Masterstudiengang für Führungskräfte des Baubetriebs

Gemeinsam mit Vertretern der Bauwirtschaft ist an der Bergischen Universität Wuppertal der praxisorientierte Masterstudiengang Baubetrieb (Führung, Prozesse, Technik) entwickelt worden. Er richtet sich an Bauingenieure und Architekten, aber auch Wirtschaftsingenieure, die in der Bauwirtschaft als Projektleiter tätig sind.

Das berufsbegleitende Studium dauert drei Jahre, orientiert sich konsequent am Bauprozess und vermittelt technische Lösungen ebenso wie Führungskompetenz. Das Studium findet in drei Blöcken – jeweils im Februar und März eines Jahres – statt. Den Rest des Jahres arbeiten die Studierenden im Unternehmen und können das theoretisch Erlernte direkt in der Praxis anwenden.

Das Studium soll die künftigen Baustellenführungskräfte gezielt auf ihren Berufsalltag vorbereiten. Daher gehören Bauverfahrenstechniken ebenso zum Studium wie die Vermittlung von fundiertem Wissen über die Prozesse vor, während und nach der Bauausführung. Darüber hinaus stehen neue Technologien wie BIM-basiertes Bauen (Building Information Modeling) und der Umgang mit Projektkommunikationssystemen auf dem Lehrplan.

„Die Teilnehmer sollen nach ihrem Studium in der Lage sein, die hohen Ansprüche an die Qualität von Bauwerken zu erfüllen und dabei sowohl die Kosten und Termine, als auch die Sicherheit für Mensch und Material im Blick haben,“ sagt Initiator und Studiengangleiter Dr.-Ing. Manfred Helmus, Professor für Baubetrieb und Bauwirtschaft an der Bergischen Universität Wuppertal.

Neben technischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Inhalten wird den Master-Studierenden auch das Thema Arbeitsschutz vermittelt. Dieser wichtige Bereich wurde zusammen mit der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft entwickelt, die sowohl die Entwicklung als auch die Umsetzung des Studiengangs maßgeblich fördert.

Bewerbungen sind ab sofort möglich unter www.baubetrieb.de.

RE Talk: „Die Datenqualität ist ein großer Wettbewerbsfaktor“

Ganz frisch aus der Druckerei kommt der neue „PMRE Monitor Spezial: IT-Excellence in der Immobilienwirtschaft“. Professorin Dr.-Ing. Regina Zeitner von der HTW Berlin und Dr. Marion Peyinghaus, Geschäftsführerin der pom+International GmbH – die beiden sind die Herausgeberinnen – untersuchen darin den Einsatz von IT-Systemen in der Immobilienwirtschaft.

Kernelement des 152-seitigen Berichts sind die Best-Practice-Beispiele. Unternehmen geben Einblick in ihre Arbeit mit der IT und beschreiben dabei auch, welche Hürden sie bei der Einführung zu meistern hatten, welche Extraschleifen gegangen werden mussten, um schließlich zum Ziel mit den gewünschten Resultaten zu kommen.

Die Untersuchung geht des Weiteren auf Marktanforderungen ein, sie beleuchtet die Chancen, nennt die Impulsgeber, beschreibt die Notwendigkeiten für IT und gibt schließlich auch Tipps, die Unternehmen der Immobilienwirtschaft bei der Einführung von IT-Systemen beachten können. So kann mancher Fehler schon im Vorfeld umgangen und vermieden werden.

Wir konnten bereits kurz vor Veröffentlichung mit Regina Zeitner und Marion Peyinghaus sprechen. Sie können sich die Antworten auf die Fragen unten anhören, wir stellen sie als Audio-Dateien zur Verfügung. Am Ende können Sie sich zudem die gesamte Studie kostenlos downloaden, sie wurde uns dafür extra zur Verfügung gestellt.

 

CHRISTOPH BERGER Frau Peyinghaus, Frau Zeitner, wie bewerten Sie die Situation in den Unternehmen bezüglich der IT-Systeme: Haben die Unternehmen schon ihre IT-Systeme oder arbeiten noch viele mit Excel-Tabellen?
MARION PEYINGHAUS & REGINA ZEITNER

BERGER Von welchen Daten sprechen wir genau?
PEYINGHAUS & ZEITNER

BERGER Kann man das schon zu Big oder Smart Data zählen?
PEYINGHAUS & ZEITNER

BERGER Was sollten IT-Systeme für die Immobilienbranche können?
PEYINGHAUS & ZEITNER

BERGER Sie schreiben: Manche Unternehmen sind schon weit in der Umsetzung, andere stehen gerade am Start. Können Sie die unterschiedlich vorangeschrittenen Entwicklungen noch etwas detaillierter erklären?
PEYINGHAUS & ZEITNER

BERGER Sollte Firmen mit einer kleineren IT-Lösung starten oder direkt ein allumfassenden System implementieren?
PEYINGHAUS & ZEITNER

BERGER Gibt es überhaupt das eine System?
PEYINGHAUS & ZEITNER

BERGER Um Transparenz zu erreichen fordern Sie in Ihrer Untersuchung Teamarbeit zwischen den Akteuren. An wen genau richtet sich dabei Ihr Appell?
PEYINGHAUS & ZEITNER

BERGER Kern Ihrer Studie sind die Erfahrungsberichte aus den Unternehmen. Sind das alles positive Beispiele und konnten Sie gravierende Unterschiede bei den Fällen feststellen?
PEYINGHAUS & ZEITNER

BERGER Gab es Fälle, die Sie besonders herausragend fanden?
PEYINGHAUS & ZEITNER

BERGER Sie haben einen 10-Punkte-Plan zur Einführung von IT-Systemen in dem Buch veröffentlicht. Wer diese Punkte beachtet, macht alles richtig und kann nicht scheitern?
PEYINGHAUS & ZEITNER

BERGER Welchen Tipp haben Sie noch für Unternehmen, die gerade am Start der Einführung eines IT-Systems stehen?
PEYINGHAUS & ZEITNER

BERGER Frau Peyinghaus, Frau Zeitner, vielen Dank für das Gespräch!

Die gesamte Studie können Sie hier kostenlos als PDF-Datei herunterladen.

Sechs Fragen zu BIM in der Nutzungsphase

Eelco de Bruijn hat auf dem Planon Blog sechs Fragen zu Building Information Modeling in der Nutzungsphase von Immobilien formuliert.

Scout24-Gruppe übernimmt IMMOBILIEN.NET in Österreich

Die Scout24-Gruppe übernimmt den österreichischen Immobilienmarktplatz IMMOBILIEN.NET. Die Akquisition gehört nach Aussage der Scout24 Holding GmbH zu den größten Übernahmen in der Geschichte der österreichischen Online-Branche. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

ImmobilienScout24 ist bereits seit mehr als zwei Jahren mit der Plattform immobilienscout24.at in Österreich aktiv. Mit dem Kauf von IMMOBILIEN.NET vereinen sich nun zwei Online-Portale zu der größten Immobilienplattform Österreichs in Bezug auf die Anzahl der Kunden.

IMMOBILIEN.NET wurde 1994 von den Brüdern Markus und Alexander Ertler als erste Immobilienplattform im deutschsprachigen Internet gegründet. Das Portal zählt 2014 mehr als 1 000 gewerbliche Anbieter, ImmobilienScout24 knapp 800. Gemeinsam verzeichneten die beiden Plattformen zuletzt rund 1,6 Millionen Besuche monatlich.

Österreichs Sustainability Awards 2014

Unter den diesjährigen Sustainability Awards-Gewinnern in Österreich sind auch einige Projekte zu Themen dieser Plattform zu finden, die wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten wollen. Der Sustainability Award wird seit 2008 vom österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft verliehen. Prämiert werden nachhaltige Initiativen, die ökonomische, ökologische und soziale Ausgewogenheit anstreben. Verliehen wurde die Preise am 14. Mai 2014.

Im interdisziplinären Doktoratskolleg „URBEM“ (Urbanes Energie- und Mobilitätssystem) forscht die TU Wien mit Unterstützung durch die Wiener Stadtwerke an Ideen für Mobilitäts- und  Energieversorgung für die zukunftstaugliche Großstadt. Das Spektrum der Forschungsfragen reicht von Mobilität über die Versorgung mit Fernwärme, Strom und Gas (Speicherung, Einspeisung und Verteilung im Netz) bis zu ökonomischen Fragen.

Die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck erhielt den Award 2014 für einen Energieeffizienzleitfaden im Handlungsfeld Verwaltung und Management. Zusammen mit Partnern hat sich die Universität das Ziel gesetzt, den Energieverbrauch und damit auch Kosten zu senken. Dazu wurden sämtliche Gebäude der Uni hinsichtlich ihrer Energieverbräuche analysiert und darauf aufbauend geeignete Maßnahmen zur Reduktion gesucht. Erste Erfolge kann das noch laufende Projekt bereits vermelden.

Der Studiengang „Facility Management & Immobilienwirtschaft“ der FH Kufstein Tirol erhielt den Preis für die strukturelle Verankerung des Themas Nachhaltigkeit in seiner „Sustainable Urban Development – Facility Management & Real Estate Management WinterSchool“. Im Rahmen der „WinterSchool“ entwickeln Studierende in internationalen Teams Gebäude und Stadtteile aus ökologischer, ökonomischer und sozialer Sicht.

Dritte Plätze erhielten zudem zwei weitere Projekte der TU Wien. Mit energiebewusster Stadt- und Raumentwicklung beschäftigt sich das Forschungsprojekt ENUR aus dem Department für Raumentwicklung, Infrastruktur- und Umweltplanung. Das Projekt ist seit Ende 2013 abgeschlossen. Erforscht wurde die Raum- und Siedlungsentwicklung in österreichischen Städten im Kontext nachhaltiger Energieversorgung und -planung. Dabei ging es um städtischen Energiebedarf, Energiekonsumverhalten, Energiekonzepte, Energieprojekte, Energieszenarien und Planungsinstrumente.

In der Kategorie „Verwaltung und Management“ wurde zudem ein derzeit am Getreidemarkt in Sanierung stehendes Plus-Energie-Bürogebäude ausgezeichnet. Von der Belüftung und Heizung bis zu den im Gebäude verwendeten Geräten, vom Luftzug in den inneren Gebäudeschächten bis zur Kommunikationstechnologie – alle Aspekte des Hauses wurden sorgfältig überdacht, neu geplant und aufeinander abgestimmt. An dem Projekt ist auch die Organisationseinheit „Gebäude und Technik“ der TU Wien und der Architekt Gerhard Kratochwil maßgeblich beteiligt.

Lünendonk®-Liste 2014: Führende Facility-Service-Unternehmen in Deutschland

Nach dem Geschäftsjahr 2012 – dem bisher schwächsten seit Erstausgabe der Lünendonk®-Liste „Führende Facility-Service-Unternehmen in Deutschland“ vor zehn Jahren – zeigen sich die Dienstleister im Jahr 2013 erholt.

Die 25 nach Inlandsumsatz führenden Facility-Service-Unternehmen (FS) legten im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 5,3 Prozent innerhalb Deutschlands zu. Zwar blieben sie damit unter der Anfang 2013 abgegebenen Prognose von 5,8 Prozent, übertrafen aber die Umsatzentwicklung aus dem Jahr 2012 deutlich (4,3%).

Verantwortlich für die positive Entwicklung sind höhere externe FS-Budgets und eine Zunahme an Outsourcing-Entwicklungen. Das Geschäft der Übernahmen und Fusionen nahm hingegen im Vergleich zu 2012 ab. Wachstum erhofft sich eine Vielzahl an Dienstleistern im Ausland sowie mit den Themen Energiemanagement und Nachhaltigkeit. Das sind Ergebnisse der Lünendonk®-Liste 2014 „Führende Facility-Service-Unternehmen in Deutschland“, die das Marktforschungs­unternehmen Lünendonk aus Kaufbeuren in Frankfurt präsentierte.

So stiegen die Inlandsumsätze der 25 führenden FS-Anbieter im Geschäftsjahr 2013 auf 9,8 Milliarden Euro – das bisher höchste von Lünendonk gemessene Umsatzvolumen (2012: 9,3 Mrd. Euro). Rund 250 000 Mitarbeiter trugen 2013 zu diesem Ergebnis bei.

Auch die Gesamtumsätze (einschließlich der Auslandsumsätze) der führenden 25 Anbieter erreichten im Jahr 2013 Rekordhöhen: Über 12 Milliarden Euro betrug der kumulierte Umsatz. Davon entfielen mehr als zwei Drittel (8,4 Mrd. Euro) auf die Top 10.

Jahr 2013 stand im Zeichen der internen Konsolidierung
Nachdem sich im Jahr 2012 der Anteil des anorganischen Wachstums bei den 25 führenden FS-Anbietern auf rund 25 Prozent erhöht hatte, ging dieser im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 21 Prozent zurück. Nach vielen Übernahmen und Fusionen in den zurückliegenden Jahren setzte nun eine Konsolidierung ein. Jörg Hossenfelder, geschäftsführender Gesellschafter von Lünendonk, geht jedoch davon aus, dass in den kommenden Jahren Übernahmen und Fusionen wieder zunehmen werden.

Insgesamt sind in der Studie, die im Juli veröffentlicht wird, insgesamt 65 Facility-Service-Unternehmen einbezogen. Die aktuelle Lünendonk®-Liste der 25 nach Inlandsumsatz führenden Unternehmen steht seit 26. Mai 2014 kostenfrei auf der Lünendonk-Internetseite zum Download bereit.

Bilfinger Facility Services führt erneut die Lünendonk®-Liste an. Das Frankfurter Unternehmen ist immer noch der einzige FS-Dienstleister mit mehr als einer Milliarde Euro Inlandsumsatz (1,187 Mrd. €) und legte um 4,9 Prozent zu. Der Inlandsumsatz der Strabag Property and Facility Services bleibt stabil gegenüber dem Vorjahr. Mit 871 Millionen Euro nimmt das FS-Unternehmen die Position zwei ein.

Wisag Facility Service Holding festigt durch ein Umsatzwachstum von 13,6 Prozent auf 819 Millionen Euro Rang drei. Hierin ist neben organischem Wachstum die komplette Konsolidierung der Schubert Unternehmensgruppe berücksichtigt. Dussmann Service wächst ebenfalls überdurchschnittlich und liegt mit geschätzten 785 Millionen auf dem vierten Rang.

Neu auf Platz fünf rangiert die Spie GmbH aus Essen. Die ehemalige Facility-Management-Einheit der Hochtief Solutions AG steigerte in 2013 den Inlandsumsatz um 9,8 Prozent auf 650 Millionen Euro. Die Compass Group verlor hingegen und rangiert mit 645 Millionen Euro auf Position sechs, gefolgt von Sodexo mit 490 Millionen Euro – bereinigt um die Umsätze mit Service-Gesellschaften und Organschaften. Cofely wuchs in 2013 überdurchschnittlich (+8,7%) und liegt mit 463 Millionen Euro auf Platz acht.

Die Position neun nimmt mit 435,4 Millionen Euro der FS-Anbieter Piepenbrock ein. Das Osnabrücker Unternehmen legte im Jahr 2013 um 7,8 Prozent zu; dabei sind die Umsätze bereinigt um die Instandhaltungs-Leistungen, die in einem separaten Ranking geführt werden. Gegenbauer schließt mit 429,8 Millionen Euro Inlandsumsatz die Top 10 ab. Die Berliner legten im Jahr 2013 um 2,9 Prozent zu.

Vinci musste hingegen einen Umsatzrückgang von -3,7 Prozent hinnehmen und rutscht mit 415 Millionen Euro auf den elften Platz. Klüh nimmt die 400-Millionen-Euro-Hürde und belegt mit einem Wachstum von 4,3 Prozent Rang zwölf (403,1 Mio. €). Der Essener FS-Anbieter Kötter wächst leicht um 0,8 Prozent und folgt mit 383 Millionen Euro auf dem 13. Platz.

Der Inlandsumsatz der ISS Gruppe nähert sich wieder der 300 Millionen-Euro-Grenze. Das Düsseldorfer Unternehmen belegt mit 266 Millionen Euro Rang 14, gefolgt von Götz (205 Mio. €) und Johnson Controls (165 Mio. €). Nah beieinander liegen Caverion (ehemals YIT mit 163,6 Mio. €) und RGM (163,4 Mio. €) auf den Positionen 17 und 18. Sauter FM belegt Rang 19, Dorfner rutscht durch stagnierenden Umsatz auf Rang 20 ab.

Clemens Kleine (132 Mio. €), Lattemann & Geiger (115,94 Mio. €, exklusive anteilige Umsätze mit Servicegesellschaften und Organschaften) sowie Dr. Sasse (110 Mio. €) belegen die Positionen 21 bis 23 – gefolgt von Hectas Facility Service, das um fast 20 Millionen Euro zulegte (108,4 Mio. €). Neu in der Lünendonk®-Liste 2014 ist mit einem Inlandsumsatz von 89,1 Millionen Euro gepe Gebäudedienste Peterhoff. Das Unternehmen aus Düren konnte um 8,5 Prozent zulegen. Dadurch rutschte die b.i.g.-Gruppe, Karlsruhe, aus dem Ranking.

Auslandsgeschäft im Fokus
Im Geschäftsjahr 2014 plant eine Vielzahl der Top-25-Unternehmen einen Ausbau der internationalen Aktivitäten. „Überdurchschnittliches Wachstum aus eigener Kraft ist im Inland künftig nur bedingt möglich“, so Hossenfelder. „Zudem erwarten immer mehr Kunden länderübergreifende Services. Dadurch ändert sich der Fokus, so dass die Prognose der Top 25 für das Inlandswachstum 2014 bei nur 3,9 Prozent liegt.“

Unternehmen
Umsatz in Deutschland in Mio. €
Gesamtumsatz in Mio. €
Mitarbeiter in Deutschland
2013
2012
2013
2012
2013
2012
1
1.187,0
1.132,0
1.733,0
1.643,0
11.840
11.500
2
871,0
872,0
955,0
960,0
9.300
9.400
3
819,0
721,1
819,0
721,1
30.256
25.853
4
785,0
703,0
1.447,0
1.341,0
23.350
22.880
5
Spie GmbH, Essen *) 3)
650,0
592,0
730,0
700,0
4.300
4.100
6
645,0
667,0
645,0
667,0
16.000
16.500
7
490,0
478,5
670,0
701,2
9.296
9.087
8
463,0
426,0
479,0
446,0
1.905
1.767
9
435,4
404,0
441,4
409,4
25.337
25.911
10
429,8
417,9
442,8
430,0
15.020
14.958
11
415,0
431,0
479,0
500,0
1.575
1.800
12
403,1
386,3
658,5
650,8
16.836
17.157
13
383,0
380,0
383,0
380,0
15.500
15.300
14
266,0
249,0
266,0
249,0
9.936
10.864
15
205,0
205,0
252,0
250,0
13.100
13.750
16
165,0
155,0
165,0
155,0
760
750
17
163,6
146,5
163,6
146,5
872
1.200
18
RGM Holding GmbH, Dortmund
163,4
159,6
170,9
167,7
1.385
1.350
19
156,9
134,3
156,9
134,3
952
876
20
Dorfner Gruppe, Nürnberg 13)
155,0
155,0
226,0
225,0
9.650
9.650
21
132,0
129,0
132,0
129,0
10.000
10.000
22
115,9
114,1
178,0
173,0
6.787
6.700
23
Dr. Sasse AG, München 15)
110,0
108,0
138,0
135,0
4.000
3.900
24
108,4
89,7
190,5
177,1
6.716
5.876
25
89,1
82,1
100,7
95,2
5.594
5.251

Die Rangfolge der Übersicht basiert auf kontrollierten Selbstauskünften der Unternehmen und Schätzungen der Lünendonk GmbH über in Deutschland bzw. von Deutschland aus bilanzierte/erwirtschaftete Umsätze.
COPYRIGHT: Lünendonk GmbH, Kaufbeuren 2014 – Stand 26.05.2014 (Keine Gewähr auf Firmenangaben)

1) Umsatzzuwachs u.a. bedingt durch Vollkonsolidierung der Schubert Holding AG & Co. KG im
Jahr 2013. Auslandsumsatz seit 2013 durch Schwestergesellschaft erbracht.
2) Exklusive Kursana und Kulturkaufhaus. Gesamtumsatz Dussmann Gruppe 2013: 1.843 Mio. €.
3) Vormals Hochtief Solutions AG.
4) Inlandsumsatz inkl. Servicegesellschaften und Organschaften: 670,0 Mio. €.
5) Inklusive Umsätze der Cofely Deutschland GmbH und Cofely Refrigeration GmbH.
6) Umsätze mit Industrieservices werden in der separaten Industrieservice-Liste 2014 ausgewiesen.
7) Umsatzrückgang u.a. aufgrund von rückläufigem PPP-Geschäft.
8) Inlandsumsatz inkl. Servicegesellschaften und Organschaften: 473,0 Mio. €.
9) Inklusive Umsätze der ISS HWS GmbH & Co. KG, ISS Personalservice GmbH, ISS
Schädlingsbekämpfung und Hygiene GmbH und Klaus Harren GmbH.
10) Inlandsumsatz inkl. Servicegesellschaften und Organschaften: 220,0 Mio. €.
11) JC IFM Industrie GmbH & JC Industrial Services GmbH.
12) Vormals YIT, nur Umsätze mit Facility Services in Deutschland.
13) Inlandsumsatz inkl. Servicegesellschaften und Organschaften: 213,0 Mio. €.
14) Inlandsumsatz inkl. Servicegesellschaften und Organschaften (at Equity): 174,7 Mio. €.
15) Inlandsumsatz inkl. Servicegesellschaften und Organschaften: 111,0 Mio. €.
16) Inlandsumsatz inkl. Servicegesellschaften und Organschaften: 100,7 Mio. €.
*) Umsatz und/oder Mitarbeiterzahlen teilweise geschätzt

Digitalisierung von Großprojekten – BIM Task-Group

Die Bauwirtschaft steht vor der Gründung einer gemeinsamen Plattform, der BIM Task Group, die von führenden Verbänden der Branche und buildingSMART getragen wird. Ziel ist es, die Digitalisierung der Wertschöpfungskette Bau und damit die Produktivität der Branche deutlich zu verbessern, anstatt weiter Kostenexplosionen und Terminprobleme hinzunehmen.

„Wir haben einen großen Schritt zum gemeinsamen Arbeiten mit durchgängigen digitalen Methoden geschafft“, sagt Siggi Wernik, Mitglied der Arbeitsgruppe BIM in der Reformkommission und Vorsitzender der Geschäftsführung des buildingSMART e.V.

In ihrer dritten Sitzung am 15. Mai 2014 in Berlin hatte die Reformkommission „Bau von Großprojekten“ das Thema moderne digitale Planungsmethoden fokussiert. Ihre Argumente überzeugten auch Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur. Der Minister sagte: „Die Digitalisierung des Bauens bietet Chancen, große Bauprojekte im Zeit- und Kostenrahmen zu realisieren.“ Um diese Digitalisierung in Deutschland voranzubringen, kündigte er Pilotprojekte an. Darüber hinaus begrüßte er den Vorschlag der Planungs- und Bauwirtschaft, durch eine Plattform aller an der Planung und dem Bau Beteiligten der Digitalisierung des Bauens den Weg zu ebnen: „Um Innovationspotenziale zu erschließen und vor allem auch international nicht abgehängt zu werden, müssen wir hier aufholen.“

Gefragt ist also eine neue Planungskultur. Für Siggi Wernik ist diese ganz eng mit der BIM-Methodik (BIM: Building Information Modeling) verbunden. Er ist überzeugt davon, dass eine nationale BIM-Strategie dazu beiträgt, die zentralen Ziele der deutschen Bauwirtschaft zu erreichen und deren Leistung zu steigern.

Das belegen auch die Erkenntnisse, die die Arbeitsgruppe „moderne IT-gestützte Planungsmethoden (BIM)“ innerhalb der Reformkommission in den letzten 12 Monaten aus ihrer Arbeit gewonnen hat. Daraus geht unter anderem hervor, dass vom Auftraggeber über Bauindustrie, Bauhandwerk, planende Berufe bis hin zum Immobilienbetreibern alle profitieren.

Im Wesentlichen geht es dabei um folgende Punkte:

  • Kostensicherheit und Effizienzsteigerung (durch transparentes und vollständiges digitales Informationsmanagement im Planungs- und Bauprozess)
  • Qualitätssteigerung bei der Bauausführung (Fehlervermeidung und Termintreue durch präzise Vorausplanung mit objektorientierten Planungsmethoden)
  • Optimierung ökologischer Kennwerte, CO2 Reduzierung (durch frühzeitigen Datenabgleich in der Planung und transparente Daten in der Bauausführung)
  • Verbesserte Position deutscher Planer, deutscher Bauwirtschaft und Zulieferer auf dem Weltmarkt (durch Markenbildung einer durchgängigen ganzheitlichen Qualität).

pit – cup GmbH von Initaitive Mittelstand ausgezeichnet

Die Initiative Mittelstand zeichnete die pit – cup GmbH aus Heidelberg, ein Anbieter von Bau- Immobiliensoftware, in der Kategorie Branchensoftware mit dem Prädikat „BEST OF 2014“ aus.

Insgesamt hatten sich 2014 über 5 000 Unternehmen in 42 Kategorien um die Auszeichnung beworben. Die  prämierten Innovationen reichen von ausschlaggebenden Verbesserungen in der Unternehmenskommunikation, über Innovationen auf Basis vorhandener IT-Ressourcen und herausragenden App-Anwendungen bis zu notwendigen Entwicklungen zur Schonung beziehungsweise dem gezielten Einsatz von vorhandenen Ressourcen zur Kostenreduzierung und zum Schutz unserer Umwelt.

Die Begründung der Jury für die Verleihung des Prädikats an die pit – cup GmbH lautet unter anderem: „Mit den pit-Produktlinien werden die relevanten Prozesse entlang des Lebenszyklus von Immobilien und Liegenschaften – von der Planung, über  die  Realisierung bis hin zum Betrieb und der Umnutzung unterstützt. Im Ergebnis erhalten die Anwender eine durchgängige Dokumentation der relevanten Daten, was zu Transparenz, Kosteneinsparung und erhöhter Qualität führt. Nicht zuletzt ermöglicht es pit-FM Unternehmen der verschiedenen Branchen und der öffentlichen Verwaltung, ihre Sekundärprozesse so in Griff zu bekommen, dass sie den gesetzlichen Vorschriften, ihren Zielen von Nachhaltigkeit und den Notwendigkeiten von Energie- beziehungsweise CO2-Reduzierungen besser entsprechen können.“

Kongress „Building in Progress – Integrale Prozesse am Bau“

Am 24. und 25. Juni 2014 findet in der Residenz Würzburg der Kongress „Building in Progress – Integrale Prozesse am Bau“ statt. Er richtet sich an Experten, Praktiker und interessierte Fachleute aus den Bereichen Projektentwicklung, Planen, Bauen und Betreiben.

Ziel der Veranstaltung ist es, sich gemeinsam mit den Anforderungen der zukünftigen Planung über den gesamten Lebenszyklus hinweg auseinanderzusetzen und sich dieser Herausforderung zu stellen. Die Möglichkeiten und Vorteile dazu sollen diskutiert werden und Erfahrungen ausgetauscht werden.

Laut der Organisatoren steht der Begriff Integrale Planung für einen ganzheitlichen Ansatz zur Planung von Gebäuden. Durch die frühzeitige Einbindung aller an der Planung beteiligten Fachdisziplinen in der konzeptionellen Phase und deren gleichzeitige Mitwirkung und Abstimmung der jeweiligen Anforderungen werde die optimale Gestaltung des Lebenszyklus des Gebäudes angestrebt.

Die frühe Einbindung ermögliche eine gemeinschaftliche Definition des Planungsziels, wodurch sich der Planungs- und Entwicklungsprozess wesentlich verkürze, die Anzahl der Planänderungen verringere und somit die Kosten reduziert und die Qualität gesteigert werden könnten.

Der Kongress ist eine gemeinschaftliche Veranstaltung der drei Fachmedien DBZ Deutsche BauZeitschrift, tab Das Fachmedium der TGA-Branche und FM Facility Management.

An den beiden Tagen sprechen unter anderem:

  • Prof. Dr. Dr. E.h. Dr. h.c. Werner Sobek
  • Prof. Alexander Rudolphi, Geschäftsführer Rudolphi + Rudolphi GmbH, Präsident DGNB (angefr.)
  • Prof. Dr. M. Norbert Fisch, Institut für Gebäude- und Solartechnik, TU Braunschweig
  • Prof. Dipl.-Ing. M. Sc. Econ. Manfred Hegger, Fachgebiet Entwerfen und Energieeffizientes Bauen, TU Darmstadt
  • Prof. Andreas Fuchs, Leiter FAT LAB | Forschung Architektur Technik
  • Dr.-Ing. Gerd Maurer, ATP Architekten und Ingenieure
  • Thomas Häusser, Geschäftsführer Drees + Sommer, Stuttgart
  • Alfred Schelenz, Leitung Architektur Capricorn Development

Weitere Informationen und Möglichkeiten zur Anmeldung erhalten Sie hier.