1. Quartals 2014: Besseres ifo Geschäftsklima bei den Architekten

Das Geschäftsklima bei den freischaffenden Architekten in Deutschland hat sich zu Beginn des ersten Quartals 2014 klar verbessert. Dabei verlängerte sich die Reichweite der Auftragsbestände von 5,9 auf 6,5 Monate. Damit erreichten die Auftragsreserven erstmals wieder eine Größenordnung, wie sie zuletzt beim Wohnungsbau-Boom nach der Wiedervereinigung verzeichnet wurde. Das berichtete das ifo Institut heute in München als Resultat seiner regelmäßigen Umfrage.

Das geschätzte Bauvolumen aus neu abgeschlossenen Verträgen (Neubauten ohne Planungsleistungen im Bestand) erhöhte sich gegenüber dem Vorquartal  um über 40 Prozent. Diese Zunahme resultierte allein aus einer sichtlich höheren Nachfrage nach Planungen für Nicht-Wohngebäude (plus 88 Prozent). Im Wohnungsbau wurde das Volumen des Vorquartals dagegen geringfügig verfehlt.

Der Geschäftsklima-Wert stieg um 3,5 Punkte, von 8,5 Punkten auf 12,0 Punkte. Dies ist überwiegend auf eine optimistischere Einschätzung der kommenden sechs Monate zurückzuführen. Die Urteile über die aktuelle Lage hellten sich nur unbedeutend auf. Wie bereits im Vorquartal waren 42 Prozent der befragten Architekten mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufrieden. Gleichzeitig verringerte sich der Anteil jener, die sie als „schlecht“ bezeichneten, auf 18 Prozent (Vorquartal: 19 Prozent).

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