Bilfinger, BITCC und Siemens bilden Joint Venture in China

Der Engineering- und Servicekonzern Bilfinger hat zusammen mit Siemens Ltd., China und dem chinesischen Partner Beijing International Technology Cooperation Center (BITCC) ein Joint Venture für Facility Services gegründet.

Die neue Gesellschaft übernimmt zunächst das Facility Management für Immobilien an vier Standorten von Siemens in der Hauptstadt Beijing und in Shanghai.

Ziel ist es, künftig auch das Management von Immobilien anderer nationaler und internationaler Kunden zu optimieren und so die Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit der Gebäude grundlegend zu verbessern.

Bilfinger hält 40 Prozent der Anteile des Joint Ventures, 25 Prozent entfallen auf Siemens und 35 Prozent liegen bei BITCC.

„Bilfinger hat seine Leistung in China in den vergangenen beiden Jahren auf mehr als 50 Millionen Euro verdoppelt. Wir sehen dort auch künftig gute Wachstumschancen“, betont Dr. Jochen Keysberg, Vorstandsmitglied von Bilfinger. 
     
China: Zukunftsmarkt für nachhaltiges Immobilienmanagement
Der Schwerpunkt des Geschäfts von Bilfinger in China liegt bisher bei Consulting und Engineering-Leistungen für Industriekunden und in der Wasser- und Abwassertechnik. Jetzt werde man sich mit dem gebildeten Joint Venture für Facility Services ein weiteres Standbein schaffen, sagte Keysberg hervor.

In China bestehe erheblicher Bedarf an Know-how, mit dem Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit von Immobilien durch optimales Facility Management nachhaltig verbessert werden könnten. Das Ergebnis sind erhebliche Kosteneinsparungen und positive Umwelteffekte.

Bilfinger habe sich zudem das Ziel gesetzt, die im Ausland erbrachte Leistung deutlich auszubauen. Dabei folge das Unternehmen dem Trend seiner Kunden, das Management internationaler Gebäudeportfolios in eine Hand zu legen.

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