Kampagne „Die Hauswende“ zur energiesparenden Sanierung gestartet

Bundesbauministerin Barbara Hendricks hat letzte Woche in Berlin den Startschuss für die Kampagne „Die Hauswende“ gegeben. Dabei handelt es sich um eine bundesweite und branchenübergreifende Informationsoffensive zur energetischen Gebäudesanierung. Ein breites Bündnis aus Politik und Wirtschaft will so die Energiewende im Gebäudebereich vorantreiben. Mit der Kampagne erhalten Hausbesitzer Informationen zur energiesparenden Sanierung und Unterstützung bei der Suche nach qualifizierten Energieexperten vor Ort.

Initiiert wurde „Die Hauswende“-Kampagne von der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea), getragen wird sie vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi), dem Bundesbauministerium (BMUB) sowie den relevanten Branchenverbänden und zahlreichen Unternehmen getragen. Die Bundesregierung trägt mit 1,3 Millionen Euro zu dem Projekt bei. Gesteuert wird die Kampagne von der Deutschen Energie-Agentur (dena).

Partner der Kampagne (v.l.n.r.): Andreas Lücke (Hauptgeschäftsführer Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik, BDH), Manfred Greis (Präsident Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik, BDH), Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Stephan Kohler (Sprecher der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) und Vorsitzender der dena-Geschäftsführung), Marianne Tritz (Geschäftsführerin Gesamtverband Dämmstoffindustrie, GDI), Ulrich Tschorn (Geschäftsführer Verband Fenster + Fassade, VFF) (Foto: dena/P. Becerra).

Partner der Kampagne (v.l.n.r.): Andreas Lücke (Hauptgeschäftsführer Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik, BDH), Manfred Greis (Präsident Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik, BDH), Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Stephan Kohler (Sprecher der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) und Vorsitzender der dena-Geschäftsführung), Marianne Tritz (Geschäftsführerin Gesamtverband Dämmstoffindustrie, GDI), Ulrich Tschorn (Geschäftsführer Verband Fenster + Fassade, VFF)/ Foto: dena/P. Becerra

„Fast zwei Drittel der rund 15 Millionen Ein- und Zweifamilienhäuser in Deutschland stammen aus einer Zeit, in der es noch keinerlei Vorgaben für den baulichen Wärmeschutz gab. Die Energiewende wird nur funktionieren, wenn wir es schaffen, diese Gebäude energieeffizient zu sanieren und verstärkt den Wärmebedarf mit erneuerbaren Energien zu decken“, betonte Dr. Barbara Hendricks bei der Auftaktveranstaltung. Die energetische Sanierung sei die Energiewende in den eigenen vier Wänden.

Das Internetportal zur Kampagne bündelt die wichtigsten Informationen zur energetischen Gebäudesanierung – mit dem Vorhaben, dies neutral und fachgerecht zu tun. Effiziente Heizungstechnik, eine fachgerechte Wärmedämmung, moderne Fenster und erneuerbare Energien – bei einer energetischen Sanierung müssen verschiedene Gewerke Hand in Hand arbeiten. Für Hausbesitzer sei es oft nicht einfach, ein so komplexes und technisches Vorhaben umzusetzen.

Per Online-Suche können Verbraucher auf der Plattform schnell und unkompliziert geeignete Fördermöglichkeiten sowie qualifizierte Energieexperten und Firmen in ihrer Nähe finden.

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