf nachhaltige Gebäude, die sowohl ökologische als auch ökonomische Aspekte berücksichtigen und dabei den Nutzeranforderungen, wie etwa an Komfort und Gesundheit, gerecht werden“, erklärt Studiengangsleiterin Prof. Dr. Michaela Lambertz. Engineering bedeute, dass der Fokus des Studiengangs auf den gebäudetechnischen Aufgabenstellungen und Lösungen liege. Dieses Thema sei ein sehr aussichtsreiches Betätigungsfeld für angehende Ingenieurinnen und Ingenieure.

Das Institut setzt bei dem neuen Masterstudiengang auf projektbezogenes, interdisziplinäres und ganzheitliches Lernen. Schwerpunkte des Studiengangs sind unter anderem Bauen und Optimieren im Bestand, Energiedesign und Systemengineering, integrales Planen und Bauprojektmanagement, Zertifizierungen, Gebäudebetriebsmanagement, Monitoring oder Smart Building.

Die Studierenden erlernen etwa, wie sich integrierte Gebäudesysteme während des Betriebs verhalten und welche Bedarfe bei den Nutzern bestehen. Zu den Studieninhalten gehören auch verschiedene Simulationsmethoden und deren Ergebnisinterpretation sowie die Optimierung bestehender technischer Anlagen.

Zugangsvoraussetzung für den Studiengang ist ein anerkannter erster Hochschulabschluss in einem Studiengang in Energie- und Gebäudetechnik oder in einem vergleichbaren Studiengang wie Architektur oder Bauingenieurwesen mit einer Gesamtnote 2,3 oder besser. Ist diese Voraussetzung nicht vollständig erfüllt, so werden Studierende nur unter der Auflage zugelassen, dass sie fehlende Vorkenntnisse durch die erfolgreiche Teilnahme an bestimmten Lehrveranstaltungen aus den Bachelorstudiengängen nachholen.

Insgesamt stehen für den Studiengang 15 Studienplätze zur Verfügung.

Conject verstärkt sich in Frankreich

Die auf Immobilien-Lebenszyklus-Management-Software spezialisierte Conject AG aus München hat die französische Softwareschmiede Wapp6 übernommen. Conject will mit der Übernahme seine Marktpräsenz in Frankreich stärken und sein Portfolio um cloud-basierte Lösungen rund um das Mängelmanagement erweitern.

Nach Unternehmensangaben schafft die Fusion mit dem 20-köpfigen Anbieter für innovative Mängelmanagement-Lösungen aus Paris für beide Unternehmen attraktive Synergien: Zum einen werde das Conject-Portfolio rund um das Immobilien-Lebenszyklus-Management nun auch über den französischen Kundenstamm der Wapp6 vertrieben; zum anderen würden zukünftig weltweit auch Wapp6-Lösungen rund um das Mängelmanagement für die Immobilienbranche angeboten.

Mit der Akquisition von Wapp6 ergänzen die Münchener ihr Software-Portfolio für Bauprojekt-, Kosten-, Facility- und Transaktionsmanagement um die mobile Erfassung und Verfolgung von Mängeln auf der Baustelle. Denn modernes Mängelmanagement in Bauprojekten setzt nicht erst bei der nachträglichen Erfassung von bereits präsenten Mängeln an, sondern basiert auf der detailgenauen Abbildung der Bauprozesse und der Integration aller Projektbeteiligten von Beginn an, um Mängel vorzubeugen.

Mobile Applikationen für iOS, Android und Windows sorgen dabei für eine leichte Datenerfassung vor Ort. Ein cloud-basierter Server ermöglicht einen ortsunabhängigen Überblick über das Baugeschehen, sodass Mängel rechtzeitig erkannt und beseitigt werden können. So werde die Basis für eine lückenlose Dokumentation in der Gewährleistung gelegt und die Dienstleistungsqualität nachhaltig optimiert.