Ab dem 1. Mai wird der Energieausweis Pflicht

Ab morgen, den 1. Mai 2014, ist es so weit: Wer eine Immobilie verkaufen oder vermieten will, muss potenziellen Käufern oder Mietern den Energieausweis unaufgefordert vorlegen. Die Bundesregierung hat daher in einer Mitteilung noch einmal die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst:

Durch die Vorlage des Energieausweises erfahren Mieter beziehungsweise Käufer, wie es um die Energiewerte der Immobilie bestellt ist und was es für die Heizkosten bedeutet: Schlechte Energiewerte im Ausweis deuten auf hohe Heizkosten hin, die beispielsweise auf eine unzureichende Wärmedämmung zurückgeführt werden können.

Neu ausgestellte Energieausweise müssen für die Immobilie eine Effizienzklasse ausweisen. Das gibt es bereits bei Elektrogeräten und für Fahrzeuge. Die Skala im Energieausweis für Gebäude reicht von „A+“ bis „H“. A und B entsprechen dabei künftigen Neubaustandards.

Außerdem: Alte Heizkessel sind ab 2015 verboten. Sogenannte Konstanttemperaturheizkessel, die älter als 30 Jahre sind, dürfen dann nicht mehr betrieben werden. Von dieser Regelung ausgenommen sind Brennwertkessel und Niedertemperaturheizkessel mit besonders hohem Wirkungsgrad. Für Neubauten gelten ab dem 1. Januar 2016 strengere energetische Anforderungen. Geforderte Energieeinsparung hier: 25 Prozent des Energiebedarfs. Der maximal erlaubte Wärmeverlust durch die Gebäudehülle soll um durchschnittlich 20 Prozent sinken.

Die Energieeinsparverordnung – vorher Wärmeschutzverordnung und Heizungsanlagenverordnung – ist seit vielen Jahren ein wichtiges Instrument, um die Energieeffizienz von Gebäuden zu steigern. Die aktuelle Novelle trägt dazu bei, die Ziele des Energiekonzepts für den Wärmemarkt zu erreichen.

Digitalisierung bei Wohnungsunternehmen

Laut dem aktuellen Whitepaper „Kundenbeziehungsmanagement neu denken – Kundenservice verbessern“ der Aareon AG stellt der Digitalisierungstrend die Unternehmen der Wohnungswirtschaft vor neue Herausforderungen – bietet ihnen dabei vielfältige Chancen.

So hat das zunehmend digitalisierte Kommunikationsverhalten im Alltag und in der Arbeitswelt auch einen erheblichen Einfluss auf die Umsetzung einer mieterorientierten Strategie von Wohnungsunternehmen.

Ein modernes Customer-Relationship-Management (CRM) ist laut dem Mainzer Unternehmen für Wohnungsunter­nehmen daher ein wichtiges Werkzeug, um die Mieter durch ein umfangreiches Serviceangebot mit hoher Qualität zu binden und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

Einfacher Informationszugriff, schne­lle Reaktionsgeschwindigkeit sowie Erreichbarkeit rund um die Uhr sind Erfahrungen, die Mieter in anderen Branchen gesammelt haben. Das wünschen sie sich auch von ihrem Wohnungsunternehmen.

Insbesondere der Bereich Instandhaltung bietet hier erhebliches Potenzial. Im optimalen Zusammenspiel von Wohnungsunternehmen, Mietern und Handwerkern lässt sich der gesamte Prozess zwischen allen Beteiligten automatisieren und transparent gestalten.

Die Berater haben festgestellt, dass Wohnungsunternehmen dann besonders erfolgreich sind, wenn sie ihre Ziele konsequent auf die Mieter ausrichten und die Kundenbeziehungsprozesse systematisch gestalten. CRM betrifft dabei  alle Prozesse und Organisationseinheiten des Unternehmens. IT-Lösungen sind wesentliche Treiber und Unterstützer einer erfolgreichen CRM-Strategie. Ein ganzheitlich gestalteter CRM-Ansatz hilft, Unter­nehmens­ziele zu erreichen, wie zum Beispiel Mieterbindung, klare Markt­differenzierung, Transparenz, Effizienzsteigerung sowie Kostenreduzierung.

Dass Kundenbeziehungsmanagement heute ein entscheidendes Thema ist, um den wirtschaftlichen Erfolg eines Wohnungsunternehmens zu sichern, belegen auch andere Studien, zum Beispiel die Studien „Unternehmenstrends 2020“ und „Wohntrends 2030“ des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen.

Vortragsreihe zur Stadtentwicklung im internationalen Kontext

Die Fachrichtung Stadt- und Raumplanung und das ISP – Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation der Fachhochschule Erfurt führen im Sommersemester 2014 insgesamt fünf öffentliche Gastvorträge zum Thema „Stadtentwicklung im internationalen Kontext mit dem Schwerpunkt urbane Transformationen“ durch. Dabei berichten Gastreferenten über ausgewählte Stadtentwicklungsthemen in Europa, Südamerika und den USA.

Starten wird heute um 16 Uhr Dr. Carola Neugebauer mit dem Vortrag „Großstadtentwicklungen und Transformationsprozesse im mittleren und östlichen Europa“ (Raum 9.3.02). Dr. Carola Neugebauer ist Forscherin und Osteuropa-Expertin am Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig sowie Lehrbeauftragte an der FH Erfurt.

Am 6. Mai 2014 wird Prof. Dr. Jörg Knieling aus der Fachrichtung Stadt- und Regionalentwicklung der HafenCity Universität über das Thema „Anpassung an den Klimawandel in Städten und Stadtregionen anhand von ausgewählten Beispielen aus den Niederlanden und dem Ostseeraum“ sprechen.

Es folgt am 27. Mai ein Vortrag von Prof. Dr. Heidi Sinning (FH Erfurt, ISP) über „Genossenschaftliche Wohnmodelle in der Schweiz. Innovative Praxisbeispiele aus Zürich als Impuls für Deutschland?“.

Der Vortrag von Prof. Dr. Sabine Baumgart (TU Dortmund, Fachgebiet Stadt- und Regionalplanung) befasst sich am 3. Juni mit „Megacities im globalen Süden: Konkurrenzen und Konflikte um Räume und Ressourcen – Herausforderungen und planerische Handlungsansätze“.

Am 17. Juni gibt es die letzte Veranstaltung des Sommersemesters: Dann spricht Prof. Dr. Stefen Siedentop (Ltr. ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung GmbH, Dortmund) über „Reurbanisierung als transatlantisches Phänomen? Zwischenergebnisse einer vergleichenden Analyse demografischer Entwicklungen in deutschen und US-amerikanischen Stadtregionen seit 1980“.

Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei.

Energetische Sanierung an niedersächsischen Hochschulen

Niedersachsen hat den Weg für die energetischen Sanierungsmaßnahmen an den landeseigenen Hochschulen frei gemacht. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur setzt rund 2,7 Millionen Euro für Energiesparmaßnahmen ein.

„Mit diesem Geld können wir die Energiebilanzen der Hochschulen verbessern“, sagte die Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić. „Durch die Sanierung wird dauerhaft Energie eingespart und die CO2-Belastung reduziert.“

Dr. Gabriele Heinen-Kljajic, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur / Foto: 2013 Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur

Dr. Gabriele Heinen-Kljajic, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur / Foto:
Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur

16 Projekte an neun Hochschulen sind ausgewählt worden. Sie zeichnen sich durch besonders hohe Effizienz, also das beste Verhältnis zwischen Investitionssumme und CO2-Einsparung pro Jahr aus. Insgesamt sollen durch die diesjährigen Maßnahmen im Bereich der Dach- und Fassadensanierungen dauerhaft über 1.600 MWh Energie pro Jahr eingespart und die Umwelt um rund 430 t Co2 pro Jahr entlastet werden.

Möglich sei dies nur durch die Bereitschaft der Hochschulen, sich mit in etwa gleicher Summe an den Investitionskosten zu beteiligen und diese damit auf über fünf Millionen Euro in diesem Jahr annähernd zu verdoppeln, sagte Heinen-Kljajić.

Die zusätzlichen Investitionen basieren auf der Grundlage des im Dezember verabschiedeten Nachtragshaushaltsgesetzes 2013. Damit wurde ein Sondervermögen zur Nachholung von Investitionen durch energetische Sanierung und Infrastruktursanierung geschaffen. Im Programmbaustein 1, zu dem auch die Investitionen an den Hochschulen gehören, wird besonderer Wert auf die energetische Verbesserung von Landesliegenschaften gelegt.

5. BRZ-Mittelstandsforum

Unter dem Titel „Building Information Modeling: Das Allheilmittel für die Zukunft des Bauens?“ findet am 21. und 22. November das diesjährige BRZ-Mittelstandsforum in Hamburg statt.

Der erste Tag steht unter dem Titel „Chancen von Building Information Modeling für die gesamte Bauwirtschaft“. Das Thema wird dabei aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln betrachtet. Am zweiten Tag stehen die Vorträge unter dem Motto „Projekte organisieren und managen mit Building Information Modeling“ – Paxisvorträge geben beispielsweise Einblicke in die Umsetzung von BIM.

Die BRZ-Mittelstandforen finden in zweijährlichem Turnus statt und behandeln strategische Fragestellungen rund um das Baumanagement und die moderne Unternehmensführung im Baubetrieb. Mittelständische Bauunternehmer und Entscheidungsträger aus der Bauindustrie haben hier die Gelegenheit, sich an zwei Tagen intensiv zu aktuellen Themen zu informieren und sich mit Branchenkollegen, Referenten und Vertretern aus Praxis und Wissenschaft auszutauschen.

 

Bauhauptgewerbe im Februar 2014

Der gute Jahresstart in der deutschen Bauwirtschaft setzte sich auch im Februar fort: Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in der neuesten Aus­gabe seines Aktuellen Zahlenbildes mitteilt, lag der baugewerbliche Umsatz im Bauhauptgewerbe im Februar bei 5,5 Milliarden Euro und damit um nominal 26,9 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert – für die ersten zwei Monate ergibt sich ein Plus von 24,5 Prozent.

Die Auslastung der Bauunternehmen war für die Jahreszeit ausgesprochen gut: Aufgrund der milden Witterung und der nach wie vor hohen Auftragsbestände lag die Geräteauslastung – laut einer Umfrage des ifo Instituts – im Bauhauptgewerbe bei 60 Prozent und damit um acht Prozentpunkte über dem langjährigen Durchschnitt – das war der höchste gesamtdeutsche Februarwert.

Im Vergleich zum Umsatz verliert der Auftragseingang leicht an Dynamik: Die Bauunternehmen meldeten – nach Plus 12,3 Prozent im Januar – im Februar nur noch ein Wachstum von nominal 5,0 Prozent (real: + 3,2 %) (Jan.-Feb.: + 8,4 %, real: + 6,6 %).

Diese Entwicklung ist allerdings ausschließlich auf die Zurückhaltung der Öffentlichen Hand zurückzuführen: Der Auftragseingang im Öffentlichen Bau ging – den zweiten Monat in Folge – im Februar um 2,3 Prozent zurück (Jan.-Feb.: – 3,3 %). Besonders stark betroffen war der Sonstige Tiefbau mit einem Auf­tragseinbruch von 29,3 Prozent. Demgegenüber profitierte die Produktion im Öffent­lichen Bau noch von der guten Auftragslage des vergangenen Jahres: Der Umsatz legte im Februar um 32,6 Prozent zu (Jan.-Feb.: + 32,1 %).

Die gestiegene Investitionsneigung des Verarbeitenden Gewerbes wirkt sich positiv auf den Wirtschaftsbau aus: Die Baubetriebe wiesen für diese Bausparte sowohl beim Auftragseingang als auch beim Umsatz ein Plus aus (Feb.: 3,1 % bzw. 15,7 %, Jan.-Feb.: 13,9 % bzw. 15,7 %).

Am stärksten legte aber der Wohnungsbau zu: Der Auftragseingang stieg um 24,5 Prozent und der Umsatz sogar um 36,2 Prozent (Jan.-Feb.: + 17,4 % bzw. + 29,7 %).

Der Hauptverband warnt allerdings davor, die aktuell gute Umsatzentwicklung überzubewerten. Diese ist auch auf die im Vergleich zum Vorjahr sehr milde Witterung zurückzuführen. Der Winter ist in diesem Jahr komplett ausgefallen, die meisten Bauunternehmen konnten ohne Unterbrechung durcharbeiten: Während in den ersten zwei Monaten des vergangenen Jahres im Durchschnitt noch 65 Prozent der im Rahmen des ifo Konjunkturtests befragten Baufirmen anga­ben, dass die Witterung ihre Bautätigkeit behindere, waren es in diesem Jahr nur knapp 30 Prozent.

Veranstaltung Immobilienmanagement im Wandel

Am 3. Juni 2014 organisiert die Nemetschek Crem Solutions GmbH & Co. KG aus Ratingen im Sheraton Düsseldorf Airport Hotel die Veranstaltung „Immobilienmanagement im Wandel. E-Rechnung, Daten- und Dokumentenmanagementsysteme: ein Wirtschaftszweig digitalisiert sich“.

Themen an dem Tag werden unter anderem „Trends, Stimmungsbild und Erfolgsfaktoren – relevante Trends und IT-Lösungen im Real Estate Management“, „Dokumentenmanagement: Ein Überblick über Funktionen, Anforderungen und aktuelle Entwicklungen“, „Rechnung im digitalen Zeitalter“, „Datenschutz und Datensicherheit – Rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten beim digitalen Informationsmanagement“, „Einführung eines digitalen Dokumentenmanagementsystems in einem Wohnungsunternehmen“, „Einführung eines digitalen Dokumentenmanagementsystems in der Immobilienabteilung der Kirchlichen Versorgungskassen“ und „Vision eines Immobilienverwalters zur nachhaltigen Gestaltung digitaler Prozesse“ sein.

Die Veranstaltung ist kostenpflichtig, Weitere Informationen finden Sie hier, Anmeldungen sind hier möglich.

Neuer Geschäftsführer bei Spie

Am 1. April 2014 hat Markus Holzke die Führung der Unternehmensgruppe der Spie GmbH von Dr. Heinz-Werner Grebe übernommen. Fortan verantwortet Holzke die Geschäftsentwicklung der Unternehmensgruppe hin zum dienstleistungsgestaltenden und branchenprägenden Multitechnik-Dienstleister allein.

Als Offizier der Bundeswehr studierte Holzke an der Universität der Bundeswehr in München und schloss als Diplom-Kaufmann ab. Ab 2006 war er in verschiedenen Führungspositionen bei der TÜV Süd AG tätig – unter anderem auch als Vice President Regional Finance & Controlling der Region Asia Pacific in Singapur.

In 2010 wechselte er als Leiter Controlling des Unternehmensbereichs Services der Hochtief AG zur damaligen Hochtief Facility Management GmbH. In 2012 wurde er kaufmännischer Segmentleiter des Segments Service Solutions der Hochtief Solutions AG, welches mit dem Verkauf an die Spie-Gruppe zur Spie GmbH wurde.

Als Segmentleiter und später als Mitglied der Geschäftsführung war Markus Holzke für alle kaufmännischen Themen sowie das Risikomanagement und die IT zuständig. In seiner Funktion als CFO war der heute 40-Jährige federführend am Verkauf der Service-Sparte von Hochtief an den französischen Spie-Konzern verantwortlich.

Gebäudesanierung per Mausklick

Die TU Wien und das TU-Spin-off-Unternehmen Xylem Technologies haben ein kostenloses Internettool entwickelt, das ganz eigenständig Sanierungsideen hinsichtlich bauphysikalischer, technischer, rechtlicher und finanzielle Aspekte durchrechnet und die besten Varianten genau erklärt.Die Software hat den Namen SEMERGY.

Damit kann man ein Gebäude elektronisch abbilden und berechnen, wie viel Geld man durch bestimmte Maßnahmenpakete sparen kann. In Zukunft wird es auch kostenpflichtige Programme geben, mit denen sich ganze Wohnblocks oder Stadtteile abbilden lassen.

Man gibt alle wichtigen Daten über das eigene Haus ein, danach rechnet SEMERGY mögliche Verbesserungen durch. Das Programm schlägt Baumaßnahmen vor, es errechnet die zu erwartenden langfristigen Einsparungen, es gibt Auskunft über rechtliche Rahmenbedingungen und in Zukunft auch über öffentliche Förderungen, die man für die geplanten Sanierungen beantragen kann.

Dabei berücksichtigt SEMERGY auch das zur Verfügung stehende Budget, die Nachhaltigkeit der verwendeten Bauprodukte und ihre Kompatibilität zueinander. Mit dem Programm kann man verschiedene Sanierungsszenarien durchspielen und schließlich die für sich geeignetste Variante auswählen.

Um tatsächlich aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen, wurde ein Gebäudedatenmodell entwickelt, das aufwändige und detailreiche Simulationen erlaubt und sogar die Berücksichtigung von Verschattungen zulässt.

Eine umfassende Baumaterialiendatenbank wurde zusammengestellt, die auch Auskunft über zulässige Kombinationen von Materialien und ihre möglichen Einsatzgebiete gibt.

Schließlich brauchte es noch einen Algorithmus, der aus den beinahe unzähligen Kombinationsmöglichkeiten in nur ein bis zwei Minuten Rechenzeit die besten Sanierungsmaßnahmen ermittelt.

Außerdem gibt man, ähnlich wie bei CAD-Programmen, ein dreidimensionales Modell des Hauses ein.Die Software lässt sich aber vollständig vom Webbrowser aus verwenden.

Apps für Shopping-Center

Bis Ende 2014 erhalten rund 30 Shopping-Center der ECE eine individualisierbare App. Damit erweitert das Hamburger Unternehmen ein Jahr nach Beginn der ersten Tests sein Angebot an interaktiven Shopping-Erlebnissen. Der Plan ist es, die mobile Online-Welt mit dem stationären Einzelhandel zusammenzuführen.

Die App ist für iPhones und Android-Smartphones in den App-Stores kostenlos unter dem Namen „Love to shop“ verfügbar. Nach der Installation kann der Nutzer die App personalisieren und sein Lieblings-ECE-Center festlegen.

Die Centerbesucher erhalten durch die App auf ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnittene Angebote der Händler sowie Informationen zu Rabatt-Aktionen, Veranstaltungen, News und Service-Angeboten im Center. Mit der App erhält der Kunde aber nur Angebote von Sortimenten, die ihn speziell interessieren – zum Beispiel Taschen und Schuhe. Das so genannte Geo-Fencing sorgt dafür, dass die Informationen nur dann aktiv auf dem Smartphone erscheinen, wenn der Kunde sich dem Center nähert.

Neben dem Informationsgewinn können Kunden durch die interaktive Nutzung zudem Punkte sammeln, die in Form von Gutscheinen in den Einkaufszentren eingelöst werden können. Punkte gibt es unter anderem für das Teilen von Angeboten in sozialen Netzwerken oder für die Angabe von Geschlecht, Alter und persönlichen Interessen, damit nur die interessanten Angebote den Weg aufs Smartphone finden. Dies erfolgt vollständig anonymisiert und freiwillig, es werden keine personenbezogenen Daten erhoben.

Bisher können Besucher die neue „Love to shop“-App bereits im Rhein-Center Köln-Weiden, im Allee-Center Magdeburg, im Elbe-Einkaufszentrum Hamburg, im Olympia-Einkaufszentrum München, im Schlosspark-Center Schwerin, in den City-Arkaden Wuppertal, im Ring-Center Berlin, im Rheinpark-Center Neuss sowie im Forum Mittelrhein Koblenz verwenden. Weitere Center folgen noch dieses Jahr.

Vor einem Jahr hatte die ECE im Alstertal-Einkaufszentrum Hamburg und im Limbecker Platz Essen ihre so genannten „Future Labs“ gestartet. Dabei werden zahlreiche Service-Angebote getestet, welche die digitale Welt mit dem stationären Handel verknüpfen.

Neben einer Shopping-App für Smartphones, die als Grundlage für die „Love to shop“-App diente, gehören dazu unter anderem auch die Ausstattung der Center mit WLAN, virtuelle Kinderspielflächen, ein 3D-Wegeleitsystem oder eine riesige LED-Wand („Mall Wall“), auf der sich die Kunden interaktiv über Angebote informieren oder spielen können. Die Angebote mit dem besten Kundenzuspruch sollen auch in weiteren Shopping-Centern zur Anwendung kommen.

Das nun gestartete App-Projekt gehört neben dem Ausbau des WLAN-Netzes zu den ersten Angeboten, die nach einem erfolgreichen Test in den „Zukunftslaboren“ nun ihren Weg in zahlreiche weitere Center finden. Im Alstertal-Einkaufszentrum und im Limbecker Platz hatten in den vergangenen 12 Monaten insgesamt nahezu 25 000 Besucher die App heruntergeladen und mit über 2,5 Millionen „Views“ intensiv genutzt.

Auch die Händler zeigen starkes Interesse an der App. Über 250 Mietpartner haben das Medium bereits genutzt, um mehr als 5 000 Angebote zu platzieren.