Jörg Marks wird neuer Technikchef am BER

Wie die Siemens AG heute mitteilte, wird deren bisherige Leiter Region Ost der Building Technologies Division im Sektor Infrastructure & Cities, Diplom-Ingenieur Jörg Marks, neuer Leiter Technik und Bau der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH sowie Technischer Gesamtprojektleiter BER. Der 46-Jährige wird Siemens damit verlassen. Marks wird den Posten in Berlin zum 1. August 2014 übernehmen.

Jörg Marks verlässt Siemens und wird neuer Technikchef der FBB GmbH/ Quelle: www.siemens.com/presse

Jörg Marks verlässt Siemens und wird neuer Technikchef der FBB GmbH/ Quelle: www.siemens.com/presse

Siemens selbst ist am BER für die Steuerungstechnik der Entrauchungsanlage zuständig und hat dafür im Oktober 2013 einen Erweiterungsauftrag für die Steuerung der Nachströmung von Frischluft erhalten.

Nemetschek Allplan und bim+ bündeln ihre Kräfte

Die beiden Tochtergesellschaften der Nemetschek AG, Nemetschek Allplan und bim+ wollen das Thema Building Information Modeling (BIM) künftig mit vereinten Kräften vorantreiben. Deshalb hat Nemetschek Allplan die bim+ Cloud-Technologie inklusive BIM-Server erworben.

Diese Plattform bilde die Basis für zukünftige Entwicklungen, durch die Allplan-Anwender noch stärker von den Vorteilen der BIM-Arbeitsweise profitieren werden, heißt es. Allplan will die offene Cloud-Technologie weiter betreiben, entwickeln und ausbauen.

bim+ ermöglicht der Verkauf der Cloud Technologie, sich mehr auf ihre Vision zu fokussieren: „Making BIM happen faster“. Die Nemetschek-Tochter wolle sich in Zukunft darauf konzentrieren, Großkunden zu helfen, BIM-Projekte erfolgreich zu gestalten, um schneller besser und kosteneffizienter zu bauen.

Die Lösungen basieren auf dem neuen Open BIM IFC Server, der Cloud-Technologie von Allplan, BIM Apps und individuellen Softwarekomponenten. bim+ werde Lösungen gemeinsam mit den Kunden erarbeiten und auch bei der Umsetzung der jeweiligen Projekte begleiten und unterstützen.

Das zentrale Element der Cloud-Technologie von bim+ ist ein offener, cloud-basierter BIM-Server. Er unterstützt Collaboration-Services wie Versions- und Revisions-Management, Analysen und Clash-Detection.  Hierzu werden in einem zentralen Datenspeicher verschiedene Modelle für Architektur, Tragwerk und Haustechnik miteinander verknüpft und gemeinsam verwaltet.

Diese Technologie bietet offene Schnittstellen zu den gängigen AEC-Systemen sowie die Unterstützung offener Standards wie IFC oder BCF. Dies ist vorteilhaft, wenn es darum geht, die heterogene Infrastruktur beziehungsweise Prozesse von Großkunden abzubilden und auf individuelle Bedürfnisse einzugehen.

Conject launcht Software-Lösung für das Mängelmanagement

Um Mängel im Bau und Bestand erheben und systematisch verfolgen zu können, hat die auf Software rund um das Immobilien-Lebenszyklus-Management spezialisierte Conject AG aus München „conjectMI“ entwickelt.

Dabei handelt es sich mobil einsetzbare Software-Lösung, in die über mobile Endgeräte Mängel erfasst werden können. Die zentrale Datenverarbeitung, Mängellokalisierung,-qualifizierung und-quantifizierung sowie die automatische Erstellung integrierter Reports erfolgt durch eine cloud-basierte und plattformübergreifende Software.

So wird der gesamte Prozess von der Mängelerfassung über die Behebung, die Abnahme durch den Bauherren bis hin zum Betrieb abgebildet. Allen relevanten Projektbeteiligten kann ein regulierbarer Zugang zu einer ständig aktualisierten Statusübersicht eingerichtet werden.

Die Fotos und textlichen Beschreibungen der Mängel sowie das Behebungsprozedere werden einem digitalen Bauplan zugeordnet, sodass die Lokalisierung auch Jahre später noch problemlos möglich ist. Zudem kann die Software so konfiguriert werden, dass die Workflows bequem an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden können. Nicht zuletzt sind die erfassten Daten synchronisierbar.

BTGA-Almanach 2014 ist erschienen

Der neue „BTGA-Almanach 2014“ ist erschienen. Präsentiert werden in ihm auf über 110 Seiten wegweisende Trends der TGA-Branche. Das in der 14. Auflage erschienene Jahrbuch, herausgegeben vom BTGA – Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e.V., belegt die Innovationskraft der Branche und ihrer Partner aus Forschung und Wissenschaft.

Quelle: BTGA

Quelle: BTGA

Dies zeigen praxisorientierte Beispiele aus Anlagenbau und -technik, unter anderem zur industriellen Kühlung, zu Kraft-Wärme-Kopplung, Power-to-Gas und Gebäudeautomation.

Gefragt sind gebäudetechnische Innovationen in allen Phasen der Planung, des Baus und Betriebs wie auch der Sanierung von Gebäuden. Der „BTGA-Almanach 2014“ befasst sich daher auch mit dem Thema „Gebäudeautomation“ (BIM) als ganzheitliche Planungsmethode, mit der die Beiträge aller an einem Bauprojekt beteiligten Akteure eng miteinander vernetzt werden, auch um Projektergebnisse gemeinsam zu sichern.

Insgesamt reichen die inhaltlichen Schwerpunkte des Jahrbuches von der Anlagentechnik bis zu Wirtschafts-, Rechts- und Berufsbildungsthemen. Die kostenfrei erhältliche Publikation richtet sich an Industrie, Politik und Behörden, Investoren, Immobilienbetreiber, Planer und an die TGA-Branche.

Die Auswahl der Autoren ist breit gefächert: Neben Wissenschaft und Forschung sind Experten aus der Industrie vertreten, aus den Mitgliedsunternehmen der BTGA-Organisation, ihren Landesverbänden und aus der Geschäftsstelle des BTGA.

Ab sofort ist der „BTGA-Almanach 2014“ auch im Internet unter www.btga.de verfügbar. Dort besteht die Möglichkeit zum Download sowohl einzelner Fachbeiträge wie auch der Gesamtausgabe.

RIB Software unterzeichnet Vertrag mit chinesischem BIM-Pionier

Der chinesische BIM-Pionier Jianyi Group mit Hauptsitz in Peking hat einen iTWO P8-Vertrag mit der RIB-Gruppe aus Stuttgart unterzeichnet, um die Implementierung der iTWO 5D Big-Data-Technologie einzuleiten.

Die 1992 gegründete Jianyi Group ist ein multinationales Unternehmen, das im Bausektor sowie in den Bereichen Kapitalanlagen, Immobilien und Fertigung von Transportausrüstung tätig ist.

Mit dem Bausektor als wichtigsten Geschäftsbereich der Gruppe, gilt Jianyi als Pionier in der Anwendung von BIM, um ihre Kernkompetenzen zu erweitern. Der Präsident von Jianyi, Zhang Ming, ist bestrebt, sein Unternehmen mithilfe neuer Technologien und Denkweisen nachhaltig zu gestalten. Jianyi hat RIB beauftragt, das Unternehmen ausgehend von einem P8-Pilotpojekt schrittweise beim Aufbau des echten 5D-Managements auf Unternehmensebene zu unterstützen.

Interaktive BIM Collaboration

Jochen Tanger vom BIM Blog schreibt in seinem Beitrag „Interaktive BIM Collaboration – SMART Lösungen für AEC Projektteams“ über großformatige und interaktive Displays, über Kollaboration via Software, über Plugins, die für Projektteams aus den Branchen Architektur, Ingenieurswesen und für Bauunternehmen interessant sind und über Studien, in denen die wirtschaftlichen Vorteile und der ROI derartiger Lösungen analysiert wurden.

eProjectCare wird hohes Sicherheitsniveau bescheinigt

Die SySS GmbH, ein Spezialist für Penetrationstests von Software aus Tübingen, untersuchte erneut die Sicherheit von eProjectCare, eine Dokumentenmanagement-Lösungen der PMG Projektraum Management GmbH aus München. SySS bestätigte eProjectCare dabei ein sehr hohes Sicherheitsniveau.

Überprüft wurden unter anderem mit Security- und Verwundbarkeits-Scannern als auch mit manuellen Angriffen die Providing-Infrastruktur von eProjectCare. Dabei wurden keine kritischen Schwachstellen gefunden. Im Test gelang auch kein Zugriff auf vertrauliche Daten von PMG oder Dritten. Um konstant ein sehr hohes Sicherheitslevel zu halten und nachzuweisen, wiederholt PMG jedes Jahr die Überprüfung. Der nächste Test steht im April 2015 an.

Studie: Nur wenige Unternehmen sind auf die technologische Entwicklung vorbereitet

Laut vorläufigen Ergebnissen einer IBM-Technologiestudie sind bisher weniger als zehn Prozent der Unternehmen auf die Ausbreitung von Cloud Computing, Analytics, mobile Endgeräte und Social Media wirklich vorbereitet. Für die Untersuchung wurden 750 globale Organisationen befragt.

Heraus kam dabei auch, dass 70 Prozent der Organisationen der Meinung sind, die IT-Infrastruktur spiele eine wichtige Rolle dabei, sich Wettbewerbsvorteile zu verschaffen und Umsatz zu generieren.

Sechs Fragen zu BIM in der Nutzungsphase

Eelco de Bruijn hat auf dem Planon Blog sechs Fragen zu Building Information Modeling in der Nutzungsphase von Immobilien formuliert.

Digitalisierung von Großprojekten – BIM Task-Group

Die Bauwirtschaft steht vor der Gründung einer gemeinsamen Plattform, der BIM Task Group, die von führenden Verbänden der Branche und buildingSMART getragen wird. Ziel ist es, die Digitalisierung der Wertschöpfungskette Bau und damit die Produktivität der Branche deutlich zu verbessern, anstatt weiter Kostenexplosionen und Terminprobleme hinzunehmen.

„Wir haben einen großen Schritt zum gemeinsamen Arbeiten mit durchgängigen digitalen Methoden geschafft“, sagt Siggi Wernik, Mitglied der Arbeitsgruppe BIM in der Reformkommission und Vorsitzender der Geschäftsführung des buildingSMART e.V.

In ihrer dritten Sitzung am 15. Mai 2014 in Berlin hatte die Reformkommission „Bau von Großprojekten“ das Thema moderne digitale Planungsmethoden fokussiert. Ihre Argumente überzeugten auch Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur. Der Minister sagte: „Die Digitalisierung des Bauens bietet Chancen, große Bauprojekte im Zeit- und Kostenrahmen zu realisieren.“ Um diese Digitalisierung in Deutschland voranzubringen, kündigte er Pilotprojekte an. Darüber hinaus begrüßte er den Vorschlag der Planungs- und Bauwirtschaft, durch eine Plattform aller an der Planung und dem Bau Beteiligten der Digitalisierung des Bauens den Weg zu ebnen: „Um Innovationspotenziale zu erschließen und vor allem auch international nicht abgehängt zu werden, müssen wir hier aufholen.“

Gefragt ist also eine neue Planungskultur. Für Siggi Wernik ist diese ganz eng mit der BIM-Methodik (BIM: Building Information Modeling) verbunden. Er ist überzeugt davon, dass eine nationale BIM-Strategie dazu beiträgt, die zentralen Ziele der deutschen Bauwirtschaft zu erreichen und deren Leistung zu steigern.

Das belegen auch die Erkenntnisse, die die Arbeitsgruppe „moderne IT-gestützte Planungsmethoden (BIM)“ innerhalb der Reformkommission in den letzten 12 Monaten aus ihrer Arbeit gewonnen hat. Daraus geht unter anderem hervor, dass vom Auftraggeber über Bauindustrie, Bauhandwerk, planende Berufe bis hin zum Immobilienbetreibern alle profitieren.

Im Wesentlichen geht es dabei um folgende Punkte:

  • Kostensicherheit und Effizienzsteigerung (durch transparentes und vollständiges digitales Informationsmanagement im Planungs- und Bauprozess)
  • Qualitätssteigerung bei der Bauausführung (Fehlervermeidung und Termintreue durch präzise Vorausplanung mit objektorientierten Planungsmethoden)
  • Optimierung ökologischer Kennwerte, CO2 Reduzierung (durch frühzeitigen Datenabgleich in der Planung und transparente Daten in der Bauausführung)
  • Verbesserte Position deutscher Planer, deutscher Bauwirtschaft und Zulieferer auf dem Weltmarkt (durch Markenbildung einer durchgängigen ganzheitlichen Qualität).