Master „Planung nachhaltiger Gebäude“

Bereits zu dem derzeit laufenden Sommersemester startete an der Beuth Hochschule für Technik Berlin der interdisziplinäre Master-Studiengang „Planung nachhaltiger Gebäude„.

In ihm können Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen der Fachrichtungen Architektur, Bauingenieurwesen, Facility Management, Gebäude- und Energietechnik sowie Landschaftsarchitektur sowohl ihr gebäudebezogenes Fachwissen vertiefen als auch das gemeinsame Planen nachhaltiger Gebäude erlernen.

Nicht nur beim Bauen von Neubauten, sondern auch bei zu sanierenden Bestandsgebäuden sind heute im Sinne des Klimaschutzes besondere ganzheitliche Herausforderungen zu beachten. Das klassische Planen reicht dabei oft nicht mehr aus. Moderne, umweltverträgliche Gebäude weisen einen hohen Komplexitätsgrad auf. Die Planung solcher Gebäude erfordert laut der Hochschule fachübergreifendes Wissen und die frühzeitige Zusammenarbeit von Architekten und Ingenieuren.

Die Beuth Hochschule setzt daher auf ein folgendes Lernkonzept: Praktiziert wird ein Projektstudium mit interdisziplinärer Teamarbeit als Lehr- und Lernmethode. Kooperationen mit Unternehmen der Baubranche sichern darüber hinaus den aktuellen Kontakt zur Praxis.

So sollen Absolventinnen und Absolventen zu Experten für nachhaltiges Bauen werden, die qualifiziert sind, zukunftsfähige Gebäude zu planen und zu betreiben. Die ebenfalls praxisnahen Lehrinhalte wurden gemeinsam mit Experten aus der Wirtschaft entwickelt und gezielt durch ökologische Themen und Fragestellungen erweitert.

Das Studium dauert vier Semester und führt zum Master of Science. Studiengebühren werden keine erhoben.

Nemetschek Allplan und bim+ bündeln ihre Kräfte

Die beiden Tochtergesellschaften der Nemetschek AG, Nemetschek Allplan und bim+ wollen das Thema Building Information Modeling (BIM) künftig mit vereinten Kräften vorantreiben. Deshalb hat Nemetschek Allplan die bim+ Cloud-Technologie inklusive BIM-Server erworben.

Diese Plattform bilde die Basis für zukünftige Entwicklungen, durch die Allplan-Anwender noch stärker von den Vorteilen der BIM-Arbeitsweise profitieren werden, heißt es. Allplan will die offene Cloud-Technologie weiter betreiben, entwickeln und ausbauen.

bim+ ermöglicht der Verkauf der Cloud Technologie, sich mehr auf ihre Vision zu fokussieren: „Making BIM happen faster“. Die Nemetschek-Tochter wolle sich in Zukunft darauf konzentrieren, Großkunden zu helfen, BIM-Projekte erfolgreich zu gestalten, um schneller besser und kosteneffizienter zu bauen.

Die Lösungen basieren auf dem neuen Open BIM IFC Server, der Cloud-Technologie von Allplan, BIM Apps und individuellen Softwarekomponenten. bim+ werde Lösungen gemeinsam mit den Kunden erarbeiten und auch bei der Umsetzung der jeweiligen Projekte begleiten und unterstützen.

Das zentrale Element der Cloud-Technologie von bim+ ist ein offener, cloud-basierter BIM-Server. Er unterstützt Collaboration-Services wie Versions- und Revisions-Management, Analysen und Clash-Detection.  Hierzu werden in einem zentralen Datenspeicher verschiedene Modelle für Architektur, Tragwerk und Haustechnik miteinander verknüpft und gemeinsam verwaltet.

Diese Technologie bietet offene Schnittstellen zu den gängigen AEC-Systemen sowie die Unterstützung offener Standards wie IFC oder BCF. Dies ist vorteilhaft, wenn es darum geht, die heterogene Infrastruktur beziehungsweise Prozesse von Großkunden abzubilden und auf individuelle Bedürfnisse einzugehen.

Interaktive BIM Collaboration

Jochen Tanger vom BIM Blog schreibt in seinem Beitrag „Interaktive BIM Collaboration – SMART Lösungen für AEC Projektteams“ über großformatige und interaktive Displays, über Kollaboration via Software, über Plugins, die für Projektteams aus den Branchen Architektur, Ingenieurswesen und für Bauunternehmen interessant sind und über Studien, in denen die wirtschaftlichen Vorteile und der ROI derartiger Lösungen analysiert wurden.

IZ-Karriereforum 2014

Am 14. Juni 2014 findet in Frankfurt am Main das IZ-Karriereforum 2014 statt, eine Jobmesse für die Immobilienwirtschaft.

Studierende und Absolventen der Fächer Immobilienwirtschaft, Facility Management, Ingenieurwissenschaften, Architektur und Stadtplanung, der BWL und der Geographie haben an dem Tag die Möglichkeit, sich im persönlichen Gespräch mit Unternehmensvertretern der Branche über Berufseinstiegsmöglichkeiten, Praktikumsstellen und Traineeprogramme zu unterhalten.

Parallel dazu gibt es ein Vortragsprogramm. Dabei stehen Erfahrungsberichte, Insidertipps zu Berufsbildern, Infos zu Qualifikationsanforderungen und zum Bewerbungsprozess auf dem Programm. Einzelne Unternehmen stellen zudem in Kurzvorträgen ihre jeweiligen Tätigkeitsfelder mit Ein- und Aufstiegsmöglichkeiten vor.

Die Teilnahme kostet 39 Euro. Anmeldungen sind bis zum 1. Juni 2014 hier möglich.

Im Juni in Aachen: ICBEST 2014

Vom 9. bis 12. Juni 2014 findet in Aachen die „International Conference on Building Envelope Systems and Technologies“ (ICBEST) statt.

In der Selbstbeschreibung heißt es:

„The International Conference on Building Envelope Systems and Technologies (ICBEST) is a worldwide forum for building envelope engineering. It provides information exchange and discussions of recent developments and their application thus bridging the gap between architects, designers, engineers, manufacturers and researchers.“

Zu den Keynote-Speakern gehören Inge Paulini WBGU (Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen), Eckhart Hertzsch vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik, Thomas Rau von RAU architects, Albert van Grieken von van Grieken & Associates, Martin Lutz von DS-Plan sowie Christoph Heer von der Heer Solar Consulting GmbH.

OMA baut für Axel Springer neues Verlagshaus

Die finale Platzierung im Architektenwettbewerb von Axel Springer steht fest: Das Büro OMA soll in weiterer Abstimmung mit dem Bauherrn und den zuständigen Behörden die Details eines genehmigungsfähigen Entwurfs erarbeiten.

In einer abschließenden beratenden Sitzung am Dienstag, 25. März 2014, sprach die Jury, bestehend aus Fachexperten, Vertretern der Stadt Berlin und des Unternehmens Axel Springer, eine einstimmige Empfehlung für das Konzept des Architekturbüros von Rem Koolhaas aus. Der Entwurf setzte sich gegen die Konzepte der zwei weiteren Gewinner des Architektenwettbewerbs Bjarke Ingels Group (BIG) und Buro Ole Scheeren durch.

Der Entwurf von OMA (Rem Koolhaas) / Bild: Axel Springer

Der Entwurf von OMA (Rem Koolhaas) / Bild: Axel Springer

Die Aufgabe des im Mai 2013 ausgelobten Wettbewerbs war es, Ideen zu entwickeln, um zusätzliche Räumlichkeiten für die wachsenden Unternehmensbereiche von Axel Springer, darunter vor allem die digitalen Angebote, zu schaffen. Darüber hinaus sollen mit der geplanten Baustruktur neue Standards in Atmosphäre, Nutzungsmöglichkeiten und Raumgestaltung  für eine moderne Arbeitsumgebung  gesetzt werden. 18 deutsche und internationale Architektenbüros haben am Wettbewerb teilgenommen.

Der Entwurf von OMA (Rem Koolhaas) / Bild: Axel Springer

Der Entwurf von OMA (Rem Koolhaas) / Bild: Axel Springer

Am 12. Dezember 2013 endete mit der Prämierung der drei Architektenbüros Bjarke Ingels Group, Buro Ole Scheeren und OMA der operative Teil des Architektenwettbewerbs. Die Gewinnerentwürfe wurden in den darauffolgenden Wochen vor allem auf grundsätzliche Genehmigungsfähigkeit und Umsetzbarkeit des geplanten Neubaus geprüft. Ein Planungsauftrag erfolgt, nachdem entschieden wurde, ob und wann das Bauprojekt tatsächlich umgesetzt werden kann.

Zentraler Bestandteil des Gewinnerentwurfs von Rem Koolhaas ist das über 30 Meter hohe Atrium, das sich zum bestehenden Axel-Springer-Haus hin öffnet. Die miteinander verbundenen Terrassen und eine öffentliche Arbeitsfläche erschaffen eine Umgebung, in dem individuelles wie kollektives Arbeiten möglich ist. Der als „offenes Tal“ anmutende Entwurf beantwortet damit die Frage, wie Büros in einer mobilen Arbeitswelt aussehen könnten.

Laut der Jurymitglieder beinhalte der Entwurf nicht nur gute Architektur und einen hohen Symbolwert, sondern gebe auch Antworten auf die Frage, wie wir in Zukunft arbeiten wollen. Nicht zuletzt führe der einstige Mauerlauf diagonal durch das Gebäude.

Axel Springer plant, die Einreichungen aller Teilnehmer des Wettbewerbs im Deutschen Architektur Museum in Frankfurt am Main auszustellen. Bereits im Dezember 2013 erhielt die Öffentlichkeit die Möglichkeit, die 18 Modelle im Deutschen Architektur Zentrum (DAZ) in Berlin zu besichtigen und sich kritisch mit den Ideen für den geplanten Neubau auseinanderzusetzen.

Architekten wünschen BIM-Daten von Bauproduktherstellern

Architekten erwarten, dass ihnen BIM-Informationen und 3D-Objekte für das Produktsortiment kostenfrei von den Herstellern von Bauprodukten zugänglich gemacht werden. Dies ist ein Ergebnis aus dem Q4 2013-Bericht des europäischen Architektenbarometers, einer vierteljährlichen Untersuchung unter 1 600 Architekten in acht europäischen Ländern.

Demnach ist durch die zunehmende Bekanntheit und Verwendung von BIM bei Architekturbüros in Europa auch deren Erwartungshaltung an die Hersteller von Baumaterialien und -produkten deutlicher geworden. Die Hersteller sollten BIM auf dem Schirm haben, insbesondere wenn sie wollen, dass ihre Produkte schon in der Frühphase von Großprojekten von der Bauleitung in Betracht gezogen werden. Denn in dieser Phase wird BIM derzeit am meisten verwendet, wie weitere Arch-Vision-Ergebnisse belegen.

Wenn Hersteller sich in Bezug auf BIM einen Wettbewerbsvorsprung verschaffen wollen, sollten Sie den Architektur-und Ingenieurbüros vor allem durch folgende Aktionen das Leben leichter machen:

  • technische Produktinformationen/Ausschreibungsvorlagen für BIM,
  • freier Zugang zu BIM- Produktinformationen in Open-Source-BIM-Onlinedatenbanken sowie
  • Bereitstellung von 3D-BIM-Objektinformationen für ihr Produktsortiment.

Diese drei Anforderungen wurden in nahezu allen acht Ländern, in denen der europäische Architektenbarometer durchgeführt wird, als Hauptergebnis genannt.

Der nächste Schritt auf dem Weg zur BIM-relevanten Produktunterstützung führt über die Fähigkeit eines Herstellers in BIM zu konstruieren. Diese Anforderung haben vor allem die deutschen (32%) und niederländischen Architekten (20%) und im geringeren Maße ihre italienischen (12%) und belgischen Branchenkollegen (14%).

Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass die Mehrheit der Architekten, die BIM verwenden, die BIM-Dokumente am liebsten direkt von der Internetseite des jeweiligen Herstellers herunterladen und dass lediglich die Belgier am liebsten eine allgemeine Plattform/Online.Bibliothek nutzen würden, die BIM-Dokumente von verschiedenen Herstellern sammelt. Es ist jedoch zu erwarten, dass diese Art Plattformen in Zukunft mehr Zulauf bekommen dürfte, sobald mehr Hersteller und eine größere Bandbreite von Bauprodukten dort vertreten sind.

Die Studie wird in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien, den Niederlanden, Belgien und Polen viermal im Jahr von Arch-Vision durchgeführt. Neben Indikatoren für die Vorhersage des europäischen Bauvolumens wird jedes Quartal ein Thema in den Mittelpunkt gestellt. In Q4 2013 lautete das Thema „Building Information Modeling (BIM)“.

Frankfurt am Main: Planungsrecht für „Marieninsel“ wird erarbeitet

Der Magistrat der Stadt Frankfurt hat Ende letzter Woche den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nummer 913 „Taunusanlage 9 bis 11“ gefasst. Damit sollen die planungsrechtlichen Grundlagen für ein Bürohochhaus auf dem Areal der sogenannten „Marieninsel“ erarbeitet werden.

Bürgermeister Olaf Cunitz sagte, mit dem Bebauungsplan wolle die Stadt außerdem die Innenentwicklung zwischen Bankenviertel, Mainzer Landstraße und Taunusanlage verbessern und planungsrechtlich sichern. Zudem solle der öffentliche Straßenraum der Marienstraße erweitert und attraktiver gestaltet sowie der Grünanteil erhöht werden.

Geplanter Hochhausbau Taunusanlage 9/10, Perspektive aus der Mainzer Landstraße, Visualisierung, Entwurf: Thomas Müller Ivan Reimann Architekten, © Bloomimages/Hochtief Projekt GmbH

Geplanter Hochhausbau Taunusanlage 9/10, Perspektive aus der Mainzer Landstraße, Visualisierung, Entwurf: Thomas Müller Ivan Reimann Architekten, © Bloomimages/Hochtief Projekt GmbH

Das Plangebiet liegt am nordöstlichen Rand des Bahnhofsviertels und wird durch die Taunusanlage von den Grünflächen der Wallanlage getrennt. Der Bereich südlich wird von dem Hochhaus Taunusanlage 8 und dem überbauten Umspannwerk der Mainova an der Marienstraße eingenommen. Westlich angrenzend stehen moderne Bürogebäude und eine Gründerzeitvilla. Das Gebiet ist heute nahezu vollständig bebaut.

Die bestehende Bebauung auf den Grundstücken Taunusanlage 9 und 10 soll abgerissen und neu bebaut werden. Das ertüchtigte Hochhaus Taunusanlage 11 soll in seinem Bestand mit einer maximalen Höhe von 75 Metern planungsrechtlich gesichert werden und an der Mainzer Landstraße Erweiterungsmöglichkeiten erhalten.

Zur Findung einer qualitativ hochwertigen Bebauung wurde bereits im September 2013 von dem Unternehmen Hochtief Projektentwicklung GmbH ein konkurrierendes Architektenauswahl-Verfahren durchgeführt und abgeschlossen. Als erster Preisträger ging der Entwurf der Architekten Thomas Müller, Ivan Reimann aus Berlin hervor.

In der Fortschreibung 2008 des Hochhausentwicklungsplans war an dem Standort noch eine maximale Höhe von 210 Metern für das Hochhaus vorgesehen, die der Projektentwickler allerdings nicht realisieren will. Das städtebauliche Konzept beinhaltet nun ein rund 150 Meter hohes Hochhaus, das sich mit der breiten Gebäudeseite zur Taunusanlage hin orientiert und die Bauflucht vom Nachbargebäude Taunusanlage 11 aufnimmt.

Ein Sockelgebäude von sechs bis acht Vollgeschossen entlang der Marienstraße wird in der Weiterführung zur Mainzer Landstraße durch ein 10-geschossiges Gebäude akzentuiert und schließt damit den Blockrand – mit Ausnahme an der westlichen Marienstraße. Hier ist ein öffentlich zugänglicher, baumbestandener Platz vorgesehen, der durch im Erdgeschoss angesiedelte öffentliche Nutzungen wie ein Café oder Gastronomie belebt werden soll. Die Erschließung der zukünftigen Bebauung soll sich an der südlichen Marienstraße konzentrieren, um den neuen Platz weitgehend vom Verkehrslärm zu entlasten.

Das Gebiet soll planungsrechtlich als sogenanntes Kerngebiet (MK) festgesetzt werden, in dem vorwiegend Handelsbetriebe, Gastronomie und zentrale Einrichtungen der Wirtschaft und der Verwaltung sowie Wohnungen angesiedelt sein können. Die zulässigen Gebäudehöhen variieren zwischen circa 155 Metern an der Taunusanlage und circa 41 Metern an der Mainzer Landstraße.

Der nachzuweisende Wohnanteil ist im weiteren Verfahren zu quantifizieren und in geeigneter Weise zu sichern. Das Areal ist sehr gut durch öffentliche Verkehrsmittel angebunden: Die S-Bahnstation Taunusanlage liegt in unmittelbarer Nähe. Eine Verbesserung der Grünstruktur soll durch Neuanpflanzungen von Bäumen in der Marienstraße und der Taunusanlage sowie durch Dachbegrünungen erfolgen.

Im Mai: tri 2014

Vom 8. bis 10. Mai findet im Festspielhaus Bregenz am Bodensee das 10. Internationale Symposium für energieeffiziente Architektur statt. Dabei soll es sich nicht um eine herkömmliche Tagung handeln. Die Veranstalter sprechen von einem Spaziergang, einer Exkursion, einer Konferenz und einer Party zur Zukunft von Mut, Irrtum und Erfolg intelligenter Architektur.

Das Event versteht sich zudem als Bindeglied zwischen den Generationen. Gemeinsam will man die Entwicklung aus der Vergangenheit über das Jetzt hinein in die Zukunft zeichnen.

Auf dem Programm stehen Vorträge, Zwiegespräche, Workshops und Dialoge – als Impulsgeber werden zahlreiche Experten vor Ort. Das hört sich alles sehr interessant an, also anmelden…

Erfahrungsgemäß besteht die Teilnehmergruppe aus engagierten Architekten, Bauträgern und Experten des nachhaltigen Bauens aus dem deutschsprachigen Raum.

Über die Zukunft des Bauens

Die Plattform „Forschungsinitiative“ soll neue Wege bieten, um Forschende und fachlich Interessierte noch besser zu vernetzen, ihr Wissen zu bündeln und sich über innovative Gebäudetechnologien auszutauschen. Bundesumwelt- und Bauministerin Dr. Barbara Hendricks hat den neuen Internetauftritt der Initiative nun gestartet. Ziel sei es, bautechnische und baukulturelle Neuerungen in der angewandten Bauforschung zu fördern. Die Forschungsinitiative Zukunft Bau ist ein Programm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

300 geförderte Projekte
Die Website bietet einen Überblick über Gebäudekonzepte und Lösungen für das Zusammenspiel von Architektur, Effizienztechnologien und erneuerbaren Energien. Kern ist eine Projektsammlung mit mehr als 300 geförderten Vorhaben. Interessierte finden darin unter anderem Konzepte für den Einsatz von erneuerbaren Energien in Gebäuden, das energiesparende Bauen und die Modernisierung des Gebäudebestands.

Informationen gibt es auch zum Netzwerk Effizienzhaus plus, einer weiteren tragenden Säule der Forschungsinitiative. Die meisten Projekt-Berichte können über die Website heruntergeladen werden. Vorgestellt werden darüber hinaus die Fördermöglichkeiten von Zukunft Bau in der Auftrags- und Antragsforschung sowie im Netzwerk Effizienzhaus plus.

Allein im letzten Jahr wurden etwa 100 Forschungsvorhaben mit Mitteln der Forschungsinitiative gefördert. Neue Publikationen wie das Magazin „Zukunft Bauen“, Veranstaltungshinweise und Termine ergänzen das Angebot der Website. Der Internetauftritt richtet sich nicht nur an die Bauforschung und Bauwirtschaft, sondern auch an Fachleute aus planenden Berufen wie Bauingenieurwesen, Architektur und Denkmalpflege. Realisiert wird die Website vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und dem Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau IRB in Stuttgart. Das BBSR ist Projektträger des Forschungs- und Förderprogramms.

Symposium in Stuttgart
Am Donnerstag den 13. März findet zudem in Stuttgart das zweite Symposium der fünfteiligen Reihe „Die Zukunft des Bauens“ statt. Veranstalter sind das Architekturportal DETAIL research und ebenfalls die Forschungsinitiative Zukunft Bau. Thema ist „Energieeffizientes Bauen“.

Programm: „Forscher verschiedener Universitäten und Unternehmen gewähren zum Symposium „Die Zukunft des Bauens – Energieeffizientes Bauen“ einen Blick hinter die Kulisse der Bauforschung, zeigen Prototypen und Monitoringprojekte und lassen erkennen, welche Prozesse, Materialien und Produkte das energetische Bauen in den nächsten Jahren noch effizienter machen wird. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Prof. Christiane Sauer, Berlin.“

Anmeldung und weitere Infos finden Sie hier.