Studiendauer von „Energie- und Gebäudetechnik im Praxisverbund“ gekürzt

Zum Wintersemester 2014/15 verkürzt die Fakultät Versorgungstechnik der Ostfalia Hochschule die Regelstudienzeit des Bachelor-Studiengangs „Energie- und Gebäudetechnik im Praxisverbund“ (EGTiP) von zehn auf acht Semester. Zusätzliche Attraktivität gewinnt das Studium mit integrierter Berufsausbildung außerdem durch den Wegfall der Studiengebühren in Niedersachsen ab dem Wintersemester 2014/15.

Mit der Anpassung der Regelstudienzeit reagiert die Fakultät auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes und auf den Wettbewerb durch vergleichbare Studiengänge. Möglich wurde die Verkürzung des ASIIN- akkreditierten Studiengangs durch eine Umstrukturierung des Studienplans.

Neben der Einsparung eines wenig genutzten Praxissemesters wurde die Gesellenprüfung in die vorlesungsfreie Zeit verlegt. Der freiwillige Meisterkurs (Teile I, III und IV) kann nach dem neuen Modell direkt im Anschluss an das Studium absolviert werden.

Für Unternehmen bedeute die Umstrukturierung, dass dringend benötigte Fachkräfte mit Praxiserfahrung früher auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, meint die Hochschule. Ausbildungsbetriebe können potentielle Nachwuchskräfte durch eine Ausbildung im Praxisverbund bereits während des Studiums kennenlernen und fördern.

Das Studium im Praxisverbund vereint das Studium mit einer Berufsausbildung – die Ausbildung erfolgt abwechselnd in Hochschule und Betrieb und führt zu zwei berufsqualifizierenden Abschlüssen sowie vertieften Praxiserfahrungen.

Innerhalb der Regelstudienzeit kann sowohl der Bachelor-Abschluss „Bachelor of Engineering (B. Eng.)“ an der Ostfalia Hochschule als auch der Abschluss einer betrieblichen Ausbildung zum Beispiel als Anlagenmechaniker (m/w) für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik oder Technischer Systemplaner (m/w) erreicht werden.

GdW vergibt Stipendien für Immobilienkaufleute

Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. vergibt in diesem Jahr erneut drei Stipendien an die besten frisch ausgebildeten Immobilienkaufleute in Deutschland

Ausgelobt werden die drei Stipendien zum kommenden Wintersemester 2014/2015, vorgesehen sind sie für ein berufsbegleitendes immobilienwirtschaftliches Bachelor-Studium.

Die Stipendien sind für die drei besten Absolventinnen und Absolventen der Ausbildung zum/zur Immobilienkaufmann/-frau des Jahres 2014 aus den GdW-Unternehmen und gelten für ein Studium an einer von den Mitgliedsverbänden eingerichteten Hochschule. Der GdW und die Hochschule übernehmen dabei drei Viertel der anfallenden Studiengebühren – der Eigenanteil des berufstätigen Stipendiaten beträgt nur 25 Prozent.

Auf die GdW-Stipendien können sich Immobilienkaufleute bewerben, die ihre Ausbildung bei einem Mitgliedsunternehmen abgeschlossen haben, nach der Ausbildung weiterhin bei einem Mitgliedsunternehmen tätig sind und sich weiter qualifizieren möchten.

Interessenten können ihre Bewerbungsunterlagen mit Begründungsschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen bis zum 5. September 2014 an den Präsidenten des
GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.,
Herrn Axel Gedaschko,
Mecklenburgische Straße 57,
14197 Berlin
senden.

Für weitere Auskünfte stehen außerdem der zuständige Referente des GdW, Herrn Thomas Schaefers, zur Verfügung. Weitere Informationen zur Auslobung finden Sie hier.

Master-Studiengang Verkehrsinfrastrukturmanagement

Die ganzheitliche Betrachtungsweise der Verkehrsinfrastruktur steht im Fokus des neuen Master-Studiengangs Verkehrsinfrastrukturmanagement an der Hochschule für Technik Stuttgart.

Interessant ist das Angebot für Studieninteressierte, die bereits einen Bachelor-Abschluss in Infrastrukturmanagement oder Bauingenieur- und Verkehrswesen erfolgreich absolviert haben. Studienbeginn ist im Wintersemester 2014/15, Bewerbungen sind bis zum 15. August 2014 möglich.

Unter dem Einfluss von Klimawandel, Ressourcenverknappung und demographischen Verschiebungen kommt dem Thema Mobilität eine Schlüsselfunktion zur zukunftsfähigen Gestaltung der Lebensverhältnisse zu. Diese Herausforderungen erfordern von den Kommunen und Regionen zunehmend komplexere integrierte Siedlungs- und Verkehrsentwicklungsplanungen sowie eine effiziente Infrastrukturplanung.

Hier setzt der Master-Studiengang Verkehrsinfrastrukturmanagement an. Er nimmt in einer ganzheitlichen Betrachtungsweise die Verkehrsinfrastruktur in den Blick.

In interdisziplinärer Ausrichtung werden die wirtschaftlichen, technischen und juristischen Komponenten von Planung, Entwurf, Betrieb und Erhaltung von Verkehrsinfrastrukturanlagen beleuchtet. Dabei werden alle Verkehrsträger sowie alle Mobilitätsformen vom Individualverkehr bis zum Öffentlichen Personennahverkehr einbezogen.

Die Fakultät Bauingenieurwesen, Bauphysik und Wirtschaft bereitet die Studierenden in einem dreisemestrigen Vollzeitstudium auf einen Abschluss als Master of Engineering (M.Eng.) vor.

„Bislang wurde in bestehenden Studiengängen häufig nur der Neu- und Ausbau von Verkehrsanlagen thematisiert. Auf die aktuellen Anforderungen und Problemlagen sind Berufseinsteiger klassischer Studiengänge daher meist unzureichend vorbereitet“, erklärt Prof. Dr. Lutz Gaspers. Daher würden in der Praxis dessen Absolventinnen und Absolventen stark nachgefragt, sei es von Betreibern von Verkehrsanlagen, Verkehrsbetrieben, Ingenieurbüros und von auf Verkehr spezialisierten Beratungsgesellschaften.

Weiterbildung „Energiesystemtechnik“ mit Abschluss DAS

Im Sommer 2014 startet die Pilotphase des vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Zusammenarbeit mit der Universität Freiburg entwickelten Weiterbildungsangebot „Energiesystemtechnik“.

Die Weiterbildung ist Teil des Verbundprojekts „Freiräume für wissenschaftliche Weiterbildung – Windows for Continuing Education„. Die Angebote daraus sollen im Sinne eines modularen Baukastensystems in Anlehnung an die Systematik der universitären Weiterbildung der Schweiz, Swissuni, nach etablierten Qualitätsstandards entwickelt werden.

Das Programm „Energiesystemtechnik“ wird sich aus drei Modulen zusammensetzen:

  • CAS „Intelligente Energienetze“
  • CAS „Energielektronik“ (geplante Pilotphase Ende 2014)
  • CAS „Energiespeicher“ (geplante Pilotphase 2015)

Die einzelnen Module können bausteinartig miteinander kombiniert werden und führen zu den Abschlüssen „Certificate of Advanced Studies“ (CAS) und „Diploma of Advanced Studies“ (DAS). Perspektivisch ist durch Zusammenfügung der Module auch ein Master of Advanced Studies (MAS) als Weiterbildungsabschluss angedacht.

Das Programm richtet sich an Absolventinnen und Absolventen mit einem MINT-Abschluss (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft oder Technik) an einer Uni oder FH (mindestens Bachelor), an Meister und Techniker sowie an Berufsrückkehrer, Berufstätige, Bildungsausländer und Personen mit Familienpflichten.

Voraussetzung für die Bewerbung ist demnach auch ein Bachelorabschluss in einem MINT-Studiengang oder ein staatlich geprüfter Techniker oder Meisterbrief/-diplom sowie mindestens zwei Jahre Berufserfahrung.

Bewerbungen sind über ein Online-Formular am ISE möglich. Da zur Evaluierung des Projekts im Sommer 2014 eine Pilotphase des CAS „Intelligente Energienetze“ stattfindet, ist die Teilnahme einmalig kostenfrei.

Neuer Bachelor-Studiengang Gebäudesystemtechnik in Darmstadt

Am Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der Hochschule Darmstadt (h_da) startet im Wintersemester 2014/15 der Bachelorstudiengang Gebäudesystemtechnik. Studierende lernen dabei, Gebäude systematisch in Bezug auf Energie- und Informationsflüsse zu planen, zu analysieren, zu optimieren und ökologisch zu bewerten.

Für Interessierte, die sich darüber hinaus weiterqualifizieren möchten, startet ebenfalls im Wintersemester der neue duale Masterstudiengang „Energieeffiziente Systeme in Kälte-, Klima- und Elektrotechnik“. Dieses Angebot wurde von der h_da in Kooperation mit der Europäischen Studienakademie Kälte-Klima-Lüftung (ESaK) entwickelt. Dadurch konnte ein auf Energieeffizienz ausgerichtetes Curriculum konzipiert werden, das den Studierenden Kompetenzen vermittelt, die sie zur Lösung der Herausforderungen in den Branchen Kälte-, Klima- und Elektrotechnik befähigen.

Architekturstudium der Alanus Hochschule EU-weit anerkannt

Der Bachelorstudiengang „Architektur und Stadtraum“ am Fachbereich Architektur der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn wurde durch die Europäische Kommission notifiziert. Die im Architekturstudium der Alanus Hochschule erworbene Berufsqualifikation ist damit in allen EU- Staaten anerkannt.

Die Absolventen der Alanus Hochschule können so ohne Einzelfallprüfung in die Architektenkammer oder die vergleichbare Berufsorganisation des jeweiligen EU-Landes eingetragen werden können. Der Berufseinstieg wird ihnen somit erleichtert.

Nach Aussage der Hochschule ist eine solche Notifizierung das Ergebnis eines aufwändigen Verfahrens, bei dem sowohl die Europäische Kommission als auch die zuständigen Behörden und Einrichtungen aller europäischen Mitgliedsstaaten den Studiengang einer eingehenden Prüfung unterziehen.

Eine Auflistung aller Hochschulen mit einem Fachbereich Architektur gibt es bei der Bundesarchitektenkammer: www.bak.de/architekten/ausbildung/hochschulen-in-deutschland/hochschulen-fachbereich-architektur/