China und Deutschland vereinbaren Arbeitsprogramm für Energieeffizienz

China und Deutschland haben für das Jahr 2014 ein gemeinsames Arbeitsprogramm zur Förderung der Energieeffizienz in Gebäuden und Städten beschlossen. Dazu gehören der Bau von Effizienzhäusern, Informationsveranstaltungen und die Auswahl von Pilotstädten für eine nachhaltige Stadtentwicklung.

Das gab die Deutsche Energie-Agentur (dena) am Rande der „International Conference on Green and Energy-Efficient Building & New Technologies and Products Expo“,einer Konferenz zum Thema „grünes Bauen“, in Chinas Hauptstadt Peking bekannt.

Die dena vereinbarte in Peking mit chinesischen Partnern vier neue Pilotprojekte: den Bau von Wohnhäusern in den Städten Zhuzhou (Hunan) und Ledu (Qinghai), von zwei Schulen in Beidaihe (Hebei) und die Sanierung eines Bürogebäudes in Qingdao (Shandong). Insgesamt betreut die dena mittlerweile über ein Dutzend Projekte für deutsch-chinesische Effizienzhäuser. Eines davon wurde bereits im Oktober 2013 in der Stadt Qinhuangdao (Hebei) fertiggestellt und nach den neuen Energieeffizienzstandards der Provinz Hebei zertifiziert.

Die deutsch-chinesische Arbeitsgruppe zur Förderung von energieeffizientem Bauen in der Volksrepublik China besteht seit 2006 und wird getragen von den Bauministerien der beiden Länder sowie der dena, dem Center of Science and Technology of Construction (CSTC) und der Chinese Society for Urban Studies (CSUS). Das CSTC und die CSUS sind dem Ministry of Housing and Urban-Rural Development (MoHURD) unterstellt.

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