Hervorragender Blick auf Big Apple

Das auf Panoramabilder im Gigapixel-Bereich spezialisierte Start-up GigaPan – ein gemeinsam von Google, der Carnegie Mellon University und der Roboter-Gruppe der NASA finanziertes Projekt – hat für das Time-Magazine eine interaktives 360-Grad-Panormabild von der Spitze des One World Trade Centers entwickelt. Nun hat man einen hervorragenden Blick auf die Stadt, kann direkt am Turm hinunterschauen oder aber in die Ferne. Die Schärfe nimmt zwar verständlicherweise mit der Entfernung ab, trotzdem bekommt man einen sehr guten Überblick – natürlich bei Sonnenschein.

New York ist aber nicht die einzige Stadt, an der GigaPan seine Technik zum Einsatz brachte. Bilder gibt es auch von Shanghais Skyline, von Rio de Janeiro, dem Zentrum Beiruts, Dubai oder Paris vom Eifelturm aus – um nur einige zu nennen.

Nachhaltigkeitszertifikate für Bürohochhaus Alpha Rotex

Das Bürohochhaus Alpha Rotex am westlichen Eingang von Gateway Gardens am Frankfurter Flughafen erhält in diesen Tagen das internationale Nachhaltigkeitszertifikat LEED des U.S. Green Building Council in der Kategorie GOLD. Darüber hinaus soll das 35 Hektar große Areal insgesamt mit dem DGNB-System als erstes gewerbliches Quartier in Deutschland zertifiziert werden.

Alpha Rotex / Bild: Grundstücksgesellschaft Gateway Gardens GmbH

Alpha Rotex / Bild: Grundstücksgesellschaft Gateway Gardens GmbH

Ein halbes Jahr nach Fertigstellung von Alpha Rotex konnte das LEED-Bewertungsverfahren zur Nachhaltigkeit des Gebäudes positiv abgeschlossen werden. Der Bewertung liegt ein Prüfungskatalog mit den fünf Kategorien „Nachhaltiger Standort“, „Wassereffizienz“, „Energie und Atmosphäre“, „Materialien und Ressourcen“ sowie „Qualität der Innenräume“ zu Grunde.

„Abläufe im Hotel radikal verändert“

David Scowsill, Präsident und CEO des World Travel & Tourism Council, sagte in seinem Grußwort zur diesjährigen ITB, dass eine der wichtigsten Herausforderungen für die Branche auch darin bestehe, veraltete Infrastruktur-Systeme zu beseitigen. „Wie kann das funktionieren?“ und „Was haben Immobilien unter Umständen damit zu tun?“ sind zwei Fragestellungen, die sich uns bei diesen Worten direkt aufdrängten.

Dies kann beispielsweise funktionieren, indem alte Büros in City-Lage in topmoderne Hotels umgewandelt werden – auch wenn sie dabei mit Flächen von 2 500 bis 3 500 Quadratmetern auszukommen haben. Denn das sind typische Größenordnungen für die gerade in Zentral- und Westeuropa weit verbreiteten, kleineren Innenstadt-Geschäftshäuser, die durch Umnutzung erstmals für Hotelnutzungen erschlossen werden können. Genau dieses Konzept verfolgt die Ruby Hotels & Resorts GmbH, die im Mai in den Wiener Sophiensälen ihr erstes Hotel eröffnen wird.

Unsere Autorin Elke Tonscheidt sprach mit Michael Struck, dem Geschäftsführer des Münchener Unternehmens, und fragte nach, wie er Hotelzimmer auf dem Niveau von 5-Sterne-Häusern zu einem Preis von 2- bis 3–Sterne-Hotels verkaufen will.

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Michael Struck, Geschäftsführer von Ruby / Bild: privat

ELKE TONSCHEIDT Herr Struck, Sie wollen weniger anbieten, dafür aber das Richtige mit hoher Qualität. Wofür steht Ruby als neue Marke am Hotelsternenhimmel?
MICHAEL STRUCK
Ruby steht für Lean Luxury: Eine Lage im Herzen der Stadt, gutes Design und hochwertige Zimmerausstattung zu einem außergewöhnlich günstigen Preis-Leistungsverhältnis, sprich: ab 79 Euro pro Zimmer. Das schaffen wir, indem wir anderes weglassen, auf das unsere Gäste verzichten können. Außerdem haben wir einige Abläufe im Hotel radikal verändert.

TONSCHEIDT Welche Strukturen sind bei Ihnen neu?
STRUCK Ein wesentlicher Hebel für uns ist es Prozesse zu automatisieren. Das beginnt im Backoffice, das spielt sich in den Reservierungsprozessen ab und geht sogar bis ins Frontoffice hinein: Wir bieten unseren Gästen an, online einzuchecken.

TONSCHEIDT Nur online oder auch offline?
STRUCK Für Gäste, die darauf Wert legen, gibt es weiterhin einen klassischen Empfang. Die meisten unserer Gäste wünschen sich aber einen schnellen und schlanken Prozess wie bei ihrer Airline. Wer möchte, kann sich bei uns seinen Zimmerschlüssel innerhalb weniger Sekunden an einem Automaten abholen. Den Check-Out ersparen wir unseren Gästen komplett, alles Notwendige dafür ist bei uns schon beim Check-In erledigt.

TONSCHEIDT Der Erfolg bereits aktiver Hotelketten am Markt ist vielversprechend: So expandiert die niederländische Citizen M Gruppe international mit drei Hotels pro Jahr, ähnliches gilt für die französische Mama Shelter Gruppe. Was unterscheidet Ruby von einem Motel One?
STRUCK Vor allem unterscheiden wir uns dahingehend, dass Ruby mehr Wert auf die Ausstattung und das Design auch auf den Zimmern legt. Und uns ist wichtig: Jedes Hotel hat seine eigene Individualität und einen eigenen Charakter, der sich im Service, in der Kommunikation, im Interior Design ausdrückt. Hotels sollten Geschichten erzählen, wenn sie unverwechselbar sein wollen.

TONSCHEIDT Wollen das nicht alle, was differenziert Ruby von anderen New Generation Hotels?
STRUCK Luxus geht auch auf kleinem Raum, davon sind wir überzeugt. Unser Zimmerprodukt ist sehr flächeneffizient, damit reduzieren wir einen der wichtigsten Kostentreiber. Den resultierenden Pachtkostenvorteil geben wir als Preisvorteil an unsere Gäste weiter.

TONSCHEIDT Wie schnell soll Ruby wachsen, in welchen Segmenten beziehungsweise Standorten?
STRUCK Ruby wird sich auf die europäischen Großstädte konzentrieren. Genau da sind unsere Gäste zu Hause beziehungsweise dort bewegen sie sich auf Reisen. Und da, wo Fläche teuer ist, bringt unsere Flächeneffizienz den größten Vorteil. Wir wollen mit Augenmaß wachsen und nicht auf Teufel komm raus. Das gilt besonders für unsere Lagen. Die wählen wir sorgfältig. Daher gehen wir von ein bis maximal drei neuen Hotels pro Jahr aus.

TONSCHEIDT Wo sehen Sie Ruby in zehn Jahren?
STRUCK Als echte und dann bereits etablierte Alternative auf dem Hotelmarkt.

TONSCHEIDT Welche Rolle spielen die richtigen Partner in Ihrem Konzept?
STRUCK
Eine große – vor allem beim Faktor Digitale Technologie. Wir haben beispielsweise mit Hetras einen für uns wesentlichen Systempartner gefunden, dessen cloudbasierte Architektur gut zu unseren schlanken Strukturen passt. Durch die intuitive, Tablet-basierte Nutzeroberfläche können wir auch mit Nicht-Fachpersonal am Empfang arbeiten. Viele unserer Prozessautomatisierungen haben wir gemeinsam mit diesem Partner entwickelt. Auch unser eigenes Automatensystem am Empfang hätten wir ohne die offenen Systemschnittstellen nicht so wirtschaftlich realisieren können.

TONSCHEIDT Herr Struck, vielen Dank für das Gespräch!

This interview also exists in English. You find it here.

DC-Tower: Österreichs höchstes Gebäude eröffnet

250 Meter hoch, 60 Stockwerke und ein „Knick“ in der Fassade – am Mittwoch wurde Österreichs höchstes Gebäude eröffnet. Entworfen wurde die Immobilie mit dem markanten Namen „DC Tower 1“ vom französischen Architekten Dominique Perrault.

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Der DC-Tower ist das höchste Gebäude Österreichs / Bild: Jobst / PID

Thomas Jakoubek, Vorstand des Bauträgers WED, wies darauf hin, dass Effizienz, Funktionalität und Architektur bei diesem Projekt im Vordergrund standen.

Auch auf Nachhaltigkeit wurde Wert gelegt: Das Gebäude erfüllt mit ausgeklügelter Haustechnik, geringen Betriebs- und Energiekosten sowie innovativer Gebäudetechnologie die „Green Building“-Standards der EU-Kommission.

Eingehüllt in eine schwarze Glasfassade beherbergt der Tower unter anderem Büros internationaler Unternehmen, ein Hotel, ein Restaurant und in den obersten Stockwerken eine Bar.

Der DC Tower 1 übertrifft nunmehr das ehemals höchste Gebäude Österreichs – den Millennium-Tower – mit einer Gesamthöhe von 202 Metern. Das höchste Bauwerk Österreichs bleibt aber weiterhin der Donauturm mit 252 Metern.

Bitte einen Gesamtplan für BER

Wenn Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), gegenüber der „Bild am Sonntag“ (BamS) sagt, er fordere, dass der Geschäftsführer der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Hartmut Mehdorn, einen Gesamtplan für den Flughafen Berlin Brandenburg vorlegt, in dem der Baufortschritt, die Kosten und der Zeithorizont aufgelistet sind, dann denkt man sich: Das sollte ja nicht schwierig sein, der muss bei einem solchen Projekt doch sowieso existieren.

Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Alexander Dobrindt / Quelle: Henning Schacht / BMVI

Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Alexander Dobrindt / Quelle: Henning Schacht / BMVI

In eigener Sache: RE Times auch in den sozialen Medien

Hier noch einmal der Hinweis für all diejenigen unter Ihnen, die es nicht wissen: RE Times ist natürlich auch auf Facebook unterwegs. Sie finden uns unter: www.facebook.com/RETimesPortal

Außerdem sind wir auch auf Google+ und Twitter unterwegs. Auf ersterem laufen wir allerdings noch unter unserem bisherigen Namen ILM Forum.

Energieeffiziente Flughäfen

Das EU-Forschungsprojekt „Cascade – ICT for Energy Efficient Airports“ beschäftigt sich damit, wie der Energieverbrauch von Flughäfen reduziert werden kann – der Leonardo da Vinci Flughafen in Rom benötigt beispielsweise so viel Energie wie eine Stadt mit etwa 50 000 Haushalten.

Das Beispiel Rom greift auch der Filmbeitrag „Planes go up, costs go down“ des Senders Euronews auf, um zu zeigen, wie dort der Energieverbrauch des in den 60er-Jahren gebauten Flughafens reduziert wird – zum Beispiel über eine Modernisierung des Belüftungssystems. 20 Prozent an Energie soll so eingespart werden.

(via Fraunhofer ISE)

Sprengung des AfE-Turms in Frankfurt

Spektakel am Wochenende: Letzten Sonntag wurd in Frankfurt am Main der 116-meter hohe AfE-Turm auf dem Campus der Goethe-Universität Frankfurt gesprengt. Die Fensterzimmer der umliegenden Hotels mit Blick auf das Gebäude waren wohl alle restlos ausgebucht. Doch einige TV-Sender, bspw. hr-online, N24 oder n-tv übertrugen das Ereignis live – sowohl im Netz als auch im Fernsehen. Kurz nach 10 Uhr wurde der erste Sprengsatz gezündet – alles lief nach Plan.

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Frankfurt am Main: AfE-Turm, vom Messeturm gesehen / Autor des Bildwerks: Roland Meineke / Lizenz: Creative Commons

Wer es bis zur eigentlichen Sprengung nicht abwarten konnte, für den gab es bereits im Vorfeld Simulationen, es wurde gezeigt, wie der Turm fallen soll: hr-online.de hat eine Internetseite mit zahlreichen Informationen zu dem morgigen Ereignis eingerichtet.

Doch auch die eigentliche Sprengung ist inzwischen mit zahlreichen Videos im Netz dokumentiert. Hier ein Youtube-Video von EinsatzRNK:

Impressionen Berliner Baustellen

Berlin, 25. Januar 2014 Es ist eisig kalt in Berlin. Die Wetter-App des Handys gibt -11 Grad Celsius an. Aber die Sonne scheint. Grund genug also, das Haus zu verlassen und die wärmenden Strahlen zu erhaschen, die Lux des Lichts zu tanken. Und mit entsprechenden Klamotten und in Bewegung wird es einem sowieso nicht kalt.

Also ab in den Bus, die Fahrt geht zum Hauptbahnhof. Von dort soll es dann zu Fuß zurückgehen. Bereits beim Aussteigen stehen mir die still in den blauen Himmel ragenden Kräne der ersten Baustelle gegenüber, winken mit ausgestrecktem Arm, jedoch ohne Bewegung. Und ich entschließe mich, Impressionen großer Baustellen entlang der Spree einzufangen, bis hin zum Neubau des Schlosses.

Erneut der Neubau des BMBF. Dahinter die Kräne, die zum Bau des HumboldtHafenEins gehören. Nach Aussage der Bauherren, soll dies das grünste Bürogebäude Berlins werden.Und: In Berlin hat vieles mit Humboldt zu tun…

 

Hier ist ein Teil des Erweiterungsbaus des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses zu sehen. Das Projekt wird vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung betreut.

Hier ist ein Teil des Erweiterungsbaus des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses zu sehen. Das Projekt wird vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung betreut.

Noch ein Blick auf einen Teil des Erweiterungsbaus des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses.

Noch ein Blick auf einen Teil des Erweiterungsbaus des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses.

Die Friedrichsbrücke in Berlin-Mitte (PDF) wird auf denkmalgerechte Weise beideitig verbreitert.

Die Friedrichsbrücke in Berlin-Mitte (PDF) wird auf denkmalgerechte Weise beideitig verbreitert.

Nicht weit von der Friedrichsbrücke entfernt, ein wenig weiter die Spree entlang, erreicht man die Baustelle des Schlossneubaus – des Humboldt-Forums. Wegen des Gegenlichts ist nicht allzu viel zu erkennen, ich hatte jedoch keine Lust, die Humboldt-Box zu besteigen. Die Arbeiten am Erdgeschoss sind jedoch schon ziemlich weit vorangeschritten. Und ja: Wieder Humboldt…

Nicht weit von der Friedrichsbrücke entfernt, ein wenig weiter die Spree entlang, erreicht man die Baustelle des Schlossneubaus – des Humboldt-Forums. Wegen des Gegenlichts ist nicht allzu viel zu erkennen, ich hatte jedoch keine Lust, die Humboldt-Box zu besteigen. Die Arbeiten am Erdgeschoss sind jedoch schon ziemlich weit vorangeschritten. Und ja: Wieder Humboldt…

Und schließlich komme ich noch an der Baustelle des Ausbaus der U-Bahnstrecke 5 (U5) vorbei. Viel ist auch hier nicht zu sehen. Allerdings ist der Bauzaun der Baustelle mit allerhand interessanten Informationen bedruckt – beispielsweise zur Geschichte Berlins.

Und schließlich komme ich noch an der Baustelle des Ausbaus der U-Bahnstrecke 5 (U5) vorbei. Viel ist auch hier nicht zu sehen. Allerdings ist der Bauzaun der Baustelle mit allerhand interessanten Informationen bedruckt – beispielsweise zur Geschichte Berlins.